Bundestagswahl 2013

  • Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    Aber zu deutlich mehr "Demokratie" ;)

    Nein, höchstens zu einer anderen Demokratie. Ich finde die hiesige Mischung aus Mehrheits- und Verhältniswahlrecht sehr gut, ist auch nicht weniger demokratisch als reines Mehrheitswahlrecht (GB, FR) oder reines Verhältniswahlrecht (NL).

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Warum? Was macht sie falsch?


    Die Regierung bilden muss Merkel bzw. die CDU. Oder, um im Ton des Forums zu bleiben: Der Wählerwille muss geachtet werden. Das Mandat wurde ihr erteilt. Die SPD muss gar nichts und sollte auch gar nichts machen, das ist besser für die Republik.


    Einzig über Gabriel und Steinmeier könnte man streiten. Ein Rücktritt würde mir auch da gefallen.


    Zu Gabriel: der muss weg, um das mal so auf den Punkt zu bringen und die "gute" Frau Nahles kann er gleich mitnehmen.


    Zu Steinmeier: ich würde mir wünschen dass er bleibt. Ggf. würde er vermutlich ein sehr guter Außenminister sein, sofern es denn zu einer Regierung mit der SPD kommt. Dem kann man gut zuhören und er weiß wie man sich ausdrückt und verhält!


    Das macht die SPD aus meiner Sicht falsch:


    1. Die Partei empfindet ihr (angeblich durch die CDU) "ruiniertes" Ansehen als wichtiger, als deutlich zu machen, dass sie bereit ist auch Verantwortung zu übernehmen.


    Es ist richtig, dass die CDU die Regierung bilden muss und es ist auch richtig, dass man ggf. Kompromisse schließt. Sich aber wie ein kleines rumheulendes Kind im Supermarkt zu verhalten, welches zickig ist weil es seinen Willen nicht bekommt, hat nichts mehr mit Verantwortung zu tun und ist einfach nur beschämend und peinlich - sowas gehört abgestraft!


    Entweder man sagt: okay, wir sind gewillt ein Kompromiss zu finden, der dem Willen des Wählers in etwa entspricht oder man sagt: nein, wir stehen zu unserer Politik und sind nicht bereit Abstriche zu machen. Beides ist aus meiner Sicht verantwortlich.



    2. Die Parteiführung sieht noch immer nicht wirklich ein, dass Ihr geforderter Politikwechsel auf wenig Interesse bei den Wählern stößt.


    Besonders der 1. aber auch der 2. Grund sind für mich gute Gründe die Partei abzustrafen!


    Mein Fazit:
    Neuwahlen sind aus meiner Sicht die beste Lösung, sofern in den Verhandlungen keine guten Kompromisse gefunden werden.


    EDIT: noch ein 3. Grund, der sich aber auch auf die Grünen bezieht:
    Sie machen/machten das Land schlecht und das völlig zu unrecht! Es ist unbestritten, dass es auch in Deutschland Missstände gibt und nicht alles perfekt läuft. Es aber so aussehen zu lassen als wäre hier alles (ich übertreibe es jetzt mal sehr) der letzte Mist ist ja wohl die Höhe!


    Es gibt so einige Dinge, die deutlich besser laufen könnten und auch müssten, aber man sollte auch mal die Kirche im Dorf lassen!

  • Es ist erstaunlich, wie die Nachrichten-Seiten meine (und auch die der anderen User der gleichen Meinung) Überlegungen übernehmen bzw. fast zeitgleich zu den gleichen Schlüssen kommen:


    http://www.n-tv.de/politik/pol…aess-article11436506.html


    A) Eine (noch) rechnerische Mehrheit im Bundestag für die linke Politik (ja rechnerisch!, aber das sage ich seit 3534 Seiten, dass die rechnerische auch umschlagen kann in eine politische Mehrheit)


    B) Die 5% Hürde nicht mehr zeitgemäß ist.


    C) Die Weimarer Republik der falsche Maßstab ist.


    D) Das wieder mehr Demokratie herrschen muß.


    E) Das wenig Parteien nicht gleich Stabilität bedeutet.


    F) Die kleine Opposition nichts mehr machen könnte, wenn es eine GK gibt. Daher gebietet es förmlich die Staatsräson, neu zu wählen, auch wenn einzelne Parteien dabei verlieren oder gewinnen (JA, auch die linken Parteien)

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Zitat

    Original geschrieben von iAcer
    Zu Gabriel: der muss weg, um das mal so auf den Punkt zu bringen und die "gute" Frau Nahles kann er gleich mitnehmen.


    Das sind die beiden Hauptgründe, warum das jetzt so abläuft.
    Oppermann bitte auch sofort mitnehmen.


    Der Gabriel ist und bleibt ein Selbstdarsteller und Demagoge erster Güte. Ein ganz schlechter Verlierer und vor allem null Ahnung.
    Die Fahne nach dem Wind halten kann er dafür aber sehr gut.


    Ein Glück, dass Steinmeier wieder Fraktionschef ist. Als Aussenminister ist er für mich auch eine gute Wahl.
    Die SPD steht mal wieder vor einer inneren Zerreißprobe. Hoffen wir, dass die sachlichen Kräfte gegen die linken Scharfmacher obsiegen. Für unser Land.

    Beste Grüße
    W.

  • 7650w:


    Zitat

    Hoffen wir, dass die sachlichen Kräfte gegen die linken Scharfmacher obsiegen. Für unser Land.


    Du hast dich vertippt. Richtig heisst es:


    Hoffen wir, dass die sachlichen Kräfte für die linken Flügel obsiegen. Für unser Land.


    Oder sich der Politikstil der CDU/CSU ändert. Das sehe ich aber (noch) nicht. Den in der Vergangenheit gab es einige gute CDU/CSU beteiligte Regierungen.

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Okay, ich denke mal, die Standpunkte der einzelnen User sin inzwischen mehr als deutlich geworden.


    Was passiert denn nun, wenn eine große Koalition kommt? Und wie kann sie zustande kommen? 6 Ministerämter für die SPD?

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69


    Damit mal deutlich wird, warum ein zu kleine Opposition schädlich ist und RRG immer noch die bessere Alternative zu einer GK wäre, auch wenn das wieder 435435 User hier nicht hören wollen, denn selbst dem Speigel ist es scheinbar endlich mal aufgefallen.


    Gibt es bei den verlinkten Artikeln von Dir immer noch einen Abschnitt den ausschließlich Du angezeigt bekommst oder wie kommst Du hier - zum wiederholten Male - zu vollkommen falschen Rückschlüssen?


    In dem Artikel - zumindest in der Version die dem Rest der Welt zur Verfügung steht - wird davon gesprochen, dass eine zu kleine Opposition ein Problem sein kann, wenn es ggf. eine GK geben würde. Nicht mehr und nicht weniger. Deshalb zu behaupten der Author oder Spiegel hätten endlich gemerkt, dass RRG die bessere Alternative sein sollen ist so abwegig und haarsträubend, dass es schon wieder zum lachen ist.


    Gemäß der Timbaschen Logik könnte man also jetzt genauso behaupten der Author und der Spiegel hätten endlich erkannt, dass wir dringend ein schwarz-grünes Bündnis brauchen, denn auch in dieser Variante gäbe es eine relativ starke Opposition die über mehr als die notwendigen 1/4 Stimmen verfügt um all die im Artikel angesprochenen Instrumente der Opposition ausnutzen zu können.

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