Bundestagswahl 2013

  • Zitat

    Original geschrieben von rmol
    ...
    Nach der Wahl ist jeder Abgeordnete nur seinem Gewissen unterworfen, egal ob er nun mit Erst- oder Zweitstimmen gewählt wurde. Insbesondere ist er keinen Weisungen verpflichtet und kann Meinung/Abstimmungsverhalten beliebig ändern, ...


    In der Theorie ist das vollkommen richtig ... in der Praxis machen die Vettern aber einen dicken Strich durch diese Rechnung. :(


    Die liebe Verwandtschaft halt ...

  • Zitat

    Original geschrieben von shelter
    Satte 74,3 Prozent haben nicht die SPD gewählt
    Satte 65,9 Prozent haben nicht Rot-Grün gewählt
    Satte 57,3 Prozent haben nicht die fiktive Rot-Grün-Links-Koalition gewählt

    Klar. Es gibt eben keine Koalition die wirklich >85% Zustimmung bzw. <15% Ablehnung hat.


    Union hat 41,5% Zustimmung und 58,5% Ablehnung - Rot-Rot-Gruen hat 42,7% Zustimmung und 57,3% Ablehung - alles beides etwa gleich.

  • In diesem Thread (wie in der Politik eben üblich) dreht sich ja jeder alles so hin, wie er möchte, aber das hier finde ich nun echt merkwürdig:


    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Union hat 41,5% Zustimmung und 58,5% Ablehnung - Rot-Rot-Gruen hat 42,7% Zustimmung und 57,3% Ablehung - alles beides etwa gleich.


    Was ist denn das für eine (entschuldige) bescheuerte Rechnung? Jemand, der nicht die Union gewählt hat, muss diese doch nicht ablehnen. Und jemand, der SPD gewählt hat, stimmt doch nicht automatisch RRG zu.

  • Nun, zumindest hat chickenhawk mit seinen Umfragewerten recht:



    http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend1898.html


    (und ja, ich habe kein Problem damit, das zuzugeben..:)



    Was von solchen Umfragen zu halten ist, weiß ja jeder. Mir ist, wie oben erwähnt, immer noch nicht klar, warum, wenn dann, die Menschen eine GK haben wollen. Die Erfahrungen zeigen doch, dass es nichts schlimmeres gibt. Gerade, wenn eine GK einen so hohen Anteil am Parlament hat.


    Da findet keine Kontrolle mehr statt. -> Und nach 12 Monaten regen sich wieder alle (Wähler) auf, wie xxxxxx die Regierung doch ist.



    BTW:


    Zu Gabriel: Er hat das gemacht, was ich gesagt habe: Er lässt die Basis befragen, verknüpft aber sein Schicksal und das der Führungsriege (incl. seiner Stellvertreterin Kraft) mit dem Ergebnis. Wenn es NEIN zu GK lautet, tritt er (und alle anderen?) von der Führung zurück.... Warum wohl hat er Kraft mit ins Boot geholt?


    Man, manche Manöver sind so durchsichtig, das gibt es gar nicht. Ich hoffe, der Konvent lässt es richtig krachen....

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    (und ja, ich habe kein Problem damit, das zuzugeben..:)


    Dauert halt manchmal nur etwas länger... ;)


    Zitat aus dem Link:


    "Demnach wäre ein Bündnis von CDU/CSU und SPD 48 Prozent der Bundesbürger am liebsten. Für Schwarz-Grün plädieren 18 Prozent, für ein Zusammengehen von SPD und Grünen mit der Linkspartei 16 Prozent. Von den Unionswählern sprechen sich 62 Prozent für eine Zusammenarbeit mit der SPD aus, von den SPD-Wählern wollen 56 Prozent eine Koalition mit CDU/CSU."


    Und damit erledigt sich auch das Thema das DE "links" gewählt hätte.


    66% für S&R bzw. S&G
    16% für RRG


    Bezogen auf das Wahlergebnis hieße das:


    13% der SPD Wähler wollen eine GK und damit definitiv nicht RRG, selbst wenn man jetzt mal unterstellt, dass der Rest der Wähler von SPD und Grüne für RRG wären (auch wenn das jetzt nicht mit abgefragt wurde).


    Im Ergebnis also:
    GK = 40,3% (62% Unionsstimmen + 56% SPD Stimmen)
    RRG= 28,5% (44% SPD Stimmen, 100% Stimmen der Grünen und Linken)


    (Und nein, die restlichen 38% der Union wollen bestimmt keine RRG Regierung ;) )


    Bleibt also dabei, dass eine RRG Mehrheit ausschließlich rein rechnerisch auf dem Papier besteht, dies aber in keinster Weise dem tatsächlichen Willen der Wähler entspricht.

  • ChickenHawk:


    Zitat

    Dauert halt manchmal nur etwas länger...


    Nö, gar nicht. War auch nicht das Thema. Denn meine Thesen bleiben gleich.


    Ich sehe solche Umfragen, wie bereits erwähnt, anders. Es kommt immer auf die Fragestellung an. Ich wurde vor der Wahl auch befragt. Und die Fragestellung war, gelinde gesagt, merkwürdig. Wenn ich dich Frage, wollen sie (jetzt) eine "Große Koalition" oder eine "Minderheitenregierung", ist die Antwort zumeist klar.


    Solch eine Umfrage macht nur Sinn und bildet das Echtleben ab, wenn man die Fragen kennt. Bis dahin halte ich mich, wie schon 45435 Seiten lang, am Wahlergebnis fest, denn dass lügt nicht.


    Und wie gesagt, wer die SPD, Grüne oder Linke gewählt hat, wollte nicht CDU,Merkel oder eine Mehrheitsbeschaffungspartei für die CDU wählen. DAS dürft unbestritten klar sein.


    Eigentlich haben alle Wähler der SPD, die SPD+Grüne gewählt, denn die wollten den Kanzler stellen, und eben nicht die CDU. Es ist doch sinnfrei anzunehmen, dass SDP-Wähler zur Wahlurne gehen und sagen: "Ha, ich wähle SPD und bekomme, trotz Wahlaussagen, die CDU und Merkel geschenkt und nicht die Grünen, wie versprochen." Das ist lebensfremd.


    Ob nun wirklich alle SPD-Wähler die Linken ausschließen wollten, steht auf einem anderen Blatt.


    Und deshalb (und nichts anderes sage ich!) gebietet rd die Opportunität, sich mit RRG zu versuchen, denn noch einmal: Eindeutig eine GK wollte bei den Wählern auch keiner. Genauso, wie du sagst, das keiner RRG wollte.



    Das man jetzt eine Umfrage macht, mit welchen Fragen auch immer, und die Leute sagen: Hu, eine GK kann ich mir (unter diesen Umständen) vorstellen, ist realistisch. Mehr nicht.

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  • Aber dürfte nicht genau so klar sein das jemand der SPD und Grüne gewählt hat nicht unbedingt eine Koalition mit den Linken wollte?

  • Siehe oben, 4545 mal erklärt.


    Inhaltlich sind die Linken wesentlich näher an der SPD. Es war auch klar von der SPD (und Grünen) gesagt: Merkel abwählen, Politikstil abwählen und Steinbeck als Kanzler wählen.


    Und du willst mir jetzt erzählen, das ginge mit der CDU besser, weil sie Programmatisch und Inhaltlich sich näher sind?


    Also bitte.......

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  • Es wurde vor der Wahl auch von diversen hochrangigen SPD-Politikern gesagt, ein RRG wird nicht zu stande kommen, weil Parteiprogramm und -ideologie von Links und SPD einfach nicht zusammenpassen.


    Aber das interessiert dich ja nicht, weil passt ja nicht in deine "Argumentationskette" und wird von dir relativiert.


    Also bitte........



    PS: Steinbrück.

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