Der Telefonica Netzqualitäts Thread (Netzausbau Funklöcher Netzausfälle Störungen)

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    Original geschrieben von StevenWort
    Außerdem bitte beachten, Telefonica ist ja nicht alleiniger Eigentümer von Telefonica Deutschland :)
    Telefonica hält zwar ~63% aber da sitzt auch noch KPN und andere Aktionäre (Streubesitz) mit im Boot.


    Das ändert doch nüscht an der Investitionssumme...


    Im übrigen zahlt TEF.de 740 Mio. Dividende nach Madrid, Amsterdam etc. Also jeder Kunde monatlich 1,40 €...


    Fragt sich bloß, ob man mit fast doppeltem Investitionsvolumen auch fast doppelt so viel schaffen würde, wenn es offensichtlich schon an der Planungskompetenz hapert...

    "Die einfachste Art an korrekte Informationen zu gelangen ist, etwas Falsches in ein Forum zu posten und auf die Korrektur zu warten."

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    Original geschrieben von branchenoutsider Bezüglich sehr guter Gesprächsqualität: Bei 3G alles wunderbar, bei 2G doch ab und zu den "älteren" Standard gemerkt, lag aber vllt. am Half Rate Codec? Beim letzten 2G Call gab es jedoch Sprachqualität auf 3G Niveau. :top:


    Ich bin hier nicht der Fachmann, aber meine Infos sind folgende:
    Die Uralt-Telefonie-Norm sieht einen Frequenzumfang von 0,3-3,4kHz vor.
    Zum Vergleich: Der Mensch hört mindestens Töne im Bereich von 0,02-10kHz (junge Leute bis 15kHz).
    Die Einschränkung auf 0,3-3,4kHz wurde getroffen, um möglichst viele Gespräche gleichzeitig über dieselbe Leitung zu bekommen.
    Weil mittlerweile genügend Bandbreite bei den Leitungen verfügbar ist, wurde neu eine HD-Telefonie definiert, mit 0,05-7kHz. Damit sind im wesentlichen alle Frequenzen abgedeckt, die bei menschlicher Sprache genutzt werden.


    Die Nutzung der HD-Telefonie setzt natürlich voraus, dass alle beteiligten Dienstleister dieses Frequenzspektrum verarbeiten können.


    Warum hört man nun bei O2 so oft die Gießkannen-Trompete, obwohl bereits die Einhaltung des Uralt-Standards 0,3-3,4kHz eine akzeptable Telefonie ermöglichen würde?


    Antwort: Die für das Gespräch in der Zelle zur Verfügung stehende Bandbreite reicht dafür nicht aus. O2 beschränkt dann den Frequenzbereich noch mehr als die Uralt-Telefonienorm, schaltet Duplex-Übertragung ab, komprimiert Daten bis zur Schmerzgrenze etc.

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    Original geschrieben von StevenWort Wahnsinn. Telefonierst immer mit der Stoppuhr oder wie?
    Mein Gott, wie Banane hier :D


    Nö. Aber es ist schon gut wenn beide Teilnehmer VoLTE nutzen, und es unmittelbar nach Drücken der Ruftaste schon beim anderen klingelt (und nicht erst nach 10s oder so; oder gar nicht wie oft bei TEF :D).


    Für eine TOP-Gesprächsqualität reicht EDGE mehr als aus.

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    Original geschrieben von Goyale
    Nö. Aber es ist schon gut wenn beide Teilnehmer VoLTE nutzen, und es unmittelbar nach Drücken der Ruftaste schon beim anderen klingelt (und nicht erst nach 10s oder so; oder gar nicht wie oft bei TEF :D).


    Für eine TOP-Gesprächsqualität reicht EDGE mehr als aus.


    Ist mir als Privatmensch der seine Handyrechnung selber zahlen muss, keine 35€ und mehr im Monat "Wert".
    Ob das Telefon des anderen in 1 Sekunde oder 8 Sekunden klingelt ist doch genauso wayne, wie ob die WhatsApp Nachricht nach 2 Sekunden beim Server ist, oder nach 10 Sekunden.
    Der Empfänger liest sie deswegen auch nicht schneller.


    In diesem Sinne ;)

    Smartphone: Xiaomi Mi 9T Pro 128GB
    Mobilfunk: ja!mobil SmartPlus (6GB) für 12,99€/28 Tage
    Festnetz: Vodafone GigaCable Max 1000 @FB6591

  • Als "Privatmensch" würde ich auch keine 35€ monatlich (das ist ja schon inkl. Magenta Eins) für den Mobilfunk bezahlen.
    Wie ich schon mal erwähnt hatte, wäre dann D2 Prepaid für mich optimal (1GB LTE +200min 10€). Telefonie scheinbar voll o.k., Daten auch.
    Den Heino würde ich mir jedoch nicht mal privat geben (auch wenn er noch so billig wäre) ;).

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    Original geschrieben von StevenWort
    Das ist völlig richtig was du da beschreibst. Aber Volumen ist ja nicht gerade teuer.


    Volumen ist teuer. Wenn man den Kunden mehr Volumen gibt ändert sich das Nutzungsverhalten (Videostreams).


    Somit reicht 1x LTE800 nicht mehr aus um die Kunden zu versorgen. Der Ausbau auf 3x CA ist teuer und erfordert hohe Investitionen in die Anbindung weil Richtfunk nicht mehr ausreicht. Schon jetzt gibt es bei o2 überlastete Gebiete.

  • Zitat

    Original geschrieben von habehandy
    Volumen ist teuer. Wenn man den Kunden mehr Volumen gibt ändert sich das Nutzungsverhalten (Videostreams).


    Somit reicht 1x LTE800 nicht mehr aus um die Kunden zu versorgen. Der Ausbau auf 3x CA ist teuer und erfordert hohe Investitionen in die Anbindung weil Richtfunk nicht mehr ausreicht. Schon jetzt gibt es bei o2 überlastete Gebiete.


    Richtig, aber das funktioniert in anderen Ländern sehr gut!


    Beispiel Finnland:
    Unlimitiertes Datenvolumen für 30€ im Monat und 99% LTE Abdeckung der Bevölkerung.
    Netz in den Städten sehr gut ausgebaut mit L800/L1800/L2100/L2600. Auch starten die Anbieter mit dem Rollout von L700.
    Es kann funktionieren wenn man will

    Handy: OnePlus 7T
    1. Sim: Freenet FUNK
    2. Sim: Alditalk LTE 1GB

  • Ganz ehrlich, das was mir Telefonica bietet anbietet ist mir sogar genug um sogar mir einen Premiumtarif wie den Free zu leisten. Da bin ich übrigens nicht der Einzige, ein Kumpel von mir hat sogar einen dicken Free Geschaftstarif abgeschlossen und ja er ist sogar zufrieden damit, denn mit Vodafone war er wegen der Gesprächsqualität nicht einverstanden und bei ihm zu Hause hätte er mit dem rosa Monopolisten Netzsuche.
    :p

    Telefonica O2 Free M Boost 10 GB mit 2 Multicards für 14,99 € mit I-Phone 8
    Fraenk mit I-Phone SE
    Samsung Galaxy Note 10.1 2014-Edition Tablet und Microsoft Surface 3 Pro mit einer O2 O Karte
    Kabelinternet: Vodafone/Unitymedia 2 Play 250 MBit.

  • Zitat

    Original geschrieben von habehandy
    Volumen ist teuer. Wenn man den Kunden mehr Volumen gibt ändert sich das Nutzungsverhalten (Videostreams).


    Nein, das teure ist sind Spitzendatenraten, nicht das Volumen.


    Da kann man aber - wie gesagt - mit geeigneten Tarifen gegensteuern, wo auch LTE nur mit ein paar MBit/s angeboten wird (würde mir vollkommen reichen). Dazu kommt, dass - egal ob 1 GB oder 3 GB an Volumen dabei sind - nennenswertes Videostreaming damit trotzdem nicht geht. Bei 3 GB ist nach 200 Minuten Schluß mit Videostreaming, das sind dann gerade mal 2 MBit/s an Datenrate in der Zeit gewesen. Wenn das jemand Mobil nutzt (z.B. als Beifahrer oder im Zug), dann durchquert er dabei x verschiedene Zellen und belastet jede Zelle nur für wenige Minuten. Nutzt das jemand stationär, dann sind ihm die 3 GB eh viel zu wenig (dementsprechend braucht er mehr [und zahlt mehr] oder weicht doch auf einen Festnetzanschluss aus), aber häufige stationäre Nutzung macht die Auslastung für den Netzbetreiber auch besser planbar.

  • Zitat

    Original geschrieben von KrisKlg
    Es kann funktionieren wenn man will


    Es kann funktionieren, wenn der Staat den Netzbetreibern nicht mit jeder Frequenzauktion Kapital in Milliardenhöhe entzieht, das beim Netzausbau fehlt und dann mit einer überlasteten Regulierungsbehörde den ohnehin langwierigen bürokratischen Prozess noch weiter in die Länge zieht. Vom Protektionismus zugunsten der Telekom wollen wir erst gar nicht anfangen.
    Das Problem in Deutschland ist einfach der sich einschleichende Sozialismus gepaart mit einem inkompetenten, überdimensionierten Verwaltungsapparat.

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