Der Telekom Netzqualitäts-Thread

  • Ja du hast darauf keine Lust, die Mehrheit hier sicher auch nicht. Aber so will es die Bundesnetzagentur. 99,5% mit 4G mit mindestens 50 MBits down bei jedem Anbieter. Also entweder wird jetzt bei allen Anbietern richtig der Turbo gezündet oder in 2031 herum müssen viele Bußgeldbescheide rausgehen.

    Wie wird gemessen? Wo wird gemessen? Die BNetzA kann viel "wollen". Wie sollen die 50M nachgewiesen werden? Für die 50M reicht L800, fertig.


    Bußgeldbescheide? Wo wie bei 1&1??? :D :D :D

  • Wie wird gemessen? Wo wird gemessen? Die BNetzA kann viel "wollen".

    Einfach mal die Hoffnung haben, dass die Bundesnetzagentur sich mal nicht veräppeln lässt von den Netzbetreibern ;)


    Aber die Anbieter wollten ja billige Verlängerungen der Lizenzen. Daher sollen die alle auch liefern.

  • Aber auch nur, weil hier zufällig Vodafone stärkeren Empfang hat, damit die in so einem Fall Einspringen. Und nein das reicht laut Bundesnetzagentur nicht. Da wird also irgendwann ein „Fuchs/Wald“-Mast hinkommen müssen, damit die Anforderungen erfüllt werden.

    Nein, Telefonie geht doch.


    Dort konkret wird nichts hinkommen müssen. Warum auch? Das ist ein Bereich 2x1km. Der Bereich östlich (B16) ist ein anderer Fall. Da wird sicher was kommen. Ist aber eine ganz andere Nummer und notwendig - im Gegensatz zu der Pampa-Versorgung.


    Eine viel sinnvollere Sache wäre hier eine Notruf-only-Lösung, ggf. Nutzung von BOS/TETRA-Standorten. Nur für Notruf, und nicht alle parallel. Alles andere ist finaziell hanebüchener Wahnsinn. Beispiel ist auch am Kenzen. Neuer Mast, BOS für die Rettungskräfte. Die Netzbetreiber lehnten "dankend" ab. Richtiges Funkloch. DAS sind die Probleme, da dort kein Notruf, etc. möglich ist. Nicht ein kleines Fleckchen wo rundrum bestes Netz ist und in dem Bereich halt nur 2-3 M möglich sind.

  • Einfach mal die Hoffnung haben, dass die Bundesnetzagentur sich mal nicht veräppeln lässt von den Netzbetreibern ;)

    :D :D :D


    Was hat das mit Veräppeln zu tun? Ich sehe hier keine große Veräppelung. Jedem sollte klar sein, dass es keine 100% gibt. Und die Abdeckung Definitionssache ist.

    Aber die Anbieter wollten ja billige Verlängerungen der Lizenzen. Daher sollen die alle auch liefern.

    Logisch. Du willst doch auch billige Tarife. Warum sonst die Giererei damals bei fraenk & Co. Du könntest ja gerne bei der TK direkt Kunde werden und dann locker 30-40 ausgeben. Will auch keiner.


    Und klar wollen die Anbieter "billige" Verlängerungen. Warum auch nicht. Ist doch normal. Letztlich stellt sich ja auch die Frage: Warum, auf welcher Grundlage verlangt der Staat Milliarden für "Luft". Klar, Verteilung, Nutzung, Registrierung, Netzüberwachung. Aber das ist weit weg von den kassierten Milliarden, die leistungslos eingesackt wurden. Der Staat soll nicht jammern, sondern machen. Wenns dem Staat um was vernünftiges ginge, hätte man die Milliarden einsacken könnne und davon Standorte bauen können, die die NB nutzen "müssen". Aber dann hätte der Staat ja selber Veranwortung übernehmen müssen. Wo kämen wir denn da hin. Aber läuft doch überall so im kleinen wie im großen. Auch privat. Verantwortung wird immer weiter weggeschoben. Und dann gejammert.


    Führt zu weit, aber wenn man einen freien Markt wählt, dann muss man damit eben leben. Wenn man damit ein Problem hat, muss man selber Verantwortung übernehmen und anpacken. Nicht labern und rumdeligieren.

  • Der Sparsender in Bischofswang ist mir inzwischen auch aufgefallen. StOB 1 Jahr alt; in Cellmapper schon kurz davor: https://www.bundesnetzagentur.…-karte/hf.aspx?fid=527040


    Bezogen hab ich mich auf das Mobilfunk-Monitoring. Inwieweit das der Realität entspricht, ist halt eine andere Frage. Beim Senkelewald hab ich nach dem Bericht schon den Eindruck gehabt, dass es da real wesentlich schlechter ausschaut (inklusiv Telefonie), wenn das nicht hauptsächlich auf den Bereich nördlich der Lobach bezogen war, der teils auch noch als Senkelewald bezeichnet wird.


    Die Auktionen haben halt den Sinn, knappe Ressourcen nach Marktkriterien zu verteilen. Das, was für den Staat direkte Kosten verursacht, geht ja noch extra. Dafür zahl ich jedenfalls lieber als für völlig überzogenen Ausbau. Der Staat könnte damit ja andere Grundversorgung finanzieren, wo teils völlig überzogene Preise verlangt werden, z.B. bei Personalausweisen. Vielleicht könnte man auch den Anbietern einen Grundbedarf ohne weitere Kosten zuteilen und nur die luxuriösere Ausstattung versteigern.

  • Oder einen VPN nutzen. Hatte das auch schon im Telekom Netz bei einem Radiostream. Habe dann einen VPN genutzt und der Stream lief ohne Aussetzer. Das Peering ist echt übelst von der Telekom.


    Und warum ist das Peereing dann erst seit letzter Woche so schlecht?

    Bis zum 21. Mai 2026 hatte ich damit nie Probleme. Am 22. Mai fings an.

    Liegt das etwa an der Hitze?


    Werde mir mal eine LIDL Connect Karte holen. Mal sehen obs damit besser ist.

  • Interessante Beobachtung! Ich mache eigentlich täglich Speedtests und mir ist in letzter Zeit wieder aufgefallen, dass ich bei den Servern scheinbar quer durch die Republik geschoben werde. Normalerweise ist bei mir (aus Stuttgart) der Telekom-Server in Frankfurt der nächste und das bleibt auch recht stabil so.


    Seit dieser Woche ist das deutlich wechselhafter: Die letzten Tage war mal Hamburg, mal Düsseldorf der nächstgelegene Server. Seit zwei Tagen wird mir nun Berlin mit rund 7 km als nächstgelegener Standort angezeigt. Irgendwie scheint das Routing grad anders zu sein als sonst...Pings sind ebenfalls schlechter

    Eine schlechtere Performance habe ich die Tage auch festgestellt. Latenzen deutlich höher, auch Gedenksekunden beim surfen. Das ist mir aber auf Hause am Glasfaseranschluss aufgefallen. Ich denke auch, dass das Peering eine bedeutende Ursache dafür ist. Zum Glück bin ich im Glasfaserbereich bald weg von der Telekom.

  • Aber wenn der Stream alle paar Minuten abreißt da nutzt das beste Netz nichts.

    Werde dann mal zum LIDL gehen. Muss eh noch einkaufen.

  • Die Auktionen haben halt den Sinn, knappe Ressourcen nach Marktkriterien zu verteilen. Das, was für den Staat direkte Kosten verursacht, geht ja noch extra. Dafür zahl ich jedenfalls lieber als für völlig überzogenen Ausbau. Der Staat könnte damit ja andere Grundversorgung finanzieren, wo teils völlig überzogene Preise verlangt werden, z.B. bei Personalausweisen. Vielleicht könnte man auch den Anbietern einen Grundbedarf ohne weitere Kosten zuteilen und nur die luxuriösere Ausstattung versteigern.

    Dazu braucht es keine Auktionen. Dazu kannn das Spektrum auch nach Kundenzahlen oder Traffic vergeben werden. Dazu braucht es keinen übergriffigen Staat, der hier Milliarden in einer Versteigerung erzockt. Dann könnte man genausogut je nach Spektrum fixe Beträge vereinbaren. Eine Auktion hat schlichtweg den Hintergrund einer Gewinnmaximierung. Punkt.


    Wie willst du Grundversorgung vs. "luxuriösere Ausstattung" differenzieren? Stelle ich mir in der Praxis als nicht wirklich lösbar vor. Wo ist die Grenze? Nur high also n78? Und bremse dann direkt den schnellen Ausbau?


    Ich sehe das ganz pragmatisch: Entweder man entscheidet sich für eine staatliche Infrastruktur oder einen offenen Markt. Und lebt dann schlicht mit den Konsequenzen. Früher war der Weg besch..en, der jetzige ist immerhin ein guter Kompromiss. Keine total überzogenen Auktionen mehr, dafür dann Versorgeauflagen. Und man sieht ja, dass es nun läuft. Das, was die letzten 2 Jahre hinkam ist mehr als die letzten 10 Jahre. Und kleinere Löcher wird es immer geben. Entweder weils schlicht nicht finanzierbar ist oder eine BI sich in den Weg stellt. Allerdings sind mittlerweile die Hürden einer Verhinderung deutlich größer, findet der NB einen Partner, ist der Bau in aller Regel nicht mehr wirklich zu verhindern. Im Gegensatz zu früher.

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