Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Und dann schaut man sich den neuen Passat Variant (690 Liter) an und staunt ob der Preise... ^^

    Da habe ich gerade wirklich gestaunt =O Spaßeshalber habe ich mir sowohl des Passat als auch den Nio in etwa so konfiguriert, wie ich sie jeweils nehmen würde. Da ist der Nio lediglich 20 Prozent teurer als der Passat. Gleichzeitig spielt der Nio u.a. in Bezug auf die Leistung in einer völlig anderen (höheren) Liga.


    Mein Fazit: Krass, was VW für einen schnöden Passat verlangt.

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  • Naja. Der ID7 soll ja der elektrische Passat werden. Einstiegspreise ab 55000€ für ein wirkliches Kassengestell. Mein Nachbar hatte einen halbwegs akzeptabel ausgestatteten mit mittlerem Akku mit zu Hause. Für den würde VW 75000€ aufrufen. Ein wahrer Volkswagen. Das Volk guckt und staunt, wie der Wagen an der Bushaltestelle vorbei fährt, ähnlich wie früher bei Wolga und Tschaika.


    Mein Fazit: Der geerbte Golf VI muss halten, hat aber auch erst 150k auf der Uhr. Nicht, dass ich es mir nicht leisten könnte. Nein, ich will keine 40k und mehr für ein Auto ausgeben. Tat ich noch nie. Damit fange ich jetzt auch nicht an.


    Ich bin gespannt, ob VW die Zeit bleibt, um 2026 (!!!) einen Kleinwagen für um die 25k auf den Markt zu werfen, oder ob bis dahin nicht die Messen bereits gelesen sind. Das wäre einerseits bitter für D, andererseits aber ggf. auch heilsam.

  • Autokonzerne wie BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen halten ihre Händlernetzwerke für ein starkes Bollwerk gegen den Markteintritt der chinesischen Konkurrenz. Doch diese Abwehrfront bröckelt – weil sich Händler und Hersteller streiten. Die Chinesen nutzen das eiskalt aus.


    https://www.welt.de/wirtschaft…sere-Autohaeuser-ein.html


    Leider hinter der Schranke. Weiß nicht, ob ich legal kopieren sollte.


    Jedenfalls frage ich mich, wer allen Ernstes glaubt, in ein paar Jahren würden Mehrheiten noch beim „Fachhändler“ mit Konzernanschluss kaufen. Die Autos für die Firma kaufe ich seit 1998 online von irgendeinem Händler, der den billigsten Preis schießt. Privat habe ich noch nie neu gekauft.


    Die Struktur „Autohaus“ als Vertriebsschiene ist IMHO die teuerste Art Autos unters Volk zu bringen. Und dieses Teuer zahlt einzig und allein der Kunde. Ergo werde sich sicher OEMs finden, die analog Tesla den alten Zopf einfach abschneiden und sich so Marge sichern. Dabei ist es unerheblich, ob Elektro oder nicht. Klar gibts dann bei der Übergabe kein Sektchen, aber von der Einsparung kann man locker ein Vollbad in Mittelklasse-Sekt nehmen oder das Geld anderswo verbrennen.


    Die Mercedes-Dealer in Dresden und Umgebung verticken parallel auch BYD. Einige PSA-Händler haben nun parallel MG auf dem Hof stehen. Dazu gibt es diverse freie Werkstätten, die sich alle möglichen China-Marken auf den Hof stellen.


    Fazit: Bitter wird’s. Man sitzt in einer selbst geschaufelten Grube. Ich wüsste auch kein Entrinnen, da eAutos nunmal mechanisch leidlich primitiv sind, D keine gute Software kann (außer Elster natürlich) und wir es auch nicht mit der Wertschöpfungskette der Akkus haben. VW kauft die Akkus zu. Die Akkus stellen wohl 40% des Wertes des Autos. Ergo haben diese Lieferanten VW am Sack und können nach Belieben abdrücken. BMW und Daimler geht es kaum anders. Daimlers Versagen konnte ich in Kamenz live erleben. Die "Strategie" "Heim ins Reich", um das hauseigene Edelproletariat zu beschäftigen funktioniert dabei zwar kurzfristig auf Kosten der Erträge, sorgt aber draußen bei den Zulieferern und deren Lumpen-Proletariat für ein Blutbad (Wen dazu mal eine Auflistung interessiert: https://egon-w-kreutzer.de/jobwunder-deutschland-2). Wenn dieser Drops zu Ende gelutscht ist, steht man dann irgendwann mit dem Rücken zur Wand und wird nach Geld aus Berlin rufen und es LKW-weise bekommen, da man systemrelevant ist und niemand Sachsen, Bayer, Niedersachsen an Freie Wähler oder gar AfD verlieren will. Das ist, fürchte ich, einer der Gründe weshalb uns der schöne Robärt für Dresden und Magdeburg jeweils eine Chipfabrik gekauft.


    Wenn Börse Zukunft preist, sagen die PEGs < 5 alles. Leider.

    5 Mal editiert, zuletzt von 01454er ()

  • Einen Grossteil würde ich auch so unterschreiben.


    Händlernetzwerke finde ich auch nicht mehr so wichtig, egal ob renomierte Marke oder neue Marke wird heute nicht mehr unbedingt vor Ort gekauft sondern in der Tat oft gerne beim Online-Neuwagenbroker oder auch als EU-Reimport. Und was die normale Wartung und Reperaturen betrifft muss es auch nicht immer eine Vertragswerktatt sein sondern auch die markenfreien Ketten leisten bei den Standardsachen gute Arbeit, und manche Dinge kann man auch selbst machen.


    Natürlich gibt es auch komplexere Defekte wo es schon mehr Know-How gibt, aber auch da können Neueinsteiger mit Konzepten wie einem Hol- und Bringservice ein dünneres Servicenetz kompensieren.


    Dennoch sind die europäischen Automobilhersteller nicht zwangsläufig dem Untergang geweiht, denn ein Auto besteht ja nicht nur aus dem Antriebsstrang, sondern bei den Fahrwerken, Kombiinstrumenten und Infotainment, Sitzen, etc. ist es egal ob es ein Verbrenner oder ein Elektroauto ist. Und was den Preis betrifft sind die Chinesten jetzt auch nicht so billig das sich die Europäer fürchten müssten.

    Bei den Chipfabriken denke ich hat sich Robärt über den Tisch ziehen lassen in dem er die Bedeutung der westlichen Halbleiter Industrie überschätzt hat so und unnötig Steuergeld verbraten.

    Vor so 20 Jahren war die westliche Halbleiterindustrie noch eine grosse Zukunftsindustrie, und deshalb war es wirklich ein Glück das AMD damals mit der Fab 30 nach Dresden gekommen ist.

    Aber schon heute hat die westliche Halbleiterindustrie nicht mehr die Bedeutung die sie damals hatte, und in einigen Jahren wenn die Fabs von Intel und TMSC betriebsbereit sind wird sie noch geringer sein.

    Zwar werden auch dann Intel und TMSC der chinesischen Konkurrenz noch technisch überlegen sein, und ein, zwei Generationen voraus sein. Aber bis dahin sind die Chips generell so leistungsfähig das es darauf nicht mehr ankommt sondern nur auf den Preis.

    Dann ist ein chinesischer $40 SoC der zwar vielleicht 12% mehr Strom braucht und dabei trotzdem um 15% langsamer ist trotzdem attraktiver als ein westlicher Premium-Soc für $170.

  • ...

    Die Struktur „Autohaus“ als Vertriebsschiene ist IMHO die teuerste Art Autos unters Volk zu bringen. Und dieses Teuer zahlt einzig und allein der Kunde. Ergo werde sich sicher OEMs finden, die analog Tesla den alten Zopf einfach abschneiden und sich so Marge sichern. Dabei ist es unerheblich, ob Elektro oder nicht.

    ...

    Ich will allerdings auch nicht wie bei Tesla für eine Reparatur hunderte Kilometer fahren müssen.

    Die Vertrgshändler leben eh in erster Linie von ihrem Werkstätten, es würde daher reichen die irren Anforderungen an die Verkaufsräume etwas herunerzuschrauben und den Händlern nicht ungefragt irgendwelche schwer und nur mit hohem Verlust verkäufliche Exoten auf den Hof zu stellen.

  • Die Vertrgshändler leben eh in erster Linie von ihrem Werkstätten

    Und da vom Service, den die Leute dort machen, solange sie noch Herstellergarantie haben.

    Dummerweise braucht ein E-Auto keine Öl, das man für 40€ den Liter auf die Rechnung setzen lassen kann.

    Wobei bei manchen Modellen ein Kühlflüssigkeitswechsel im Wartungaplan steht wo ähnliche Preise pro Liter aufgerufen werden.

  • Dennoch sind die europäischen Automobilhersteller nicht zwangsläufig dem Untergang geweiht, denn ein Auto besteht ja nicht nur aus dem Antriebsstrang, sondern bei den Fahrwerken, Kombiinstrumenten und Infotainment, Sitzen, etc. ist es egal ob es ein Verbrenner oder ein Elektroauto ist. Und was den Preis betrifft sind die Chinesten jetzt auch nicht so billig das sich die Europäer fürchten müssten.

    Vor so 20 Jahren war die westliche Halbleiterindustrie noch eine grosse Zukunftsindustrie, und deshalb war es wirklich ein Glück das AMD damals mit der Fab 30 nach Dresden gekommen ist.

    Aber schon heute hat die westliche Halbleiterindustrie nicht mehr die Bedeutung die sie damals hatte, und in einigen Jahren wenn die Fabs von Intel und TMSC betriebsbereit sind wird sie noch geringer sein.

    Am Thema vorbei ist Dresden der fünftgrößte Standort der Chipindustrie weltweit. Dies zur Einordnung.


    Du scheinst weit weg vom Maschinenbau zu sein. Fahrwerke/Dämpfungssysteme sind bei eAutos auf Grund der niedrigen Schwerpunktlage und der nicht vorhandenen Vibrationen der Hubkolben eher primitiv. Somit ist damit kaum bis nix dran zu verdienen. Kombiinstrumente = Bildschirme aus Asien, ergo auch ein totes Pferd.


    Du kommst doch aus Franken, solltest also live mitbekommen, was gerade bei den Zulieferern abgeht. Ich denke schon, dass das eAuto keine Evolution, sondern ein massiver Bruch für OEMs und Zulieferer werden wird. Im ersten Schritt ist das Auto selbst primitiver. Im zweiten Schritt gibt es kaum Wartungsaufwand. Der dritte Schritt werden vollautonome Fahrzeuge, die dazu führen werden, dass viele Wenignutzer ihren Besitz (der zumeist geleast oder finanziert ist) ganz abzuschaffen.


    Da eins meiner Mädels in München wohnt, habe ich mir erstmals seit 1989 eine Messe angetan. Es war schon beindruckend, was die Chinesen aufgefahren haben, während die Deutschen ihre Auftritte auch in den opulenten Markenautohäusern hätten abhalten können. So hätten die viel Geld gespart. Ich war auch zu zwei Vorträgen im Messegelände. Die Zuhörer konnte man an 4 Händen abzählen. Stichwort totes Pferd.

  • Und da vom Service, den die Leute dort machen, solange sie noch Herstellergarantie haben.

    Wenn man davon ausgehen könnte, dass sie ähnliche Entgelte bekommen, wie den Kunden auf der Rechnung steht. Ist aber nicht so! Garantie ist für die Händler immer nahe oder über dem Verlustgeschäft. Sonst würden die auch viel bereitwilliger den Schrott richten, der aus den Produktionshallen angeliefert wird!


    Alles was der Kunde selbst bezahlt, ist natürlich lukrativ. Und dass das so bleibt, haben auch die Autos der OEMs weiterhin Inspektionsintervalle. So kann man mal 200 Euro für nichts berechnen.

  • Ich will allerdings auch nicht wie bei Tesla für eine Reparatur hunderte Kilometer fahren müssen.

    Es gäber allerdings auch andere Möglichkeiten, das ein neuer Hersteller zwar nur wenige Reperaturcenter für komplexe Reperaturen betreibt, aber dafür einen Hol- und Bringdienst und Ersatzfahrzeuge anbietet.

    Die normale Wartung und kleinere Reperaturen kann man ja eh überall machen lassen.


    Du scheinst weit weg vom Maschinenbau zu sein.

    Ja, da bin ich schon relativ weit weg. Und auch von der Industrie allgemein.

    Fahrwerke/Dämpfungssysteme sind bei eAutos auf Grund der niedrigen Schwerpunktlage und der nicht vorhandenen Vibrationen der Hubkolben eher primitiv. Somit ist damit kaum bis nix dran zu verdienen.

    Dafür haben aber Elektroautos wegen dem Akku meist ein höheres Gewicht. Aber ich glaub das spielt eh keine Rolle, weil die "Stärke" beinflusst die Komplexität und damit auch den Preis doch eh kaum.


    Was vorallem die Komplexität und den Preis beeinflusst ist doch eher die Einbausituation.

    So kann man bei reinen Fronttrieblern wenn man keine allzuhohe Anforderungen an das Fahrverhalten stellt die Hintrachse sehr einfach gestalten. Im einfachsten Fall eine reine Verbundlenkerachse, oder eben verbesserte Versionen mit Panhardstab oder Watt-Gestänge.

    Wenn man aber die Hinterachse antreiben will, egal ob durch Verbrenner oder Elektro braucht man immer eine komplexe Mehrlenkerhinterachse. Und wenn man nicht nur ein Antriebsdifferential sondern ein oder zwar elektrische Fahrmotoren auf der Hinterachse unterbringen will, macht das die Hinterachse noch komplexer.


    Kombiinstrumente = Bildschirme aus Asien, ergo auch ein totes Pferd.

    So wie bei Tesla einfach ein Tablet an die Mittelkonsole basteln ist natürlich keine Kunst.

    Aber wenn man ein schönes fahrerzentriertes Cockpit so wie bei Audi oder Mazda will, dann braucht man dafür schon ein bisschen Know-How auch wen die einzelnen Display billig aus Asien zugekauft werden.


    Du kommst doch aus Franken, solltest also live mitbekommen, was gerade bei den Zulieferern abgeht. Ich denke schon, dass das eAuto keine Evolution, sondern ein massiver Bruch für OEMs und Zulieferer werden wird.

    Nicht aus Franken, sonder aus Nordostbayern.

    Wenn ich z.B. an Recaro, Flachglas Wernberg oder Flabeg denke sehe ich so gut wie keine Auswirkungen, weil Sitze, Scheiben, Panoramadächer, Scheinwerfer, etc. brauchen Elektroautos genauso wie Verbrenner.

    Andere Unternehme wie z.B. Conti oder Mahle trifft es natrlich wesentlich stärker. Aber auch da tun sich neue Chancen auf, zum Beispiel Flüssigkühlungen für Leistungselektronik und Akkus. Mahle will angeblich auch was mit Festkörperbatterien machen hab ich mitbekommen.

    Das jetzt Conti Werke wie z.B. Roding schliessen will (glaub es hat sich aber ein Nachfolger gefunden der den Standort und möglichst viele Mitarbeiter weiterbeschäftigen will) denke ich liegt nicht wirklich an der Elektromobilität, sondern das ist eher nur vorgeschoben. Wahrscheinlich ist es eher so das man eben inzwischen im Schwellenländern die gleiche Qualität billiger produzieren kann und man Deutschland als Hochlohnland nicht mehr so stark braucht.


    Im ersten Schritt ist das Auto selbst primitiver. Im zweiten Schritt gibt es kaum Wartungsaufwand. Der dritte Schritt werden vollautonome Fahrzeuge, die dazu führen werden, dass viele Wenignutzer ihren Besitz (der zumeist geleast oder finanziert ist) ganz abzuschaffen.

    Schritt eins stimmt schon.

    Der zweite Schritt liegt aber nicht nur an der Elektromobilität, sondern auch Verbrenner brauchen inzwischen nicht mehr viel Wartung was den Antriebsstrang betrifft. Die Zeiten wo man jedes halbe Jahr zum Saisonwechsel einen Ölwechsel machen musste, jedes zweite Jahr Vergaserprobleme hatte, Verschleiss am mechanischen Unterbrecher, und alle 60-90 tdkm einen Zahnriemenwechsel machen musste sind schon lang vorbei. Ölwechsel reicht inzwischen alle 18-24 Monate oder 40 tdkm und Zahnriemenwechsel alle 180-250 tdkm also maximal einmal im ganzen Autoleben. Und was Bremsen, Fahrwerk und Rost betrifft spielt der Antrieb keine Rolle.

    Vollhautonome Fahrzeuge werden war vermutlich in den Grossstädten und Ballungsräumen die Taxis und Uber/Bolt ersetzen, aber auf dem Land und in den Kleinstädten wo es keinen brauchbaren ÖPNV wird weiterhin jeder sein eigenes Auto besitzen. Da haben Sharingkonzepte keine Chance.

    Zwar stehen Autos die meiste Zeit ungeznutzt rum, aber das Problem warum da kein Sharing funktionieren wird, ist das eben die meisten Leute relativ gleichzeitig und relativ spontan mobil sein wollen. Also die typischen Berufsverkehrszeiten, Wochenende abends, sonnige Sonntage, etc.

    Sharingkonzepte funktionieren gut bei Dingen die jeder zu verschiedenen Zeiten braucht und vorallem für Sachen die man ohnehin relativ langfristig plant: Baugerüste, Dampfreiniger, Farbspritzsysteme, Parkettschleifer, Schlagbohrmaschienen, etc.

    Aber z.B. bei Grills, Eismaschienen, Fondeu- oder Racelettsets, Glühweinkocher, etc. würde kein Sharingkonzept funktionieren, weil die zwar auch die meiste Zeit ungenutzt rumstehen, die Leute sie aber dennoch relativ gleichzeitig und spontan nutzen wollen.

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