Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Das Argument "geraeuscharmes Fahren" zaehlt aber nur bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten - bei hoheren Geschwindigkeiten ist das Motorgereausch naemlich Nebensache und es dominieren Roll- und Windgeraeusche die bei einem Elektroauto genauso entstehen wie bei einem Verbrenner.


    Bist du denn schon man mit einem vernünftigen E-Auto gefahren? Ich glaube, du plapperst hier nur das nach, was du am Stammtisch hörst...


    Zitat


    Abgesehen davon hoert man im Auto ja eh meist Musik.


    Der war echt gut! :top:


  • Ausserdem bei so einer Hitze wie heute oder im Winter Kaelte und Schneeregen ist Radfahren oder auch Pedelec-Fahren so oder so eine Tortur.


    Ich wette, dass du auch noch nie ein S-Pedelec gefahren bist. Das macht richtig Laune - und 45 auf einem Fahrrad ist einfach schnell!

  • Wenn die nächste Autovermietung 25km weit entfernt ist, und dann nur 8-19 Uhr geöffnet hat, ist das auch nicht wirklich eine Option.


    Und auf welchen Anteil der deutschen Bevölkerung trifft das zu? 5 Prozent - oder eher 10 Prozent? Ein Großteil der Bevölkerung lebt in den Ballungszentren, also existiert die von dir vermutete Problematik für einen Großteil schlicht und ergreifend nicht.

  • Doch!


    Denn man will ja mit einem Auto nicht nur zur Arbeit und wieder heim fahren sowie die Alltagsbesorgungen erledigen können, sondern man will auch die Möglichkeit haben ohne penible Planungen längere Strecken fahren zu können.


    Ich korrigiere, Du willst auch die Möglichkeit haben ohne penible Planungen längere Strecken fahren zu können.
    Ich bin aus dem Alter raus wo ich am WE Spontan mehr als 250km fahre (was ein E-Auto bei voller Batterie und ohne Windschattenfahren auf der Autobahn schaffen müsste damit es für mich in Frage kommt).
    Wenn ich in den Urlaub fahre plane ich eh alles Mögliche, da für die Fahrt noch ein oder 2 Ladestops einzuplanen ist nicht das Problem, nur der derzeitige Wildwuchs an Abrechnungssystemen muss weg.


    Zitat


    Dehrstromladung ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Für nächtliches Laden reicht durchaus 3.7KW Wechselstromladung. Um zwischen Feierabendankunft und Feierabendausflug nochmal schnell nachzuladen bräuchte es aber schon CCS-Gleichstromschnellladung.


    Viel Spass mit dem Wechselstrom, die 3.7kW sind reine Theorie, bei Spannungsabfall wegen Leitungslänge (die meisten Garagen und Stellplätze sind nicht mit einer armdicken Zuleitung angeschlossen) regelt die Ladeelektronik zurück und du kannst froh sein mehr als 1kW zu bekommen.
    Um eine Wallbox sinnvoll versorgen zu können sind 25A Drehstrom das absolute Minimum, dto. für eine sinnvolle Drehstromladung (die nicht alle E-Autos unterstützen).


    Zitat


    Das halte ich für übertrieben, denn nicht jeder kauft sich gleich ein Elektroauto. Denke mit so 2-3 CCS-Schnellademöglichkeiten pro 1.000 Einwohner wäre schonmal ein guter Anfang gemacht.


    Ich rede nicht vom Anfang, sondern von der notwendigen Endausbaustufe.
    Will man Akzeptzanz von E-Autos schaffen muss man die sprichwörtlich an jeder Laterne laden können, dann kannst du auch nach Feierabend 200km zur Disco fahren, abtanzen bis der Arzt kommt und dich dann Morgens mit voll geladener Batterie auf den Heimweg machen.
    Du bist doch gerade das Paradebeispiel der Reichweitenangst.

    Zitat


    Aber diese müsste man natürlich halbwegs geschickt platzieren. Einerseits so zentral wie möglich, aber andererseits müssten es auch Orte sein wo es genug Parkplätze gibt, so das sie dann auch für Elektrofahrzeuge freigehalten werden.


    Nein, es muss einfach genug geben. Ich möchte ein E-Auto Abends im Umkreis von maximal 200m an einen Lader hängen können und am Morgen dann mit voller Batterie auf die Arbeit oder in den Urlaub fahren können ohne Nachts nochmal das Auto vom Ladeplatz wegfahren zu müssen oder dann für die ganze Nacht Park/ Ladegebühren zahlen zu müssen.


  • Viel Spass mit dem Wechselstrom, die 3.7kW sind reine Theorie, bei Spannungsabfall wegen Leitungslänge (die meisten Garagen und Stellplätze sind nicht mit einer armdicken Zuleitung angeschlossen)

    So riesig ist der Spannungsabfall wohl kaum, und selbst wenn dann waers nicht so tragisch.


    An den meisten Tagen, also vielleicht 330 Tage im Jahr ist es ja eher so das man hoechstens 70km an einem Tag faehrt. Da reicht eine 3.7 KW Wallbox locker.


    Das Problem sind die restlichen 35 Tage. Wo man vielleicht an einem freien Tag entweder richtig Langstrecke (bis 350km) fahren will, oder eben nach Feierabend noch eine mittellange Fahrt (bis 150km) und nach so 1 1/2 - 3 Stunden Aufenthalt wieder zurueck. Da hilft dann aber die Drehstromlademoeglichkeit nicht weiter.


  • Und auf welchen Anteil der deutschen Bevölkerung trifft das zu? 5 Prozent - oder eher 10 Prozent? Ein Großteil der Bevölkerung lebt in den Ballungszentren, also existiert die von dir vermutete Problematik für einen Großteil schlicht und ergreifend nicht.

    Ein Großteil der Bevölkerung lebt zwar schon in den Grossstaedten und Ballungsraeumen - aber dort braucht man eigentlich garkein Auto!


    Dort kann man >80% seiner Mobilitaetsbeduerfnisse mit ÖPNV und Bahn bewaeltigen, und die restlichen <20% entweder mit dem Taxi oder Carsharing.


    Wenn man sich dort ein Auto goennt dann ist es "Luxus". Aber wenn man sich schon "Luxus" goennt, dann will man auch flexibel sein, und sich nicht mit aehnlichen Einschraenkungen arrangieren, mit denen man sich abfinden muss, wenn man auf ÖPNV und Bahn angewiesen ist.

  • So riesig ist der Spannungsabfall wohl kaum, und selbst wenn dann waers nicht so tragisch.


    An den meisten Tagen, also vielleicht 330 Tage im Jahr ist es ja eher so das man hoechstens 70km an einem Tag faehrt. Da reicht eine 3.7 KW Wallbox locker.


    Das mit dem Zurückregeln passiert bei direkter Wechselstromladung, keine Ahnung was eine Wallbox dann macht,
    Die Elektronik vom Fahrzeug regelt die Ladeleistung relativ schnell stark zurück damit einem die Hütte nicht abbrennt.
    Das mit maximal 1kW ist ein Erfahrungswert von Bekannten mit einem Ampera-E, damit brauchst du dann 15h Ladezeit für die 70km.
    Mag sein dass andere Hersteller da weniger vorsichtig sind, zwei weitere Bekannte mit einem i3 bzw. einer Zoe haben ihr Auto noch nie mit Wechselstrom geladen, die haben bei sich zu Hause eine 11 bzw. 22kW CCS Wallbox installiert.


  • Das mit dem Zurückregeln passiert bei direkter Wechselstromladung, keine Ahnung was eine Wallbox dann macht,
    Die Elektronik vom Fahrzeug regelt die Ladeleistung relativ schnell stark zurück damit einem die Hütte nicht abbrennt.

    Vom Leitungsschutz her ist das nicht notwendig, denn die 16A sind eh schon die Dauerbelastbarkeit. Die Kurzzeitbelastbarkeit liegt bei normalen B-Sicherungen beim 3-5fachen, bei anderen Sicherungen sogar beim bis zu 20fachen.


    Wenn dann muss da beim Ampera die Ladeelektronik selbst das Problem sein.



    Mag sein dass andere Hersteller da weniger vorsichtig sind, zwei weitere Bekannte mit einem i3 bzw. einer Zoe haben ihr Auto noch nie mit Wechselstrom geladen, die haben bei sich zu Hause eine 11 bzw. 22kW CCS Wallbox installiert.

    11KW bzw. 22KW ist aber Drehstrom und kein CCS.


    Der e-Golf (das einzige Eletroauto das mir gefaellt, bis auf die haesslichen Serienfelgen) kann aber eh keine Drehstromladung, sondern nur Wechselstromladung oder gleich CCS Gleichstromschnellladung. Nur in der 2. Generation geht Zweiphasenladung.


  • Ein Tesla-S oder -Roadster erfüllt alle Anforderungen dafür.
    Muss man sich halt leisten können und wollen.


    Da gebe ich Dir 100 % Recht. Zudem halte ich TESLA nicht für einen Automobilhersteller, sondern für eine Technik Bastelbude. Model S und X sind überteuerte Kleinserien Versuchsträger.


    Beim Model 3 wird das denen das Genick brechen. Die Bremsprobleme waren sicher nur ein Vorgeschmack.


    Das kann nur funktionieren, solange man keine wirkliche Konkurrenz hat. In der 40000 Euro Klasse haben sie die aber.

  • Das kann nur funktionieren, solange man keine wirkliche Konkurrenz hat. In der 40000 Euro Klasse haben sie die aber.


    Korrekt. Zusätzlich zum restlichen Benziner und Dieselmarkt. Denn realistisch betrachtet (und da werden mir alle recht geben, die kalkulatorisch Ahnung haben und ggf. für ihre Mitarbeiter Autos leasen oder selber Mitarbeiter sind und ein Auto für Heim und Arbeit brauchen) rechnet sich ein E-Auto erst bei massiven Zuschüssen beim Kauf.


    Selbst einfachste Überschlagsrechnungen der Kosten werfen ein riesiges Problem für das E-Auto auf.


    Vom (Strom)Unterhalt und den noch horrenden Kosten der Allgemeinheit betreffenden Umlage auf den Strom mal gar nicht zu rechen. Das E-Auto wird bis weit in die 2020 und wahrscheinlich 30´er ein Nischenmarkt bleiben.



    Nicht das wir uns missverstehen: ich würde auch einen BMW i8 oder MB SLS AMG fahren. Aber rechnerisch sinnvoll ist das nicht. Ein Ersatz für unsere Familienkutsche (SUV) auch nicht. Auch nicht der Tesla X.


    Und ja, wir wohnen in einer deutschen Großstadt. Und da, wir verdienen gut. Und ja, ich bin oft in SFO/LAX und im Silicon Valley. Und selbst DA läuft nicht alles 100%. Was zu 100% läuft, sind die Wasserstoffautos in Kalifornien. DAS ist der neuste geilste Scheisse, die jeder da haben will.

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

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