Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • kannst du in der nächsten Wohnung wieder tief in die Tasche greifen

    Oder eine Objekt nehmen bei der bereits vorhanden oder vorbereitet. Die Vermieter werden sich auch zunehmend umstellen ‚müssen’. Ich bespreche solche Dinge immer _vorher_. Ob der Vermieter sich beteiligt, ob er bei Auszug die Wallbox übernimmt, ob bereits ein Kabel liegt etc. pp - das sind bei mir Standard Fragen in der Wohnungscheckliste seit wir unser erstes E-Auto hatten bzw. bereits vorher weil wir wussten dass wir eins ‚planen‘. Niemand zwingt einen einen Mietvertrag zu unterschreiben bei dem diese Punkte ungeklärt sind ;). Wenn nicht erfüllt ist die Bude eben raus, egal wie schön sie sonst ist.

    ‚Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.‘ (Kaiser Wilhelm II.)

  • Oder eine Objekt nehmen bei der bereits vorhanden oder vorbereitet.

    Das dürfte derzeitig der suche nach der Stecknadel im Heuhaufen gleich kommen. Wie viele E-Autos, die von Privatleuten gekauft wurden, die wiederum Mieter sind, fahren denn in Deutschland rum, und wie groß ist deren Anteil am Gesamtmarkt? Ich denke dass ist so wenig, dass die Vermieter das getrost ignorieren können. Mag sein dass es zwei oder drei Jahrzehnten anders aussieht, aber bis dahin ist "Auto fahren" vermutlich mein kleinstes Problem, falls ich (bereits ü50) dann überhaupt noch lebe.

    Niemand zwingt einen einen Mietvertrag zu unterschreiben bei dem diese Punkte ungeklärt sind

    Der Mietmarkt wird von den Vermietern dominiert, nicht von dem Mietern. Selbst in Mittelstädten (von Großstädten fange ich gar nicht erst an) muss man inzwischen froh sein, auch ohne Sonderwünsche wie elektrifizierter Parkplatz oder Wärmepumpe, eine bezahlbare Wohnung zu bekommen. Das Problem ist seit langem bekannt. Wenn ich "steigende Mieten" in Google eingeben bekomme ich Artikel die bis ins Jahr 2006 zurück reichen. Verbessert hat sich bis heute nichts, im Gegenteil. So viel noch mal dazu was die Politik für Mieter übrig hat.

  • Wie heftig denn? Gegenüber öffentlichen Ladestationen würde ich persönlich (1000 km/Monat) jedes Jahr locker 1000,- € sparen, und die Lebenszeit erst..?

    Kostenvoranschlag 4 bis 5 K€ inkl. Wallbox, weil elendig lange Kabelwege, Brandschutz wiederhergestellt werden muss usw.
    Was noch nicht drin war, ob der Verteilerschrank noch erweitert werden muss weil kaum Platz drin. - an Wallboxen hat man vpor 25 Jahren noch nicht gedacht.


    Nächste öffentlich Ladesäule (eine ! ) über 1km entfernt.


    Ich fahre wenig, theoretisch reicht ein ordentlich großer Akku auch um einmal wöchentlich in der Firma zu laden, aber in bin ja nicht jede Woche da und Urlaub usw. hat man ja auch mal und vielleicht braucht man das Auto dann doch mal öfters ungeplant, daher ohne Lademöglichkeit zuhause für mich derzeit uninteressant.


    Niemand zwingt einen einen Mietvertrag zu unterschreiben bei dem diese Punkte ungeklärt sind

    Dann versuch mal hier in der Gegend - Einzugsbereich von Düsseldorf, noch eine bezahlbare Wohnung zu finden.
    Wallboxen bzw. Vorbereitungen findet man wenn überhaupt nur bei Neubauten, die ne Tiefgarage habe, selbst da spart man mittlerweile und hat nur noch Aussenstellplätze ( siehe Neubauten 200m von mir weg )
    Und wenn der Vermieter sich dran beteiligen sollte, haut der das eh auf die Miete drauf.

  • Was ist denn in dem Zeitraum nicht "gestiegen"? Du argumentierst immer komisch...

    Das ist nur dann "komisch" wenn man (bewusst oder unbewusst) außen vor lässt, dass die Mieten deutlich stärker gestiegen sind als der Rest.


    Mieten steigen schneller als die Inflation


    Und jährlich fallen mehr und mehr ehemalige Sozialwohnungen aus der Bindung heraus, und treiben die ortsübliche Vergleichsmiete nach oben, die dann von Viermieterseite gerne als Argumentationsgrundlage für weitere Mieterhöhungen genommen wird. Und ja, ich weiß wovon ich schreibe.

  • Kostenvoranschlag 4 bis 5 K€ inkl. Wallbox, weil elendig lange Kabelwege, Brandschutz wiederhergestellt werden muss usw.
    Was noch nicht drin war, ob der Verteilerschrank noch erweitert werden muss weil kaum Platz drin. - an Wallboxen hat man vpor 25 Jahren noch nicht gedacht.

    Einen Kostenvoranschlag habe ich erst gar nicht machen lassen, aber er Rest kommt mir bekannt vor. Zwei Wanddurchbrüche, 25 m Kabel, da kommt einiges zusammen, und das soll man ohne jede Sicherheit, wie lange man noch in der Wohnung bleiben kann, auf den Tisch legen. Ich sag's mal so: Nein!

  • Zwei Wanddurchbrüche, 25 m Kabel, da kommt einiges zusammen, und das soll man ohne jede Sicherheit, wie lange man noch in der Wohnung bleiben kann, auf den Tisch legen. Ich sag's mal so: Nein!

    Ja, von der TG in den Keller im Nachbarhaus von dort in unsere Haus zum Elektro-Verteiler im Keller - knapp 75m Kabel, der Kabelweg ist vorhanden, aber die Durchbrüche müssen ja aller wieder verschlossen werden nach Brandschutzvorgaben, das summiert sich der Zeitaufwand.

    Und das war ein Freundschaftsangebot eines Bekannten der Elektromeister ist, wenn ich ihm beim Kabelziehen geholfen hätte, sonst zwei Man erforderlich.

    Der direkte Weg: zwei Kernbohrungen, 15m Kabel und am wäre am Stromverteiler, da hat aber schon die Hausverwaltung abgewunken.
    Ist so, als wenn ich von Köln nach Düsseldorf über Berlin fahre, anstatt die direkt S-Bahn zu nehmen.

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