Alles anzeigenMan könnte ein Tempolimit staffeln:
190 km/h für E-Autos
130 km/h für Hybride und Verbrenner.
Das hätte den netten Effekt, dass Extrem Vielfahrer (Gebietsvertreter, Leute mit höheren Einkommen, teurere Autos, Langstrecken "Taxis") sofort auf ein E-Auto umsteigen würden.
Das wäre aber extremst unfair wenn dann schnell fahren zum einem Privileg für Reiche die sich ein 70.000€ Elektroauto leisten können würde.
Den sämtliche bezahlbare Elektroautos sind ja ohnehin bei so 135-160 km/h abgeregelt, und selbst de kann man ausser auf Ultrakurzstrecken nicht ausfahren weil dann der kleine Akku so schnell leer würde das man dann mehr Zeit mit dem Nachladen als mit dem Fahren verbringen würde. Deacto gilt für die bezahlbaren Elektroautos zumindest auf Mittel- und Langstrecke ohnehin ein ca. 110 km/h Limit.
Damit das Thema Temopolimit endlich vom Eis wäre und die Grünen ihr Gesicht waren können wäre ich als Kompromiss durchaus mit einem 120 km/h Limit für Alle einverstanden.
Aber Verstösse dürften nicht nach dem allgemeinen Bussgeldkatalog verfolgt werden sondern deutlich milder, sagen wir mal:
bis 20 km/h Überschreitung: 20€ Verwarnungsgeld
21-40 km/h Überschreitung: 40€ Verwarnungsgeld
41-60 km/h Überschreitung: 60€ bzw. ~89€ Bussgeld
61-75 km/h Überschreitung: 80€ bzw. ~109€ Bussgeld
ab 76 km/h: Überschreitung 120€ bzw. ~149€ Bussgeld + 1 Punkt
Dann könnte man als Faustregel sagen: Bis Tacho 165 maximal 40€ bis Tacho 200 maximal ~109€.
Wenn man dann wirklich im Jahr 1x ~109€ Bussgeld und 2x 40€ Verwarnungsgeld kassiert könnte ich mit den ~189€ problemlos leben. In Relation zu Spritkosten und Versicherungskosten wäre das nicht so dramatisch.
Und der Staat kann die ~189€ ja dann für besonders klimafreundliche Aufgaben, egal ob Förderung von Wärmepumpen oder Schutzmassnahmen für den Regenwald ausgeben. Dann wäre der dadurch vermeidbare CO2-Ausstoss auch wieder kompensiert. Und Alle können zufrieden sein.