Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • So lange die Bundesregierung meint, Wallboxen mit PV-Anlagen für Eigenheimbesitzer fördern zu müssen, aber die Mieter (immerhin die Hälfte der deutschen Bevölkerung) mit den Investitionskosten in eine Fremde Immobilie im Regen stehen zu lassen, kann das auch nicht klappen. Man muss die Mieter mit ins Boot holen, sonst wird das nichts.

    Das war zum Teil unsinnig, da stimme ich dir zu. Wird aber glücklicherweise nicht mehr gefördert. Die damalige 440er-Wallbox-Förderung war ganz in Ordnung, weil es wirklich einen Anschub gab. Da waren die Wallboxen auch noch recht teuer, und die ganze Sache eher für Pioniere. Wobei auch die Förderung damals vom Umfang her doof war, weil nicht an E-Auto gekoppelt, an Mindestinvestition geknüpft (900 EUR), du konntest mehrere Punkte machen, obwohl es keinen Sinn machte, z.B. ne 3-fach-Station in ne Garage usw.


    Mittlerweile kosten die Wallboxen kaum mehr was, ne einfache bekommste für gut 200 EUR. Meist ist die Installation das Aufwändigere.


    Absolut dämlich war die Aktion mit den 10TEUR für WB, PV und Speicher. Aber das war halt typische Klientelpolitik der aktuellen Chaostruppe (Regierung).


    So, genug geschimpft.


    Andere machen halt einfach, andere jammern. Du würdest immer einen Grund finden. Eigentlich willst du doch gar kein E-Auto (was nicht schlimm ist, weil es aktuell nicht für jeden passt und in aller Regel auch nicht günstiger als ein Verbrenner ist, außer es läuft gewerblich). An deiner Stelle würde ich, wie auch ein Kollege von mir, das ganze einfach mal auf hold zu setzen und abzuwarten, eben weil er auch keie gute Ladesituation hat. Und dann einfach in 5 Jahren neu bewerten. Evtl. stehen dann vor der Bude 10 Säulen mit gutem, günstigen erzeugungsabhängigem Strom, was dir dann egal wäre, weil die Karre eh über Tag/Nacht öfter mal steht. Da wird in den nächsten 5 Jahren nun hoffentlich mehr passieren.

  • Zwangseinführung des E-Autos per verordnetem Verbrennerverbot anderes als Planwirtschaft?

    Wenn man Mal weg kommen würde von der deutschen Panik Nomenklatur. Es gibt ein "Zulassungsverbot" für Neufahrzeuge. Bedeutet ein Verbrennerverbot so um 2050. Bis dahin kauft eh keiner mehr freiwillig (außer Oldtimer Liebhaber) so eine Karre.

  • Zum Thema Planwirtschaft: Da hat Franky aber nicht ganz unrecht. Das viel diskutierte Verbrennerverbot ist genau sowas wie Planwirtschaft. Und dämlich, weil EU-weit nicht durchsetzbar. Schau dir die Kisten im Urlaub teils an, oder auch hier, zum Thema TÜV, Abgas usw. Das ist sowas von lachhaft. Es wird auch in 10 Jahren noch Gebiete geben, in denen der Verbrenner einfach mehr Sinn macht.

    Siehe Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co.


    Ich finde das „Verbrennerverbot“ überflüssig. Bis dahin wird sich das in der erheblichen Masse der Fälle von alleine regeln, weil Verbrenner sowohl im Unterhalt als auch in der Anschaffung teurer (erheblich teurer) sein werden. Jeder einzelne wegfallende Verbrenner macht deren Produktion teurer. Es wird doch 2035 im Wesentlichen so bei Verbrennern aussehen:


    1. Gebrauchte, die noch bis zum Exitus gefahren werden

    2. Neuwagen für Liebhaber


    So ähnlich wie das bei Pferden und Pferdekutschen der Fall war und ist ^^ Auch diese gibt es heute noch. Sie werden aber nahezu ausschließlich von Liebhabern genutzt.

  • Bis dahin wird sich das in der erheblichen Masse der Fälle von alleine regeln, weil Verbrenner sowohl im Unterhalt als auch in der Anschaffung teurer (erheblich teurer) sein werden.


    Zumindest Momentan ist es aber noch viel mehr so das in der Anschaffung Elektroautos viel teuer sind als Verbrennerfahrzeuge, zumindest wenn man vergleichbare Fahrzeuge miteinander vergleicht.

    Und es wird noch ein ziemlich langer Weg werden bis vergleichbare Eletroautos und Verbrenner zum gleichen Preis zu haben sein werden, wobei ich nichtmal sicher bin das es dazu kommen wird.

    Das Elektroautos in der Anschaffung billiger werden könnten als Verbrenner kann ich mir derzeit kaum vorstellen. Völlig ausgeschlossen ist es aber natürlich nicht.

    *****

    Unterhaltskosten sind ein ganz anderes Thema und echt schwer zu vergleichen. Vorallem die Verbrauchskosten beim Strom sind ja je nach Umstand extrem unterschiedlich.

    Wer z.B. zu 60% mit kostenlosem Strom vom Arbeigeber, 25% eigenen PV-Strom, 15% Netzstrom und 10% CCS-Schnellladerstrom fährt, der ist natürlich mit einem Elektroauto spottbillig unterwegs weil der zahlt ja dann nur durchschnittliche 13,5 ct/KWh.

    Aber wenn jemand mit 60% Netzstrom und 40% CCS-Schnelladerstrom unterwegs ist, der zahlt dann schon durchschnittliche 46 ct/KWh.

  • Andere machen halt einfach, andere jammern. Du würdest immer einen Grund finden. Eigentlich willst du doch gar kein E-Auto (was nicht schlimm ist, weil es aktuell nicht für jeden passt und in aller Regel auch nicht günstiger als ein Verbrenner ist, außer es läuft gewerblich). An deiner Stelle würde ich, wie auch ein Kollege von mir, das ganze einfach mal auf hold zu setzen und abzuwarten, eben weil er auch keie gute Ladesituation hat. Und dann einfach in 5 Jahren neu bewerten. Evtl. stehen dann vor der Bude 10 Säulen mit gutem, günstigen erzeugungsabhängigem Strom, was dir dann egal wäre, weil die Karre eh über Tag/Nacht öfter mal steht. Da wird in den nächsten 5 Jahren nun hoffentlich mehr passieren.

    So ähnlich wie dein Kollege mache ich das auch (wobei die Ladesituation kein Problem wäre). Bis dahin fahre ich meinen über 20 Jahren alten Verbrenner weiter und beobachte die Entwicklung gespannt (aber auch entspannt).


    E-Autos miete ich regelmäßig - aber nur aus Spaß an der Freude.

  • Zumindest Momentan ist es aber noch viel mehr so das in der Anschaffung Elektroautos viel teuer sind als Verbrennerfahrzeuge, zumindest wenn man vergleichbare Fahrzeuge miteinander vergleicht.

    Und es wird noch ein ziemlich langer Weg werden bis vergleichbare Eletroautos und Verbrenner zum gleichen Preis zu haben sein werden, wobei ich nichtmal sicher bin das es dazu kommen wird.

    Das Elektroautos in der Anschaffung billiger werden könnten als Verbrenner kann ich mir derzeit kaum vorstellen. Völlig ausgeschlossen ist es aber natürlich nicht.

    Ausstattungs- und leistungsbereinigt gibt es auch heute schon Fälle, in denen es sich in etwa die Waage hält. Der Rest wird schneller passieren, als du es dir vorstellen kannst.

  • E-Autos miete ich regelmäßig - aber nur aus Spaß an der Freude.

    Das ist aber kein günstiges Hobby. ;)


    Ich hab jetzt auch mal gesucht und auf die Schnelle z.B. Angebote für einen Audi Q4 e-tron 40 für einen Tag von 13-21 Uhr incl. 300km für 167,99€ gefunden.

    Wenn man mal wo hin muss wo man einen Mietwagen braucht und es intressante Elektroautos für einen geringen Aufpreis oder sogar zum gleichen Preis gibt, kann man natürlich ein Elektroauto nehmen.

    Aber ansonsten wäre mir das schon zu teuer.

  • zumindest wenn man vergleichbare Fahrzeuge miteinander vergleicht.

    Und genau das ist eben nicht der Fall. Aber statte Mal einen Verbrenner mit großem Navi, Standheizung, Automatik und dem anderen Schnickschnack aus, der bei den E Versionen einfach Mal so dabei ist. Mein Tesla war vor allen Förderungen 10000 Euro billiger, als ein vergleichbarer A4! Allerdings auch als ein id7.


    Die Kleinwagen werden auch kommen und nicht zu den gesponnenen Preisen wie aktuell noch.

  • So lange die Bundesregierung meint, Wallboxen mit PV-Anlagen für Eigenheimbesitzer fördern zu müssen, aber die Mieter (immerhin die Hälfte der deutschen Bevölkerung) mit den Investitionskosten in eine Fremde Immobilie im Regen stehen zu lassen, kann das auch nicht klappen. Man muss die Mieter mit ins Boot holen, sonst wird das nichts.

    Es sagt auch niemand das Gegenteil, aber irgendwo muss man halt anfangen. Ich kann nachvollziehen, das man nicht mit einmal alles fördern und umsetzen kann. Das liegt einmal an begrenzten Mitteln und da ist es besser punktuell, als mit einer Gießkanne, Geld zu verteilen. Weiterhin ist es derzeit technologisch noch einfacher eine Wallbox bei einem privaten EFH zu installieren. Lösungen für die breite Masse der Laternenparker sind derzeit erst in der Entwicklung. Von daher kann ich deine Aufregung nicht nachvollziehen.

    Zum Thema Planwirtschaft: Das steht und fällt mit der Frage, ob man die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels akzeptiert oder als Unsinn abtut. Im ersteren Fall sollte einem klar sein das die Politik die Wirtschaft lenken muss.

  • Wer z.B. zu 60% mit kostenlosem Strom vom Arbeigeber, 25% eigenen PV-Strom, 15% Netzstrom und 10% CCS-Schnellladerstrom fährt, der ist natürlich mit einem Elektroauto spottbillig unterwegs weil der zahlt ja dann nur durchschnittliche 13,5 ct/KWh.

    Für einen Bekannten der bei einer lokalen Sparkasse arbeitet war das auch mit ein Grund einen MG4 zu leasen. Wer komplett zu Hause lädt ist mit ab 35 Cent/kwh dabei, wer komplett auf öffentliche Säulen angewiesen ist zahlt fast das doppelte. Die Energiekosten für 100 km (gehen wir mal von 20 kWh mit Ladeverlusten aus) betragen dann ~14€.

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