Seitdem haben die Leute eigentlich resigniert und sich damit arrangiert sich von WLAN zu WLAN zu hangeln.
Bis vor einigen Jahren mag das gestimmt haben, früher war es üblich, dass Besuch direkt nach dem WLAN Passwort fragten, mittlerweile interessiert das aber eigentlich kaum jemanden; die mobilen Tarife haben mittlerweile ausreichend Volumen oder Alternativen, dass durch Pässe/Speed On das Volumen nur marginal noch genutzt wird. Ich selbst habe fremde WLANs immer gemieden, nicht mal auf der Arbeit nutze ich dies. WLAN nur Zuhause...
Ich finde die Aussage von [USER="211510"]wolfbln[/USER] im Post #21 recht passend, es sollte (dem Endnutzer) egal sein, über welche Technologie er letztlich seine Daten erhält. Wichtig ist nur, dass es brauchbar nutzbar ist (dies schließt somit für mich zumindest GPRS und Edge aus), wobei ich mit 2G auch zum reinen telefonieren leben kann. Ob die Latenz nun 5, 10, 30 oder 60ms beträgt, ist für den Endbenutzer in den _meisten_ Fällen nicht relevant für die durchschnittliche Nutzung. Ebenso die Datenraten - die müssen für den Einsatzzweck bei der reg. mobilen Datennutzung einfach ausreichend sein. Das dem so ist, sieht man ja gerade im O2 Netz sehr gut... Es wird immer auf diesem Netz rumgehackt, spiegelt aber sehr deutlich wieder, wie gut das Netz eigentlich wirklich ist, wenn so viele Leute freiwillig dort verweilen. Preis / Leistung in Abhängigkeit zur wirklich benötigten Leistung ist einfach relevant. Und da sind nun mal auch 1-3Mbit zwar von der Zahl her gesehen "wenig", aber für die reguläre Nutzung eben absolut ausreichend. Von daher gebe ich wolfbln recht, dass es wichtig ist eher die weißen Flecken zu erschließen - was dann durchaus aus LTE 800 sein kann, um dies eben zu ermöglichen. 5G dann eben nur dort, wo es zwingend (vorerst) benötigt wird... Nach und nach kann man mit freiwerdenen Frequenzen dies dann auch erweitern. LTE fing ja auch als Fleckenteppich an...