Die SPD ist glaube ich bei den Reformideen von Merz, Linnemann und Reiche die größere Hürde als die CDA.
Ganz ohne Reformen wird es nicht gehen, aber von interessierten Kreisen konstruierte Katastrophenszenarien sollten auch nicht der Maßstab sein.
Und man muss auch mal einen ehrlichen Kassensturz machen.
Alle Leistungen in der Rentenversicherung nicht über Beiträge gedeckt sind (Mütterrente, Hinterbleibenenrente, DDR Renten, Mindestrente, rentenwirksame beitragsfreie Zeiten...) gehören grundsätzlich aus dem Bundeshaushalt bezahlt (ist ja OK dass es das gibt, aber das muss dann eben die Allgemeinheit bezahlen und nicht nur beitragspflichtige Arbeitnehmer), und was dann als Defizit bleibt muss eben über Leistungsanpassungen oder eben auch Beitragserhöhungen abgefangen werden, und (womit man vor 40 Jahren+ hätte anfangen müssen), einen nicht nur freiwilligen kapitalgedeckten Anteil einzuführen.
Aber einfach alles in einen Topf werfen und zu heulen dass die Rente zu teuer finde ich unehrlich.