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  • „Die Deutschen“ arbeiten tatsächlich auch vergleichsweise wenig. In der EU wird lediglich in den Niederlanden und Dänemark weniger gearbeitet.

    34,3 Stunden betrug die gewöhnliche Wochenarbeitszeit aller Erwerbstätigen in Deutschland 2024. Da die Arbeitszeit erheblich von dem Anteil der Erwerbstätigen in Teilzeit abhängig ist, sollten Vollzeiterwerbstätige (40,2 Stunden pro Woche) und Teilzeiterwerbstätige (20,9 Stunden) jedoch getrennt voneinander betrachtet werden.

  • „Die Deutschen“ arbeiten tatsächlich auch vergleichsweise wenig. In der EU wird lediglich in den Niederlanden und Dänemark weniger gearbeitet.

    Zitat Deutschlandfunk: "So gingen im vergangenen Jahr 67 Prozent aller Mütter mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren einer Teilzeitbeschäftigung nach [...] Die Kinderbetreuung war auch der Grund, der von Frauen am häufigsten genannt wurde."


    Das könnte die Politik ändern, Stichwort Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Was strebt sie statt dessen an? Arbeitszeitgesetz ändern, Arbeitnehmerrechte schleifen und ihnen vorwerfen, sie wären faul und würden zu wenig arbeiten. So halbiert man die AfD gewiss nicht.

  • Übrigens ein schönes Beispiel, weshalb Statistiken problematisch sind. Würden mehr Frauen hierzulande als Hausfrau zuhause sitzen und damit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, würde die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in Deutschland steigen.

  • Übrigens ein schönes Beispiel, weshalb Statistiken problematisch sind. Würden mehr Frauen hierzulande als Hausfrau zuhause sitzen und damit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, würde die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in Deutschland steigen.

    Dass interessierte Kreise Statistiken die Äpfel mit Birnen vergleichen zum Durchsetzen ihrer Interessen nutzen ist nicht neu, das Problemn sind nicht die Statistiken, sondern die Agenda des Springerkonzerns. Und es die Millionen Trottel die auch noch diese politische Einflussnahme gegen ihre eigenen Interessen mitfinanzieren. Und zu viele unabhängige Journalisten die solche Halbwahrheiten unreflektiert weiterverbreiten weil sie mit Mathematik überfordert sind.

    Trump hat es allerdings auf den nächsten Level gehoben dass er sich nicht mehr die Mühe macht die passende Statistik heraussuchen zu lassen und einfach einfach lügt.

    Zum Thema Teilzeitarbeit, man kann natürlich hinterfragen warum das so ist dass besonders viele Frauen nur Teilzeit arbeiten, und dann stößt man halt schnell auf unangenehme Dinge wie unzureichende Kinderbetreuung am Nachmittag, für höher qualifizierte Stellen hat man oft längere Wege zur Arbeit, und natürlich Steuerrecht.

    Ehegattensplitting und die immer noch verbreitet gelebte Realität dass der besserverdienende Partner den Steuervorteil den er genießt in die eigenen Tasche steckt führt dazu dass es für Frauen eher uninteressant ist Vollzeit zu arbeiten wenn mit einem Minijob der Netto Stundenlohn erheblich höher ist.

  • ...Das könnte die Politik ändern, Stichwort Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Was strebt sie statt dessen an? Arbeitszeitgesetz ändern, Arbeitnehmerrechte schleifen und ihnen vorwerfen, sie wären faul und würden zu wenig arbeiten. So halbiert man die AfD gewiss nicht.

    Bevor man deswegen AfD wählt sollte man sich vielleicht mal deren Parteiprogramm anschauen. Die sind wirtschaftspolitisch nah an der FDP.

  • Bevor man deswegen AfD wählt sollte man sich vielleicht mal deren Parteiprogramm anschauen. Die sind wirtschaftspolitisch nah an der FDP.

    Das ist mir durchaus klar, aber dennoch schaffen sie erfolgreich das Image der Partei für den kleinen Mann zu projizieren.

  • Jetzt ist es amtlich. Die sogenannte (da viel zu restriktive) Teillegalisierung von Cannabis war ein Schuss in den Ofen. Lediglich 0,1% des Konsums wird von Anbauvereinen geliefert. Der Rest geht weiter zum Dealer. Denen wird man erst dann das Wasser abgraben können, wenn Cannabis wie Tabak oder Spirituosen im Geschäft, unter entsprechender Alterskontrolle und ohne Preisgabe persönlicher Daten, verkauft wird.


    Erster Zwischenbericht : Bislang kaum Effekte durch Cannabis-Teillegalisierung

  • Jetzt ist es amtlich. Die sogenannte (da viel zu restriktive) Teillegalisierung von Cannabis war ein Schuss in den Ofen. Lediglich 0,1% des Konsums wird von Anbauvereinen geliefert. Der Rest geht weiter zum Dealer. Denen wird man erst dann das Wasser abgraben können, wenn Cannabis wie Tabak oder Spirituosen im Geschäft, unter entsprechender Alterskontrolle und ohne Preisgabe persönlicher Daten, verkauft wird.


    Erster Zwischenbericht : Bislang kaum Effekte durch Cannabis-Teillegalisierung

    Eine Komponente wird hier einfach ignoriert: der legale Selbstanbau. Ich kenne etliche, für die genau das der Gamechanger ist.

  • Verwundert doch nicht, dass die Anbauvereine nicht dazu beitragen, solange z.B. in Bayern kaum einer genehmigt wird.


    Und ich gebe rasputin an der Stelle recht, in meinem Umfeld haben die die früher schon konsumiert haben nun das Anpflanzen eben selbst übernommen.

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