Ein Blick in unsere Republik: News, Tagesgeschehen, Aktuelles im Inland …

  • Ich habe lange keinen Artikel mehr gelesen, der unsere aktuelle Situation so zutreffend auf den Punkt gebracht hat.


    Das Ende unseres Wohlstands

    Dass die fetten Jahre vorbei sind (Zeitenwände) habe ich schon 2017 gesagt. Da war es an eine unnatürlichen Niedrigzinsphase zu merken. Der Mittelstand kann sich kein Einfamilienhaus mehr leisten. Wer EU sagt und damit den freien Warenverkehr haben will, kann nicht mehr selbst über seine Währung und andere Sachen souverän bestimmen. Großbritannien und Dänemark sollen sich ja beim Beitritt zugesichert haben, dass sie ihre Währung behalten dürfen. Polen und Tschechien halten sich meines Wissens nach einfach nicht an die Gesetze zum Währungsbeitritt. Die EU macht Vorgaben, welche uns bald unseren Wohlstand kosten werden. Aber Deutschland hat sich ja auch selbst in den Schlamassel gefahren. Wollen alles inflationär verteuern aus Rücksicht vor dem klina. Haben einen Sozialstaat der keine Arbeit einfordert. Meiner Meinung nach müsste jeder im SGB II 40 Stunden die Woche auf dem Bauhof der Gemeinde eingesetzt werden. Kommt er nicht, gibt's kein Geld. Sind Mitglied in der NATO und EU, die versucht hat die Ukraine auf ihre Seite zu ziehen, wohl wissend durch Gehenindienste und Diplomaten, dass Russland sich bei der Ukraine das nicht gefallen lassen wird. Wir sind nun die Zahlemänner und zögern durch eine halbgare Unterstützung das Kriegsende nur hinaus. Danach sollen wir für den Wiederaufbau bezahlen. Russland, China und die USA lachen sich über die EU kaputt.

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  • Mir erscheint das eher als eine der üblichen Niedergangsprophezeiungen.

    Für mich sind das keine Prophezeiung sondern die Benennung der Tatsachen:

    • Bürokratie, Bräsigkeit und endlose Diskussionen verhindern Innovationen und Fortschritt
    • Das die Meinung der Europäer kaum noch eine Rolle spielt, merkt man im Umgang von China mit uns oder Trump mit der EU - "man nimmt noch teil, aber schreibt nicht mehr die Agenda", trifft es sehr gut.
    • Der Staat schafft es nicht mehr, die aktuellen Probleme zu lösen und weil sich strukturell nichts ändert werden die Infrastrukturmilliarden größtenteils verpuffen
    • Die Wirtschaft ermüdet: Seit Jahren stagniert die Produktivität, Investitionen wandern ab, Schlüsselindustrien verlieren Marktanteile

    Die Stoßrichtung des Artikels ist klar. Die Welt, Teil der Axel Springer Presse, fordert Sozialabbau. Das ist schlicht und ergreifend Klassenkampf von oben, nicht mehr und nicht weniger.

    Der größte Sozialabbau der kommenden Jahre wird durch den Niedergang der Wirtschaft und immer höheren Schulden entstehen.

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    Einmal editiert, zuletzt von AlexCeres () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von AlexCeres mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Viele Leute leben über ihre Verhältnisse, und haben ein enorm hohes Anspruchsdenken - die denken, nur weil sie arbeiten gehen und ihren Job machen, mehr oder weniger lange, mehr oder weniger gut, und mehr oder weniger engagiert - dass ihnen "alles" zusteht, und dass "alles" was sie in den Hintern geblasen bekommen, verdient ist - und von den anderen nicht.


    40-Stunden-Woche, Homeoffice, freie Kindergartenplätze, 30 Tage Urlaub obwohl unter 50/60 Jahre jung, Deutschland-Ticket, am besten kostenlos vom Arbeitgeber, usw. usf.


    Alleine zu meinen, nach einer 40-Stunden-Woche sei man "der King" - lachhaft!


    Das ganze System ist heissgelaufen, schon lange, und jetzt kühlt es eben mal ab.


    O.g. leben auf Kosten von anderen, die sich vieles nicht leisten können und auf Kosten der Umwelt, und auf Kosten von den Menschen in ärmeren Ländern, die auf das härteste ausgebeutet werden.


    Unser s.g. "Wohlstand" ist nicht verdient, sondern beruht auf der Ausbeutung anderer Länder - Trump & Co. machen es ja gerade vor.


    Vor 40 Jahren hat unser "Körnerfresser"-Lehrer in der FH Technik schon gesagt, wenn alle Menschen auf der Erde so leben wie wir - das würde gar nicht gehen - diese Ressourcen hat die Erde gar nicht. Das sollte man sich mal vor Augen führen. Und damals lebten knapp unter 5 Milliarden Menschen auf der Erde, heute sind es lt. Google 8,2 Milliarden.


    Freitags für das Klima demonstrieren, Montags ins Elektroauto, die Kinder zur Schule fahren, und meinen man sei umweltfreundlich, und ein bis zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen, am besten Fernreise, und ab und zu Party auf Mallorca oder von Hamburg nach München zum Konzert - hat man sich ja verdient.


    Ich komme aus ärmsten Verhältnissen, habe mich hochgearbeitet mit 60-80 Stunden pro Woche, 14 Tage Urlaub im Jahr, das fast 30 Jahre lang - das ist auch Dummheit, keine Frage. Aber ich war durch meine Kindheit eben nicht so geprägt, was Urlaub und Ansprüche angeht, weil wir uns das damals nicht leisten konnten. Mit Müh und Not und teilweise von Oma geliehenem Geld, 14 Tage Bayerischer Wald - war auch super - ich kannte es nicht anders. 2-Zimmer-Wohnung, 50 qm mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Unglücklich waren wir nicht. (Waren wir doch auch, weil mein Alter gesoffen hat, gehört hier aber jetzt nicht hin.)


    Das waren andere Zeiten und das kann man heute sicherlich nicht mehr anwenden. Warum eigentlich nicht? Im Vergleich kann man aber sehen, dass es heute durch die Decke geht. Und wir sehen ja auch dass es nicht mehr leistbar ist. Ich persönlich finde das gar nicht so schlecht.


    Durch meine Vergangenheit, weiss ich, dass es sich so auch ganz gut leben lässt. Darum habe ich gar keine Angst vor irgendetwas, und bin auch nicht gefrustet.


    Die politischen Umstände, die Selbstbedienungsmentalität der Karriere-Politik und der Karriere-Politiker auf Bundes-, Landes-, und Kommunaler Ebene, Postengeschacher in öffentlichen Institutionen wie Krankenkassen, Deutsche Bahn, usw., lasse ich mal ganz außen vor, weil das ein ganz anderes Thema ist.

  • …fordert Sozialabbau. Das ist schlicht und ergreifend Klassenkampf von oben, nicht mehr und nicht weniger.

    Sozialabbau ist schlicht und ergreifend erforderlich. Nicht vollumfänglich, aber in großem Umfang an den „richtigen“ Stellen. Lieber jetzt, wo es noch vergleichsweise sanft möglich, als später mit einer Vollbremsung.

  • Ich finde es müßig über Sozialabbau zu reden wenn ich gleichzeitig in den Nachrichten lese, dass sich etwa in Kassel die Obdachlosenzahlen in den letzten Jahren verdoppelt haben. Wir sind nicht mehr weit davon entfernt dass sich in den Städten Slums nach afrikanischem Vorbild entwickeln wenn es so weitergeht wie bisher.


    Es ist und bleibt ein Verteilungsproblem. Sozialleistungen landen in den Händen gieriger Vermieter und das ist m. E. ein Unding. Dass es bis heute kein groß angelegtes Wohnungsbauprogramm gibt (der "Bau-Turbo" den die Regierung da angepriesen hat ist ein schlechter Witz), dass es bis heute nur sehr wenige Studentenwohnheime in den Unistädten gibt (in Ländern wie den USA ist es Gang und Gäbe, dass jeder Student in einem Studentenwohnheim unterkommt, so etwas wie "WG" ist dort völlig unbekannt), das ist einfach ein massives Versäumnis der letzten Bundesregierungen.

  • Naja - woher kommen die Obdachlosen? Sind die aus Kassel, oder zugewandert, weil es dort besonders günstig für die ist. Auch Obdachlose sind besonders flexibel.

  • Es ist und bleibt ein Verteilungsproblem. Sozialleistungen landen in den Händen gieriger Vermieter und das ist m. E. ein Unding.

    Weißt du wie „hoch“ die Rendite der „gierigen“ Vermieter ist? Häufig im Bereich der Zinses auf einem Tagesgeldkonto. Gleichwohl mit erheblich mehr Aufwand und Risiko. Deshalb haben auch immer weniger Interesse daran, Wohnraum zur Verfügung zu stellen.


    in Ländern wie den USA ist es Gang und Gäbe, dass jeder Student in einem Studentenwohnheim unterkommt, so etwas wie "WG" ist dort völlig unbekannt

    Sorry, aber das ist totaler Käse! Sie z.B. https://robertkelchen.com/2018…ents-living-arrangements/?


    Allein schon, weil ein Platz im Studentenwohnheim in den USA regelmäßig einen mittleren bis hohen dreistelligen Betrag pro Monat kostet. Zusätzlich zu den immensen Studiengebühren.


    Nur weil das in Fernsehserien und Filmen oft so dargestellt wird, entspricht es noch lange nicht der Realität.

  • Naja - woher kommen die Obdachlosen? Sind die aus Kassel, oder zugewandert, weil es dort besonders günstig für die ist. Auch Obdachlose sind besonders flexibel.

    Viele Obdachlose ziehen ganz bewusst in die großen Städte weil es 1. nur dort Hilfen der Obdachlosenhilfe gibt (Notschlafplätze, Beratungsstellen), und 2. viele kleinere Städte und Gemeinden Obdachlose auch ganz gezielt vertreiben und in die Großstädte schicken. Ist zwar eigentlich verboten aber gelebte Praxis in Deutschland. Hinzu kommt ein weiterer Punkt: ländliche Regionen haben häufig gar keinen nennenswerten Mietwohnungsmarkt weil es dort nur Einfamilienhäuser gibt. Das bringt dem Obdachlosen nichts der einfach nur eine Wohnung will und ganz sicher kein Geld hat sich mal schnell ein Haus zu kaufen, so nach dem Motto "wenn er kein Brot hat, soll er doch Kuchen essen. Mietwohnungen in größerer Zahl gibt es nun mal hauptsächlich in den größeren Städten.

    Das beweist im Übrigen auch die staatliche Statistik, bei wie vielen SGB-II-Haushalten die Wohnkosten nicht in voller Höhe übernommen werden. Spitzenreiter ist hier nicht München und auch nicht irgendeine andere Großstadt, sondern der Landkreis Leer, mitten im ländlich geprägten Ostfriesland, wo es eben nur Einfamilienhäuser gibt, und keine Mietwohnungen die man sich mal eben anmieten kann.


    Einen überregionalen Pull-Effekt gibt es nach meinem Eindruck nicht. Einzige Ausnahme: Frankfurt mit seiner Drogenszene, das zieht tatsächlich auch überregional Obdachlose (naturgemäß vor allem Drogensüchtige) an.

  • Der amerikanische Begriff "college" umfasst weit mehr als nur Universitäten nach unserem Verständnis. Den größten Anteil machen sogenannte community colleges aus, das wären bei uns schlicht und ergreifend Volkshochschulen.

    Das ändert nichts daran, dass deine Behauptung nicht zutreffend ist.

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