Der 1&1 Netzausbau Thread

  • Im städtischen Bereich gibt es genug Darkfiber/Leerrohre die man zur Anbindung der Standorte nutzen kann und da dank vollständiger Virtualisierung wenig Technik (Platz) am Standort nötig ist sollte es einfacher sein Standorte zu finden. Selbst im 2GHz-Bereich sollte ein Standort alle 1-4 km ausreichen.


    Alle geplanten & realisierten Standorte in Aachen Südlich der A4 bzw. Westlich der A44 könnte man z.B. mit einen Far-Edge Rechenzentrum in der Telekom Vermittlungsstelle Auf Krummerück 24-26 anbinden ohne das man 9km Leitungslänge überschreitet. (Das passt auch für den geplanten Standort in Lichtenbusch.)

  • Die kommen nicht rauf auf die Dächer. Die Quote Glasfaser in einem Gewerbegebäude ist nicht hoch.

    Immer unterwegs auf Straße und Schienen mit:
    Samsung Galaxy A54 - Physische SIM: Vodafone + 3AT // eSIM: o2 + Telekom + 1&1. Neu: [Meshtastic]

    Daheim o2 VDSL mit AVM FritzBox 7590 AX /// Viele viele Test-SIM und ein im Aufbau befindliches Gerätemuseum.

  • Gerne noch mal!


    Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser, was ich brauche ist eine Faser die ich selbst beschalten kann, Ethernet fähig ist und eine direkte Verbindung mit dem Far EDGE Backbone zulässt.

    Man bindet ja nicht einfach einen Sender an, sondern man verbindet eine RRU am Sender mit der virtuellen BBU im Far EDGE Zentrum. Das erfordert sehr geringe Latenz und eine direkte Verbindung.


    Die Faser muss halt auch hoch aufs Dach, irgendwo in der Straße hat 1&1 nichts davon.


    Ich bin ja nach wie vor der Meinung das sich 1&1 mit ihrer Technik verschätzt hat.

    Ist zwar schön die Nodes mehrere Sender gesammelten an einem Ort simulieren zu können, das spart Technik, Platz und Geld.

    Durch die Glasfaser Pflicht ist man aber arg eingeschränkt und verballter das gesparte Geld wieder.

    2 Mal editiert, zuletzt von Stromae ()

  • Versuch mal rauszufinden was ein Leerrohr ist.


    In städtischen Bereich gibt es genügend Anbieter die private (also ohne PON) Glasfaser schalten können.


    Dazu benutzt man einen Trick der dir völlig unbekannt ist. Statt mit abgezählten Leerrohren (oder speedpipe) zu arbeiten legt man zusätzliche als Reserve für Geschäftskunden die private Faser zur Standortvernetzung benötigen.

  • Ja ist klar, ich hab es extra erklärt und du hast es ignoriert.

    Aber gut mehr habe ich auch nicht erwartet.


    Kannst dir ja mal eine Planauskunft für eine Ort oder eine Stadt deiner Wahl anfordern, die bekommt man in der Regel kostenlos.

    Dann siehst du mal wie weit du mit Leerrohren oder einem Schacht außerhalb von Innenstädten bzw Industriegebieten kommst.

    Selbst wenn müssen diese auch erstmal gemietet werden und zum Ziel führen.

    Alleine das unterqueren einer Bahnstrecke kann Jahre dauern, ich spreche da aus Erfahrung.



    Und 1&1 wird ihre Technik sicherlich nicht in Räume der Telekom stellen, die Preise will man in der Regel nicht bezahlen. Eher stellt man sich etwas außerhalb irgendwo auf ein Grundstück einen Container oder mietet sich irgendwo in einem Gewerbegebiet eine kleine Fläche. Viel Platz braucht man ja nicht, nur Strom, eventuell Lüftung und Glasfaser.

  • Was ist denn eigentlich die langfristige Strategie? 1&1 kann noch sehr lange national roaming nutzen. Das werden sie aber aus Kostensicht nicht wollen. Spricht technisch etwas dagegen, die für mit Glasfaser angebundenen eigenen Standorte unwirtschaftlichen Bereiche mit LTE MOCN an den 5G Core von 1&1 anzubinden? Dürfen sich eigentlich regulatorisch alle vier Netzbetreiber einen Standort mit MOCN teilen?

  • Aktuelle gibt es in Deutschland nur MOCN bei B20 und ich glaube niemand will 10 MHz mit 4 Netzbetreiber teilen.


    Ansonsten warum sollte 1&1 aktuell MOCN nutzen, Sie hätten im Gegenzug ja nichts anzubieten und zahlen ja sowieso schon fürs Roaming, MOCN wird da nicht billiger werden.


    Auf lange sicht könnte man eventuell einzelne Standorte durch MOCN ersetzten, dafür müssen man aber ersteinmal ein wirkliches Netz aufbauen.


    Eventuell könnte man auch die Strategie anpassen und von einem VORAN Netz auf ein ORAN Netz umsteigen oder je nach Standort eines von beiden einsetzen.

    ORAN ist da ja flexibel und sollte dies ermöglichen vorausgesetzt die Soft / Firmware welche 1&1 einsetzt ist mit so einem Ansatz kompatibel.

  • Was ist denn eigentlich die langfristige Strategie?

    "Aber die heissen doch garnicht Bank" - ich glaube, das sind die Einzigen, die das wissen könnten. Solange es Geld gibt, können sie so verfahren wie bisher. Der Markt erhält billigen Mobilfunk für nicht kritische Anwendungen.


    Sie kaufen aktuell Hardware die sonst niemand nutzt, jetzt ist ihnen ihr Hauptantennenlieferant abgesprungen, ob und in welchem Format sie das kompensieren können zeigt ob sie weiter bestehen können.


    Wenn wir darüber nachdenken generell einem Anbieter per MOCN eine Flächenverbreitung zukommen zu lassen stellt sich noch mehr die Sinnfrage nach dem vierten Anbieter wenn es drei in Summe nicht schaffen zur Vollversorgung, wie soll es dann der Vierte, der noch nicht mal ein Konzept zur Erschliessung aller leicht ausbaubaren Flächen hat?

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  • Ich glaube 1&1 ist auch nicht gekommen um Vollversorgung zu bieten.

    Eine Vollversorgung wird es aber sowieso nie zu einem bezahlbaren Preis geben.

    Das ist auch vollkommen okay, ich brauch keine Vollversorgung. E-Plus hatte auch nie das beste Netz trotzdem war ich jahrelang sehr zufrieden als Kunde, weil sie mir eben andere Dinge geboten haben die mir persönlich wichtiger sind.

    So könnte auch 1&1 herausstechen, zb mit innovativen Tarifen, sehr gutem Service, intersante Kombi Angebote und ähnliches.

    Leider macht 1&1 das nicht, man versucht einfach mit viel GB für wenig Geld zu überzeugen, und zum Teil klappt das auch.

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