1&1 Diskussionsthread

  • Dieser Satz macht für mich keinen Sinn


    "Beim Roaming mit Vodafone habe es einen "uner­warteten Kosten­anstieg der National-Roaming-Vorleis­tungen" infolge eines "lang­samer als von 1&1 erwar­teten Kapa­zitäts­wachs­tums des Vodafone-Netzes" gegeben."


    Warum zahlt 1&1 mehr wenn die Kapazitäten langsamer als erwartet ansteigen? 1&1 zahlt doch prozentual Ihren Anteil an der gesamt Kapazität, also müsste die Kosten doch steigen wenn Vodafone die Kapazitäten ausbauen und nicht umgekehrt oder hab ich da einen Rechenfehler?

    Das ist in der Tat kompliziert. Nehmen wir an, durch das Netz laufen 100 TB, davon nutzen 1&1 10 TB und Vodafone 90 TB. Im nächsten Jahr verbraucht 1&1 11 TB und Vodafone bleibt bei 90 TB, dann zahlt 1&1 mehr. Würde aber Vodafone 99 TB im zweiten Jahr brauchen (also auch mehr), würde 1&1 nicht mehr zahlen, weil das Verhältnis gleich bleibt.

    Das Risiko ist also, dass VF gar nix macht und sich zurücklehnt und nur das Datenvolumen bei 1&1 steigt. Das erhöht die Kosten und die "Lust" von 1&1 schneller mehr auszubauen. Dommermuth empfindet das als fair. Er denkt einfach langfristig.

  • Nehmen wir an, durch das Netz laufen 100 TB, davon nutzen 1&1 10 TB und Vodafone 90 TB. Im nächsten Jahr verbraucht 1&1 11 TB und Vodafone bleibt bei 90 TB, dann zahlt 1&1 mehr. Würde aber Vodafone 99 TB im zweiten Jahr brauchen (also auch mehr), würde 1&1 nicht mehr zahlen, weil das Verhältnis gleich bleibt.


    Ok , das macht Sinn, aber nur weil Vodafone die Kapazitäten ausbaut bzw. langsamer ausbaut als erwartet, verbraucht weder die 1&1 noch die VF automatisch mehr Volumen, die Kosten sollten sich also deshalb nicht verändern.
    Das einzige was für mich einleuchtend wäre, 1&1 hat Ihre Kapazitäten langsamer ausgebaut als geplant und deshalb sind mehr Daten im Roaming geflossen.

  • Ich denke hier sind nicht die (theoretisch) möglichen Kapazitäten des Netzes gemeint, sondern die wirklich benutzten Kapazitäten (Datenverbrauch) der beiden.

    Ich finde Kapazität in dem Zusammenhang auch eher ungewöhnlich.

    Wenn bei allen Vodafone Kunden der monatliche Datenverbrauch im Verhältnis zu 1&1 weniger ansteigt, dann wird es teurer für 1&1.

    Oder Vodafone weniger erfolgreich im Verkauf ist, d.h. ihr Datenverbrauchs gesamt nicht oder langsamer als bei 1&1 im VF Netz wächst

  • Ich denke hier sind nicht die (theoretisch) möglichen Kapazitäten des Netzes gemeint, sondern die wirklich benutzten Kapazitäten der beiden.

    Ich finde Kapazität in dem Zusammenhang auch eher ungewöhnlich.


    Ok, wenn die Datennutzung der Vodafone Kunden langsamer angestiegen ist als vorausgesagt, dann ist der prozentuale Anteil der Kosten die 1&1 zahlen muss natürlich langsamer gesunken als erwartet.
    So würde das ganze für mich Sinn ergeben, wenn das wirklich der Fall ist sollte man eventuell den Artikel noch mal anpassen.

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  • Ok, wenn die Datennutzung der Vodafone Kunden langsamer angestiegen ist als vorausgesagt, dann ist der prozentuale Anteil der Kosten die 1&1 zahlen muss natürlich langsamer gesunken als erwartet.
    So würde das ganze für mich Sinn ergeben, wenn das wirklich der Fall ist sollte man eventuell den Artikel noch mal anpassen.

    Wie würdest Du das allgemeinverständlich(er) formulieren? Gerne auch per PN.

  • Wie würdest Du das allgemeinverständlich(er) formulieren? Gerne auch per PN.

    Da der Datenverkehr der Vodafone Kunden langsamer angestiegen ist als vorausgesagt, und 1&1 einen prozentualen Anteil an den Gesamtkosten tragen muss, waren die Kosten welchen 1&1 zu zahlen hatte höher als erwartet.


    So oder so ähnlich würde ich es formulieren.

  • 1&1 spricht selber von Kapazität. KI erzählt mir über mögliche Gründe bloß noch Bullshit. Bin mir aber selber nicht mehr ganz sicher, für was 1&1 jetzt wirklich zahlt.

    Berechnungsbasis ist ein sogenanntes Kapazitätsmodell, bei dem 1&1 den von seinen Kunden jeweils prozentual genutzten Anteil des Vodafone-Netzes zu einem Festpreis je Prozentpunkt vergütet. Dieser Festpreis ändert sich von Zeit zu Zeit analog zur prozentualen Kostenentwicklung des Vodafone-Netzes.


  • 1&1 spricht selber von Kapazität. KI erzählt mir über mögliche Gründe bloß noch Bullshit. Bin mir aber selber nicht mehr ganz sicher, für was 1&1 jetzt wirklich zahlt.

    Weil das Kostenmodell sich so nennt, 1&1 zahlt prozentual nach Datenverkehr.


    Nutzen die Vodafone Kunden 700 TB und die 1&1 Kunden 300TB, dann zahlt 1&1 den vereinbarten Festpreis für 30 Prozentpunkte.

  • "Genutzter Anteil des Vodafone-Netzes" ist für mich aber auch wieder schwammig. Ich würde bei dieser Formulierung zuerst an das tatsächlich von 1&1-Kunden genutzte Datenvolumen im Verhältnis zur möglichen Kapazität des Vodafone-Netzes denken - wie auch immer man diese Kapazität berechnen möchte. Danach wäre dann das von Vodafone-Kunden genutzte Datenvolumen unerheblich.

    Aber wahrscheinlicher ist wohl, dass 1&1 "Kapazität" - was für mich das maximal mögliche Transfervolumen ist - und "Datenvolumen" synonym verwendet.

    SIM-Betreiber in diverser Nutzung: 204-04, 204-08, 204-16, 228-01, 228-02, 228-03, 238-12, 262-01, 262-23, 295-05

    CellMapper-Benutzername: KnightOfCydonia (Fokus: SH+DK+FL)


    Don't waste your time or time will waste you!

    6-E-Q-U-J-5

  • Vieleicht nennen sie es auch Kapazität weil nicht nur Daten sondern vielleicht auch (2G) Telefonie oder SMS oder was anderes, nicht datenabhängiges, in die Berechnung reinfließen.

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