1&1 Diskussionsthread

  • d.h. der Kunde muß mit ausreichend Vorlauf informiert werden oder wie ist das zu verstehen?

    Vermutlich braucht es mindestens eine Benachrichtigung per E-Mail, so wie es Vodafone derzeit macht. Einfach irgendwelche Rechnungen im Kundencenter verstecken und den Kunden nicht informieren dass im Kundencenter eine neue Nachricht liegt geht dementsprechend nicht.

  • Vermutlich braucht es mindestens eine Benachrichtigung per E-Mail, so wie es Vodafone derzeit macht.

    Wobei man auch sagen muss auch Vodafone verstößt bei einigen Dingen gegen Vorschriften, zb nimmt Vodafone den Tag der Rechnungsstellung als Fälligkeit. Zb bei mit wird die Rechnung in der Regel am 17. erstellt, am 18-19 ist diese dann im Kundencenter verfügbar und am 21.-22. wird man per Email informiert.

    Also müsste eigentlich der 21. bzw 22. als Tag der Fälligkeit zählen und nicht der 17.


    Genauso umgeht Vodafone das Gesetzt zur Sperrung von Telekommunikationsanschlüsse ab 100€


    Ich könnte jetzt auch noch einige weitere Dinge aufzählen aber dann wird das hier noch mehr OT.

  • d.h. der Kunde muß mit ausreichend Vorlauf informiert werden oder wie ist das zu verstehen?

    Bei 1&1 DSL wird die Rechnung ins Kundencenter eingestellt und man erhält eine E-Mail mit Hinweis auf die Rechnung und es wird der Tag der Abbuchung des Rechnungsbetrags (7 Tage in der Zukunft) aufgeführt . Auf Wunsch kann eingestellt werden, dass die Rechnung als PDF dieser E-Mail beigefügt wird.


    Ist das bei den Mobilfunkgeschichten welche ehem. Drillisch AG waren anders ?

  • Bei sim24 geht das (inzwischen) auch. Voreingestellt ist nach wie vor die Benachrichtigung per E-Mail ohne Anhang. Aber das kann geändert werden, dass die PDF-Datei gleich mitgeschickt wird. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass das vor einem Jahr noch nicht ging.

  • Ist das bei den Mobilfunkgeschichten welche ehem. Drillisch AG waren anders ?

    Ja, vorher war Standard das die Rechnung einfach ins Kundencenter gestellt wurde ohne das man darüber gesondert benachrichtigt wurde und sobald die Rechnung online war galt der Betrag als Fällig.

  • Vertragskonditionen von 1&1 sind rechtswidrig

    1&1 hat auch in zweiter Instanz vor Gericht verloren. Etliche Vertragskonditionen von Mobilfunkverträgen sind als rechtswidrig eingestuft worden.


    https://www.vzbv.de/urteile/ur…ingungen-von-11-unwirksam

    das ist wirklich ganz wichtig, was die Verbraucherzentrale da leistet.:thumbup:


    Es ist schon beachtlich, was die so alles an ungesunden Sachen rausfischen.

    Wäre nicht zu denken, wenn manche Geschäftspraktiken so im Markt verbleiben würden.


    Super find ich das Sie nicht nur andere Firmen kritisieren, sondern auch selber bei sich Transparenz und Klarheit vorleben.

    Deswegen bin ich auch sehr gerne auf der Homepage von der Verbraucherzentrale

    und lese auch die interessanten Artikel, weil immer stichhaltig, übersichtlich und klar kommuniziert.:)

  • Warum sind immer Firmen im Umfeld von Drillisch von solchen Dingen betroffen?

    Man könnte den Verdacht haben, bei Drillisch arbeiten ganz besondere Menschen die eigentlich besser in ein Türkisches Callcenter passen würde, und diese Menschen haben sich nach der Drillisch Übernahme im 1&1 Konzern breit gemacht.

    das ist bei denmeisten Firmen so.


    Fast alle Mobilfunkanbieter haben leider auch eine negative Einstellung gegenüber der Verbraucherzentrale, da dort Leute sitzen würden, die von Wirtschaft keine Ahnung hätten und die Anbieter bevormunden wollten. :/

    Einige Anbieter träumen von Märkten wie den USA und China und stellen diese als Vorbildmärkte für Deutschland dar.

    • Verbraucherzentrale erwirkt hochwertige Produkte

    das agieren der Verbraucherzentrale schafft aber in Wirklichkeit einen Konkurrenz und Wettbewerbsvorteil durch Erzeugung einer hohen Qualität der Produkte.

    Gerade diese Tatsache gibt aus meiner Sicht dem deutschen Markt einen Vorteil gegenüber den USA und China.;)

  • Sollten wir mal Zustände wie in den USA erreichen wander ich aus.


    Ein Teil meiner Familie wohnt ja in den USA und ich habe selbst eine zeit dort verbracht und was dort abgeht ist total krank.

    Man hat einen festen Vertrag und trotzdem verändern sich einfach mal die Kosten oder der Provider hat Lust eine neue erfundene Gebühr zu verlangen und niemand informiert dich sondern du merkst das dann erst auf der nächsten Abrechnung.


    Zb buchst du für 50$ einen Tarif, auf der Rechnung stehen aber dann 70$ weil noch Steuern, Administrative Fees und andere willkürliche Fees dazu kommen.


    Der Provider meiner Tante hat zb einfach mal während der Laufzeit eine Netzausbau Gebühr über 5,99$ monatlich eingeführt ohne das man den Vertrag kündigen kann.

    Geil sind auch enorme Gebühren wenn man einen Vertrag kündigt.


    Die USA ist was Verbraucherschutz im Vertragsrecht angeht ein riesiger Scam.

  • genau das hatte ich mir schon erahnt was Du berichtest.

    Sowas gibt doch auch nur für den Anbieter am Ende Ärger.:/


    Dann doch lieber auf die Worte von Frau Jutta Gurkmann vom Team Rechtsdurchsetzung vom Verbraucherzentrale Bundesverband hören, denn das sind glaubig wichtige Punkte zum digitalen Wandel, was Sie da den Anbietern mitgegeben hat. Auf den angesprochenen Sinneswandel und Verbraucherschutz als Chance zu sehen hoffe ich ebenfalls.:thumbup:

    P.S.: Wer sich jetzt fragt, was Frau Jutta Gurkmann denn eigentlich ganz genau macht, was ich verstehe, für den hab ich noch grad das hier gefunden.

    https://de.linkedin.com/posts/…-7328325081263140864-Qb0Y

    Einmal editiert, zuletzt von gts ()

  • Passend, dass ich gerade am Wochenende versuchen wollte, den 1&1-Telefonvertrag meiner Eltern zu kündigen und zur Telekom zu wechseln (gutes Angebot gerade). Der ursprüngliche Vertrag ist von 2016, aber Ende August 2023 gab es einen Tarifwechsel mit erneuter 24-monatiger Vertragslaufzeit. Man sollte also meinen, anschließend hätte man eine monatliche Kündigungsfrist.


    Aber gerade im Kundencenter nachgeschaut, dort behauptet 1&1, der aktuelle Vertrag würde von 25.8.2025 bis 24.8.2026 laufen. Entsprechend diese stillschweigende 12-monatige Verlängerung, die nicht rechtens ist.


    Was sollte ich nun tun?

    1. erstmal selbst kündigen und mich mit 1&1 rumstreiten, um im Erfolgsfall schnellstmöglich bei der Telekom zu unterschreiben
    2. es der Telekom überlassen zu kündigen, die dann aber vermutlich abgebügelt werden, wenn ich bspw. den 20.6. als Wechseltermin festlege
    3. den Wechsel zum 25.8. initiieren, der Unterschied sind eh nur gut zwei Monate, und ich spare mir vermutlich Stress


    Tendiere persönlich zu (3). Das Telekom-Angebot könnte ich ja trotzdem schon abschließen, und dann beginnt der neue Vertrag eben erst Ende August. Variante (1) hätte ich wohl nur verfolgt, wenn diese 12 Monate gerade begonnen hätten. Letztlich ist es eine Sauerei, und ich werde liebend gerne von dort weggehen.

    Software-Entwickler und Wanzenjäger – Samsung A40 – früher hier mal Seniorprofi gewesen

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