Der Bahn-Plauder-Thread

  • Der Preis des Deutschlandtickets für das kommende Jahr steigt von monatlich 63,00 Euro auf 66,80 Euro. Dies sei Ergebnis der neuen Kostenberechnung, teilte der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz der Länder, Bayerns Ressortchef Christian Bernreiter mit. Der Preisaufschlag beträgt damit gut sechs Prozent. Berechnet wurde der Preis erstmals anhand eines Kostenindex, der unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten berücksichtigt.

    Das Jobticket, eine rabattierte Variante des Deutschlandtickets, kostet demnach künftig 63,46 Euro. Das Semesterticket steigt auf 40,08 Euro.

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  • Der Preis des Deutschlandtickets für das kommende Jahr steigt von monatlich 63,00 Euro auf 66,80 Euro.

    Tankrabatt um Kraftstoffe billiger zu machen, E-Autofahrer schauen in die Röhre, und wer Öffis fährt muss tiefer in die Tasche greifen. Man muss kein Öko sein um zu bemerken, dass dies nicht die richtige Antwort auf den Rekordsommer 2026 sein kann, der schon mit über 40°C im Juni anfing.

    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • Auf der RE6-Strecke zwischen Neustadt an der Weinstraße und Karlsruhe (aktuell nur bis Wörth) fahren erste Triebfahrzeuge der Baureihe 526. Bei der Baureihe 526 handelt es sich um eine modifizierte 429 mit Akkus. Die RB51, welche die selbe Strecke befährt, wird aktuell noch mit Dieseltriebfahrzeugen der Baureihe 643er befahren, soll aber irgendwann auch auf die 526 umgestellt werden.


    Erste Überraschung. Als ich den Zug von vorne fotografiert habe war die Schrift auf der Anzeige klar erkennbar, ohne dass ich in die Belichtungszeit der Kamera eingreifen musste. Ohne diesen Eingriff sieht man sonst nur LED-Flimmern.


    Die Unterschiede im Zug, verglichen zur 429 von DB Regio Mitte, die als Süwex fährt


    Die Tische in den 4er-Gruppen sind in etwa halb so lang. Wer am Fenster sitzt kann etwas ablegen, wer zum Gang hin sitzt nicht. Warum?

    Die Steckdosen sind nicht mehr am Tisch sondern zwischen den Sitzen

    Steckdosen gibt es in jeder Sitzreihe, und nicht nur in den Vierergruppen wie bei der 429

    Die Steckdosen haben außerdem USB-A Anschlüsse


    Was mir noch aufgefallen ist. Als der Zug nach der Ankunft in Neustadt wieder aufgebügelt wurde, hörte man an manchen Stellen außen ein lauten fiepen. In wie weit das auch innen zu hören war weiß ich nicht. Im inneren herrschte ein Geruch, den man beim Auto als "Neuwagengeruch" bezeichnen würde.


    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • Danke für den interessanten Bericht. Der Vollausbau der Strecke NW - KA mit Oberleitung hängt seit Jahren an mangelnden Finanzmitteln :-(

    Für meinen Geschmack müsste die Strecke komplett zweigleisig ausgeführt werden. Bei der Gelegenheit könnte man dann auch den Teil zwischen Neustadt und Wörth elektrifizieren. Das Teilstück Wörth - Karlsruhe ist bereits elektrifiziert, da dort die S-Bahnen von Germersheim und der RE4 von Mainz her kommend durch fährt. Das wäre aber noch teurer und die Strecke wäre ein komplettes Jahr oder länger dicht.

    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • Früher (tm) wurde so etwas unter rollendem Rad durchgeführt. Ich erinnere mich an den Aufbau-Ost, da bin ich mit dem Zug durch abenteuerliche Baustellen gefahren und das hat geklappt.

    Man hat den Eindruck, ohne Vollsperrung wird heute nicht mehr viel gemacht, übrigens nicht nur auf der Schiene, sondern auch auf der Straße

    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • Man hat den Eindruck, ohne Vollsperrung wird heute nicht mehr viel gemacht, übrigens nicht nur auf der Schiene, sondern auch auf der Straße

    Ist halt die Folge wenn man möglichst alle Risiken für Arbeitnehmer im vorhinein ausschließen will.
    Also bitte nicht falsch verstehen, denn Arbeitsschutz ist enorm wichtig und jeder will, dass man selbst und seine Liebsten unversehrt aus dem Job nach Hause kommen, aber mittlerweile ist man da in vielen Bereich schon sehr vorsichtig geworden.

  • …. aber mittlerweile ist man da in vielen Bereich schon sehr vorsichtig geworden.

    Weil bei Gefährdungsbeurteilungen immer jemand den Kopf in der Schlinge hat.

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  • aber mittlerweile ist man da in vielen Bereich schon sehr vorsichtig geworden.

    Etwas ist gut... Ein paar Orte weiter fanden in der Hauptstraße Kanalarbeiten statt, irgendwas mit Wärmerückgewinnung aus Abwasser, auf einer Strecke von etwas über einem halben km. Dafür wurde die Hauptstraße fast 1 1/2 Jahre komplett dicht gemacht und alle lokalen Umleitungen mit Durchfahrtsbeschränkungen (Durchfahrt verboten, Anlieger frei) unterbunden. Pendler klagten über größere Umwege, Geschäfte über Umsatzeinbrüche, und das ein oder andere hat diese Baumaßnahme auch nicht überlebt. Wenn das weiter so geht hat "Sanierung" ungefähr den Beliebtheitsgrad des Wortes "Reform". Gegen die Sanierung der pfälzischen Ludwigsbahn unter Vollsperrung formiert sich auch nicht erst seit gestern Widerstand.


    Deutsche Bahn verteidigt Bauarbeiten und Sperrung des Hauptbahnhofs Kaiserslautern

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