Bisher ging es, die App auf einem Handy ohne eSim zu starten, dann bekam man den QR-Code angezeigt. Kann aber sein, dass man dazu die alte Version der App (3.10?) benutzen muss.
GMX Freephone eSIM 3GB Allnet Flat kostenlos
-
-
-
Kann aber sein, dass man dazu die alte Version der App (3.10?) benutzen muss.
Galaxy A53, Magenta Prepaid, GMX Freephone, Ay Yildiz u.a.
Inhalt melden
Zitieren
ReagierenAktuell nicht notwendig
-
War bei mir auch so, der QR-Code wurde einfach in der App angezeigt.
-
Das Esim System bei 1&1/ Freephone ist wirklich mehr als holprig:
1. Beantragung Esim in der App: Überraschung: Erst einmal senden wir ihnen einen Zahlencode zu, mit der sie die Esim beantragen können,
Zusendung, na klar, per Post (!),
Wartezeit: einige Tage (!!)
2. Menüpunkt "Esim aktivieren" in der Freephone App, Code eingeben.
3. Hinweis: "Wir melden uns per Email bei Ihnen mit weiteren Infos"
4. Nach einigen Stunden:
Email: Die Esim ist fertig, kann in der App abgerufen werden. Ab in die App:
5. Anzeige: Esim wird noch produziert und kann hier abgerufen werden, wenn sie fertig ist.
6. Nach weiterer Wartezeit:
Hurra, die Esim ist fertig, aber:
Selbstredend sind zwei Geräte zu empfehlen, um die Esim auf meiner Galaxy Watch zu installieren.
7. Samsung Wear App gestartet, QR Code von Handy 1 eingescannt, und Esim auf Watch installiert.
Einschieber: Stelle mir gerade vor, wie normale Menschen ausserhalb des TT Universums damit zurecht kämen?
Ernsthaft: Habt ihr sie noch alle bei 1&1?
Wie kann man glauben, dass eine an sich gute, kostensparende Innovation wie die Esim akzeptiert wird?
Wer sich über Bürokratie in Behörden aufregt, der muss erkennen das Teile der Wirtschaft offensichtlich genauso organisiert sind. Dachte Dommermuth ist der Machertyp und kein Behördenchef?
PS: Mir ist natürlich klar, das die Watch nochmal ein Sonderfall ist, aber selbst ohne Watch Umweg ist das Prozedere eine Zumutung.
-
normale Menschen ausserhalb des TT Universums
- sollen diese eSim auf ihrem eSim-tauglichen Handy installieren, dazu bedarf es weder eines weiteren Gerätes noch eines QR-Codes. United Internet spekuliert auf höheren Datenbedarf und dazu einfache Buchung eines Tarifes mit Grundgebühr, wenn die GMX-Sim einmal installiert ist. Da neuere Handys zur Nutzung der Dual-Sim Funktion meistens eine eSim brauchen, ist die Spekulation, zuerst als Zweittarif bei den Nutzern zu punkten, gar nicht so abwegig. Auch ich überlege, nach Ablauf des derzeitigen Jahrestarifes meine Nummer zu GMX zu portieren, wenn das neue Netz bis dahin stabil bleibt. Allerdings werde ich für erhöhten Datenbedarf eine zusätzliche Sim ins Handy stecken, insofern geht die Spekulation bei mir nicht auf.
Smartwatches gehören offenbar nicht zur Zielgruppe dieses Tarifes.
-
Das ist wohl so.
Und eSIM-Geräte werden auch immer mehr zum Standard. Dann ist die Installation kein Problem, denke ich.
-
Das Problem ist nicht die Installation auf einer Smartwatch, sondern das unsägliche und zeitraubende Gehampel, eine virtuelle eSIM im Ablauf als physische SIM zu behandeln („Ihre eSIM wird produziert“), Codes per Schneckenpost zu schicken, viele Medienbrüche zu verursachen und alles viel komplizierter zu machen als es sein müsste.
-
Willkommen im Heimatland der Bürokratie. 1&1 muss verschiedene Vorschriften einhalten und sicherstellen, dass der neue Kunde mindestens postalisch erreichbar ist. Ein rein digitaler Prozess würde viele potentielle Kunden abschrecken, ich denke da nur an das Rumgehample vor der Kamera, weil die Telekom wie auch einige Neobanken auf Postident verzichten. Diese Ausweis-App kam viel zu spät, vorher musste man einen Kartenleser kaufen, was niemand gemacht hat.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele, vor allem ältere Leute lieber Kontogebühren bezahlen oder teure Handytarife nutzen, statt sich per Videoident bei einem Onlineanbieter anzumelden. Wird hingegen Postident angeboten, wird der Wechsel eher akzeptiert.
-
Die AusweisApp gibt es in dieser Form seit 2014(!), daran liegt es nicht. Die Netzbetreiber haben noch viele Jahre auf Ausweis-Wedeln bestanden. (Gründe kenne ich, hauptsächlich finanzielle.) Zudem hat der Staat es die ersten neun Jahre versäumt, die eID-Funktion verpflichtend zu machen. Aber nunja, inzwischen haben mindestens 90% der Bevölkerung einen Ausweis mit eID (ja ich weiß, manche warten nach den zehn Jahren noch einige Zeit, aber lassen wir das mal außer Betracht). Wenn jetzt noch einer Schuld hat an Video-Ident-Verfahren, sind es die Netzbetreiber, Banken und andere Firmen.
Ein postalischer Prozess ist höchstens Geldsparerei. Das ließe sich wahlweise auch rein digital machen, in 5min. Mit allem Drum und Dran und Wartezeit, allerhöchstens eine halbe Stunde. Besser als mehrere Tage, Mails und Hin und Her.
Postident gibt es auch schon sehr lange, nur hatte die Post die eID-Option lange Zeit nicht integriert, so dass Postident immer noch mit Aufwand, Postschalter und Unterschrift verbunden war. Ich weiß nicht seit wann man nun in jedem Fall die Möglichkeit hat, Postident mit eID zu machen, aber das ist der ausschlaggebende Faktor dafür, dass endlich dieses unsägliche VideoIdent verschwinden kann. Insofern: nicht die Ausweis-App kam zu spät, sondern die Post!
-
Bei Drillisch wirkt der Bestellprozess für eine Multi-SIM genauso unnötig veraltet. Wenn ein Kunde bereits legitimiert ist und seine Rechnungen ordnungsgemäß bezahlt, sollte die Multi-eSIM zeitnah im Kundencenter bereitstehen. Stattdessen werden umständlich Codes per Post verschickt, obwohl eine Zustellung per SMS an die bereits aktive Rufnummer deutlich naheliegender und kundenfreundlicher wäre.
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!