Das ist wohl so.
Und eSIM-Geräte werden auch immer mehr zum Standard. Dann ist die Installation kein Problem, denke ich.
Sie sind in Begriff, Telefon-Treff zu verlassen, um auf die folgende Adresse weitergeleitet zu werden:
Bitte beachten Sie, dass wir für den Inhalt der Zielseite nicht verantwortlich sind und unsere Datenschutzbestimmungen dort keine Anwendung finden.
Das ist wohl so.
Und eSIM-Geräte werden auch immer mehr zum Standard. Dann ist die Installation kein Problem, denke ich.
Das Problem ist nicht die Installation auf einer Smartwatch, sondern das unsägliche und zeitraubende Gehampel, eine virtuelle eSIM im Ablauf als physische SIM zu behandeln („Ihre eSIM wird produziert“), Codes per Schneckenpost zu schicken, viele Medienbrüche zu verursachen und alles viel komplizierter zu machen als es sein müsste.
Willkommen im Heimatland der Bürokratie. 1&1 muss verschiedene Vorschriften einhalten und sicherstellen, dass der neue Kunde mindestens postalisch erreichbar ist. Ein rein digitaler Prozess würde viele potentielle Kunden abschrecken, ich denke da nur an das Rumgehample vor der Kamera, weil die Telekom wie auch einige Neobanken auf Postident verzichten. Diese Ausweis-App kam viel zu spät, vorher musste man einen Kartenleser kaufen, was niemand gemacht hat.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele, vor allem ältere Leute lieber Kontogebühren bezahlen oder teure Handytarife nutzen, statt sich per Videoident bei einem Onlineanbieter anzumelden. Wird hingegen Postident angeboten, wird der Wechsel eher akzeptiert.
Die AusweisApp gibt es in dieser Form seit 2014(!), daran liegt es nicht. Die Netzbetreiber haben noch viele Jahre auf Ausweis-Wedeln bestanden. (Gründe kenne ich, hauptsächlich finanzielle.) Zudem hat der Staat es die ersten neun Jahre versäumt, die eID-Funktion verpflichtend zu machen. Aber nunja, inzwischen haben mindestens 90% der Bevölkerung einen Ausweis mit eID (ja ich weiß, manche warten nach den zehn Jahren noch einige Zeit, aber lassen wir das mal außer Betracht). Wenn jetzt noch einer Schuld hat an Video-Ident-Verfahren, sind es die Netzbetreiber, Banken und andere Firmen.
Ein postalischer Prozess ist höchstens Geldsparerei. Das ließe sich wahlweise auch rein digital machen, in 5min. Mit allem Drum und Dran und Wartezeit, allerhöchstens eine halbe Stunde. Besser als mehrere Tage, Mails und Hin und Her.
Postident gibt es auch schon sehr lange, nur hatte die Post die eID-Option lange Zeit nicht integriert, so dass Postident immer noch mit Aufwand, Postschalter und Unterschrift verbunden war. Ich weiß nicht seit wann man nun in jedem Fall die Möglichkeit hat, Postident mit eID zu machen, aber das ist der ausschlaggebende Faktor dafür, dass endlich dieses unsägliche VideoIdent verschwinden kann. Insofern: nicht die Ausweis-App kam zu spät, sondern die Post!
Bei Drillisch wirkt der Bestellprozess für eine Multi-SIM genauso unnötig veraltet. Wenn ein Kunde bereits legitimiert ist und seine Rechnungen ordnungsgemäß bezahlt, sollte die Multi-eSIM zeitnah im Kundencenter bereitstehen. Stattdessen werden umständlich Codes per Post verschickt, obwohl eine Zustellung per SMS an die bereits aktive Rufnummer deutlich naheliegender und kundenfreundlicher wäre.
nicht die Ausweis-App kam zu spät, sondern die Post!
Als wir unseren ersten Scheckkartenausweis bekamen, haben wir die PIN einrichten lassen. Diese konnten wir mangels Kartenleser nie nutzen und haben deshalb den Brief weggelegt. Inzwischen haben wir den nächsten Ausweis, nach PIN hat keiner mehr gefragt und der Brief liegt irgendwo, vielleicht finde ich den irgendwann, aber der Weg zum Postschalter war bisher immer einfacher zu finden.
Meinst Du ernsthaft, die Ü60 Generation nutzt das irgendwann selbständig? Das muss man so integrieren wie die Warn-SMS bei Gefahr, als default-Funktion vom Handy, ohne gibts keine Zulassung. Nur dann setzt sich das durch.
Ein Teil der Ü60-Generation sicher
!
Meine Mom hat die Ü60 gerade überschritten und Sie nutzt eID.
Ich hab Ihr einmal gezeigt wie sie die NFC Funktion Ihres Smartphone nutzt und seit dem klappt das.
Sie zahlt auch mit dem Smartphone im Geschäft.
Die Hardware ist bis heute ein beschränkender Faktor. Es werden bis heute Smartfons ganz ohne NFC verkauft, und ältere, wo es im Prinzip funktionieren könnte, werden schnell nicht mehr von der nötigen Software unterstützt.
Dass für den Zweck überhaupt eID erlaubt ist, dient eigentlich eh bloß deren Durchsetzung. An sich erfüllt es ja nicht den Zweck, die Identität des Nutzers zu belegen, und kommt vermutlich irgendwann wieder weg. Wobei es in Reinform doch eh kaum angeboten wird.
Aber gilt ja für Postpaid so eh nicht. An der Verifikation der Adresse haben da wohl auch die Anbieter ein Interesse. Dass es per Post billiger ist, bezweifle ich. Und 1&1 gehört eher zu den Anbietern, die solche Prozesse relativ gut im Griff haben.
Neue Technik war für ü60 vor 20 Jahren vllt ein Problem.
Mittlerweile haben die ü60 ihr halbes Leben schon Internet gehabt.
Also wenn, sollte man eher von ü80 reden, aber selbst die sind einigermassen fit, wenn sie die letzten 20 Jahre nicht am Röhrenradio festhielten ![]()
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!