Wenn man ein GPON Netz aufbaut will man eben nicht nur die Fasern vermieten sondern die komplette Technik.
Du spielst darauf an, dass die Telekom eine Modell mit wenigen Fasern bis zum Kunden nutzt und die Endbündelung damit schwierig ist?
In möglichen Kooperationsgebieten könnte man das auch sicherlich ändern und mehrere Fasern parallel bis zum Endkunden bauen - analog dem Schweizer Modell, wo dann bspw. Salt auch XGS/GPON-Technik einsetzt, die Zusammenführung mehrerer Kunden auf einen Port aber erst am PoP erfolgt, ohne Splitter/Koppler am NVt/Haus.
Die Ausrede der Telekom nur unbeschaltete Fasern zu mieten ist für mich eine gute Ausrede um keine Verträge in Fremdnetzten anzubieten, man will ja lieber überbauen statt zu helfen fremde Netze profitabel zu machen.
Hier hängt es vermutlich eher daran wer das Netz baut: Mit Stadtwerken lässt sich einfacher eine solche Kooperation eingehen als mit anderen klassischen TK-Anbietern.