Stromausfall in Berlin- Mobilfunk

  • Leider kümmert sich die Presse vorrangig darum, was das für ein Haufen ist (weiss man um die Kapazität Berliner Irrenhäuser?) und nur hier:


    https://www.tagesspiegel.de/be…g-in-berlin-15100260.html


    Hab ich jetzt mal konkret gefunden, was die getroffen haben. Es erschreckt schon, dass man da so einfach rankommt, das Thema Absicherung von Infrastruktur hatten wir hier ja schon auch mal auf den Mobilfunk bezogen. Und ja, heute ist Mobilfunk und damit Internetzugang ein sehr wichtiger Teil der Infrastruktur, fast auf einer Stufe mit Strom und fliessend Wasser. Die Endgeräte laden stellt kein großes Problem dar aber offenbar hat kaum ein Mobilfunker eine ausreichende Zahl autarker Zellen (MRT mit Batterie/Aggregat) am Hof um in so einem Fall für eine Basisversorgung schnell (binnen Tagesfrist) zu ermöglichen.


    Haben die "Reichen" dort alle schon Wärmepumpe? Wieder die Frage, die ich mir schon beantworten wollte, wieviel Strom braucht eigentlich unser Brenner+Steuerung der Flüssiggasheizung...

    Immer unterwegs auf Straße und Schienen mit:
    Samsung Galaxy A54 - Physische SIM: Vodafone + 3AT // eSIM: o2 + Telekom + 1&1. Neu: [Meshtastic]

    Daheim o2 VDSL mit AVM FritzBox 7590 AX /// Viele viele Test-SIM und ein im Aufbau befindliches Gerätemuseum.

  • Was mir bei allen Hinweisen zur Vorsorge zu kurz kommt: Wie kann man sich tatsächlich richtig informieren bei solchen großen Ausfällen? Da werden weiterhin genannt:

    • Warn-Apps
    • Cell Broadcast
    • Internet

    Das sind drei Punkte, die oft nach wenigen Minuten obsolet sind, gerade in der Nacht!

    Der Rundfunk fällt wahrscheinlich auch aus. Die öffentlich-rechtlichen Sender werden nachts mittlerweile großflächig zusammengeschaltet. Da hört dann Sachsen dasselbe Programm wie Berlin, oder Niedersachsen das bayrische Programm vom BR. Die privaten Radiostationen werden nachts ebenfalls unbesetzt sein, maximal ein Praktikant. Insgesamt ziehe ich für mich eher das Fazit: Selbstvorsorge im Rahmen des Machbaren!

    • Lebensmittel so gut wie möglich vorsorgen, vor allem mit Wasser und haltbaren Lebensmitteln, Keksen und Lebensmitteln, die immer wieder rotieren (z. B. Toastbrot, von dem wir immer mindestens ein Paket im Haus haben).
    • Gas zum Kochen
    • Wasserfilter zum Reinigen von Wasser (z. B. Schnee im Winter)
    • Großer Vorrat an Akkus und Powerbanks, um zumindest ein Gerät permanent am Laufen zu halten für mögliche Informationen, Batterien weniger, da Verschwendung
    • Auto vollgetankt/geladen
    • Ausreichend Medikamente
    • Selbstverteidigungsmittel
  • Die Ortsvermittlungsstellen aus diesen Zeiten hatten neben den lokalen Batterien und Notstromdieseln zusätzlich noch einen Anschluss zur externen Versorgung.

    In Zeiten des kalten Krieges hatte man noch eine andere Sicht auf die kritische Infrastruktur.

    Die einzige Vermittlungsstelle bei unserer Telekom-Niederlassung mit Diesel war die Telekom-Niederlassung selber, weil dort viel mehr Technik ( Fernvermittlungsstelle, mehrere Ortsvermittlungsstellen für den Innenstadtbereich, usw. ) stand. Alle anderen Ortsvermittlungsstellen hatten nur Batterienpacks für ca 6h Überbrückung. Notstromdiesel wurde bei Bedarf angefordert, das war bei uns ein 300 kVA Aggregat auf einem LKW-Anhänger.


    Und ja, heute ist Mobilfunk und damit Internetzugang ein sehr wichtiger Teil der Infrastruktur, fast auf einer Stufe mit Strom und fliessend Wasser.

    Magst du so sehen, ich kann problemlos ne Woche auf Mobilfunk verzichten, aber max 2 Tage auf Wasser.
    Und wie das im Winter paar Tage ohne Heizung ist, weiss ich auch zur Genüge, wird hatten bei uns vor paar Jahren einen Ausfall der Zentralheizung am Heiligabend, erst nach Weihnachten wurde ein Not-Heizung aufgebaut.


    Der Rundfunk fällt wahrscheinlich auch aus. Die öffentlich-rechtlichen Sender werden nachts mittlerweile großflächig zusammengeschaltet.

    Die Sender stehen weiter von einander entfernt, ein lokal begrenzter Stromausfall ( Stadtgebiet ) wird da noch kein Problem machen.
    Daher gehört ein Batteriebetriebenes Radio plus Ersatzbatterie zur Notfallausrüstung ( ebenso wie Taschenlampen )

    Mobilfunk oder Internet ist in solchen K-Fällen uninterressant, da würde ich mir eher mal Gedanken machen, wie und wo ich auf Toilette gehe, ohne Strom laufen auch keine Kläranlagen und Pumpen

    Einmal editiert, zuletzt von Tom4711 ()

    • Lebensmitteln, die immer wieder rotieren (z. B. Toastbrot, von dem wir immer mindestens ein Paket im Haus haben).

    Im allgemeinen werden Lebensmittel empfohlen die man ohnehin regelmäßig kauft - das scheint bei dir mit Toastbrot nicht der Fall zu sein, sonst wüsstest du um die idR vergleichsweise kurze Haltbarkeit oder willst du dir echt als Notfallvorrat alle ca. 10 Tage neues Toastbrot besorgen?
    Aufbackbrötchen halten etwas länger aber ich bin mir nicht uns werden hier andere Kohlehydrate empfohlen die langfristig problemloser sind (Epack oder wie das heist sind Kekse drin die auch nach 5 Jahren noch genau so mies wie am ersten Tag schmecken und auf die man seine Wurst legen kann ;) )


    Ist es wirklich für die Betroffenen und nicht Betroffenen so ein Mehrwert, wenn sie per Cell Broadcast am Samstag früh eine Meldung der Form "Nach einem Brand an einer Stromtrasse ist in einigen Ortsteilen des Bezirks Steglitz-Zehlendorf der Strom ausgefallen. Zur Wiederherstellung kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden" erhalten?

    Ja, spätestens wenn es heist: "Die Regierung wurde von ausländischen Mächten entführt, Drohnenschwärme sind auf dem Weg in die Hauptstadt, bleiben Sie weg von Fenstern und begeben sich wenn möglich in Kellerräume..."

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

    Einmal editiert, zuletzt von polli () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von polli mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Im allgemeinen werden Lebensmittel empfohlen die man ohnehin regelmäßig kauft - das scheint bei dir mit Toastbrot nicht der Fall zu sein, sonst wüsstest du um die idR vergleichsweise kurze Haltbarkeit oder willst du dir echt als Notfallvorrat alle ca. 10 Tage neues Toastbrot besorgen?

    Aus Corona Zeiten steht bei mir noch eine Notration 10-Jahren-Brot in Dose und Wasser in Tüten, war mal mydealz Deal. Vielleicht sollte ich eine größere Reserve aufbauen... :/

  • Im allgemeinen werden Lebensmittel empfohlen die man ohnehin regelmäßig kauft - das scheint bei dir mit Toastbrot nicht der Fall zu sein, sonst wüsstest du um die idR vergleichsweise kurze Haltbarkeit oder willst du dir echt als Notfallvorrat alle ca. 10 Tage neues Toastbrot besorgen?
    Aufbackbrötchen halten etwas länger aber ich bin mir nicht uns werden hier andere Kohlehydrate empfohlen die langfristig problemloser sind (Epack oder wie das heist sind Kekse drin die auch nach 5 Jahren noch genau so mies wie am ersten Tag schmecken und auf die man seine Wurst legen kann ;) )


    Ich kaufe regelmäßig Toastbrot, verzehre es also auch. Sollte es mal zum Problem werden kein neues kaufen zu können dann ist das halt so. Dafür gibts noch andere Lebensmittel im Haushalt. Es sollte an der Stelle ein Beispiel für ein Lebensmittel sein welches im täglichen Gebrauch ist. Aufbackbrötchen müssen am Ende aber auch wieder mit Energie noch verzehrfertig zubereitet werden, wenn diese vielleicht nicht verfügbar ist oder nur sehr beschränkt. Dafür muss dann nicht Gas verschwendet werden (und ein offenes Feuer kann auch nicht jeder in seinr Umgebung entzünden). Toast ist einfach da.


    Man sollte für sich und seinen Dunstkreis realistisch bleiben. Im städtischen Bereich sind die Möglichkeiten andere als auf dem Land.

  • Wieder die Frage, die ich mir schon beantworten wollte, wieviel Strom braucht eigentlich unser Brenner+Steuerung der Flüssiggasheizung...

    Seit das hier ständig vom Energiemanagement gemessen wird, habe ich für unsere Ölheizung einen relativ guten Überblick. Und ich war erstaunt.

    Wenn die Heizung gerade nicht läuft, verbraucht das Haus knapp 180W. Davon sind etwa 60W durch andere Verbraucher (inkl. Umwälzpumpe) erklärbar. Die Steuerung scheint also etwa 120W zu verbrauchen. In den 120W ist allerdings die Zirkulationspumpe mit drin, die ich nicht separat messen kann. Wenn der Brenner anspringt, verbraucht das Haus etwa 500W. Macht also etwa 320W für den Brenner und alles was zum Anheizen eben sonst noch notwendig ist.

    Spannend finde ich, daß es nachts im Abstand von 30 Minuten kurze Peaks von 400W gibt, für die ich keine gute Erklärung habe.

    Einmal editiert, zuletzt von uwest ()

  • im Abstand von 30 Minuten kurze Peaks von 400W gibt, für die ich keine gute Erklärung habe

    Kühlschrank bzw. Gefrierschrank, Peak ist Anlaufstrom. Geht dann auf 50 oder sowas runter, läuft für paar Minuten, dann wieder aus... Und repeat...


    Zum Thema Brot: Viel zu viel Prepper-Bullshit. Da braucht es nix spezielles, da reicht abgepacktes Vollkornbrot bzw. Pumpernickel. Das Zeug hält ewig.


    Braucht keine Energie und spendet mehr Power als simples Toastzeugs.

    Einmal editiert, zuletzt von lumpilump () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von lumpilump mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Kühlschrank bzw. Gefrierschrank, Peak ist Anlaufstrom. Geht dann auf 50 oder sowas runter, läuft für paar Minuten, dann wieder aus... Und repeat.

    Am Hauszähler hängt weder ein Kühl- noch ein Gefrierschrank.

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