Eine missliche, aber in beiderseitigem Interesse einfach beizulegende Angelegenheit:
1. Eine Sachbeschädigung kann ich nicht erkennen. Eine Mauer kann sicher nicht durch bloßen Farbauftrag einen Schaden in der Substanz erleiden. Es wird der Sache lediglich etwas "hinzugefügt".
2. Ein dermaßen dilettantisches und schon fast Augenkrebs auslösendes Graffity solltest Du bereits im eigenen Interesse entfernen, wenn Du an einem gesellschaftlichen Miteinander nicht ganz uninteressiert bist. Es gibt gewisse Regeln des Anstands im "gedeihlichen Beisammensein" (wie man das gelegentlich nennt), die jeder respektieren sollte, um seine Mitmenschen nicht völlig unnötig zu verärgern.
Die Vermieter befürchten nicht ganz zu Unrecht, dass diejenigen, die möglicherweise Sicht auf dieses Machwerk haben, auf ein asoziales Umfeld schließen könnten. Haben sie noch weitere Wohungen zu vermieten, halte ich das Graffity sogar für geeignet, Interessenten abzuschrecken. Ich persönlich würde nicht in Haus einziehen, das dermaßen verwahrlost wirkt.
Abseits vom rechtlichen gebe ich Dir den gut gemeinten Rat, die Mauer in einen ansehnlichen Zustand zu versetzen und Dich zudem bei Deinen Vermietern für einen bedauerlichen Fehltritt zu entschludigen ... verbunden mit der Zusage, dass derartiges ganz sicher nicht wieder vorkommen wird.
So denke ich jedenfalls.
Frankie
Edit:
Und nein ... ich bin nicht der Vermieter. ![]()