Was wird aus Vodafone? 2022: Hannes Ametsreiter geht und Philippe Rogges kommt

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    Original geschrieben von Der Schakal
    Wenn Du gemeint gewesen wärest, hätte ich dich sehr wohl direkt angesprochen! Mach dir da mal bloss keine Sorgen!Im E-Plus/ O2 Fusions-Thread haben die Leute auch schon danach gegeiert. Hat fast schon m y d e a l z Charakter! Bei der Hutchsion Orange in Österreich war es übrigens auch nicht anders... Scheint ein weit verbreitetes Phänomen zu sein...


    Okay, sorry, dann habe ich das in den falschen Hals bekommen.


    Es ging mir jedenfalls nicht darum, irgendein mögliches Schlupfloch zu finden, um irgendwie aus einem bestehenden Vertrag zu kommen, sondern wirklich nur um die Überlegung, was passieren würde, wenn man als Kunde durch eine Übernahme benachteiligt werden würde.


    Wenn alles beim Alten bliebe, ist diese Überlegung ja hinfällig.


    Im Moment teste ich noch mit CallYa und habe gar keinen Vertrag.

  • Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Nein im Ernst: Vodafone wird in Kürze auf Platz der Kundenzahlen landen (*). Das ist man sich Düsseldorf wohl noch gar nicht bewußt. Spätestens dann wird es "Panik" geben und man muß sich eine "nachhaltige" Strategie ausdenken, wie man wenigstens wieder Platz 2 erreichen kann. Dort wird dann aber die Deutsche Telekom sein. Das entbehrt nicht einer gewissen Spannung.
    (*) Unstellt die "Fusion" von Telefonica-o2 und E-Plus findet wirklich statt.


    Ich gehe derzeit fest davon aus, das die Fusion E+/O2 unter Auflagen der Kartellbehörde und BundesNetzAG zustande kommen wird und dann ist VF eben nur noch die Nr. 3 In Deutschland von 3 Netzbetreibern, das ist offensichtlich.


    Unter nachhaltige Strategie verstehe ich aber, das ich rechtzeitig damit anfange, mich auf das Verhalten und die Wünsche einzustellen. Es ist seit Jahren in allen Technik-Bereichen bekannt, wo die Schwachstellen im Netz sind und wo dringenst erweitert werden musste - passiert ist aber nichts, weils auf dem Weg ins Management verschleiert wird.
    Muss dafür erst für viel Geld eine externe Firma beauftragt werden, die dem Management in Klartext und ungeschönt mal mitteilt, wie schlecht das Netz wirklich ist - so wie es aussieht war das man sehr dringent notwendig und allerhöchste Zeit. Und vor allem musste denen gezeigt werden, das dringenst was passieren muss.


    Da sind wir wieder beim Thema Nachhaltigkeit - wenn ich so scharf drauf bin, den Connecttest zu gewinnen oder realistischer mal den Platz vom Vorjahr halten will, dann reicht es nicht 2 Monate vorher die ganze Welt verrückt zu machen und allen Ecken und Enden sinnlose Aktionen zu starten, die mehr schaden als nutzen. Dann muss sofort damit begonnen werden, fürs nächste Jahr alle Netzkomponenten zu untersuchen deren Zusammspiel zu analysieren und sich dann bei Probleme und Schwachstellen sinnvoll Lösungen zu erarbeiten. Dafür braucht es keine externe Firma, dafür haben wir genug Spezialisten im Hause, die das genauso gut oder sogar besser können - man muss die nur lassen.
    Allerdings sind die Mitarbeiter mittlerweile müde geworden immer wieder die selber alte Leier zu hören, wir schlecht wir doch sind und wie teuer wir doch sind und das wir dringenst sparen müssenn - auch der neue Technikchef in auf diese Leier schon eingestiegen - neue Besen, aber alter Dreck.


    Es gibt genug Möglichkeiten, intern zu sparen - ich würde mal ganz schnell damit anfangen, die ganzen externen Berater rauszuwerfen, mit denen geht nicht nur viel Geld zur Türe raus, sondern noch viel mehr KnowHow und noch mehr Motivation der internen.
    Dann können man man die ganzen überflüssigen Prozesse aufräumen, die Mitarbeiter hindert, sich mal um wirklich wichtige Dinge zu kümmern, z.b. um Kundenstörungen und eine Nachhaltig Problembeseitigung.


    Mit einer Verlangerung von 2500 Leuten aus dem Kundenservice in eine Externe Servicegesellschaft, schafft man es nicht , das Kundenerlebniss zu verbessern - aber zum Glück ist das Thema ja erst mal für 4 Jahre vom Tisch, dafür müssen die Kollegen/Kolleginnen dort andere Kröten schlucken.


    Wenn ich als AG glaube, mit der Verlangerung der kompletten Netzüberwachung nach Rumänien, wo die Leute blutige Anfänger in dem Job sind und nicht mal mehr alles an Schulungen bekommen, was die Kollegn hier vor Ort hatten ( kostet ja viel Geld ) - das darf ich mich als AG auch nicht, wenn die Netzqualität noch schlechter wird und Ausfälle noch länger dauern und die Kunden noch unzufriedener werden und noch mehr Kunden das Weite suchen. Die Leute in Rumänien werden 08/15 Arbeiten machen - sind werden auf Jahre nicht in der Lage sein, qualifizierte Störunsganalysen zu machen, weil denen die Erfahrung von 10 oder 15 Jahren fehlt und die kann man nicht mal eben in einer Schulung erreichen.
    Der einzige Grund, waurm das alles gemacht wird - ist Geld zu sparen und ich bin der festen Überzeugung mittlerweile, das die einzig und alle den Grund hat, das Unternehmen bilanztechnisch attraktiv zu machen.

  • Hallo,


    Samsungracer hat Recht, dieser brachiale Kostendruck, das permanente Auslagern macht den Laden nicht besser.


    Das mit Kabel Deutschland hat folgenden Hintergrund:


    Kabel Deutschland hat ein relativ großes Netz, das bis zum Endkunden reicht. Daraus leitet sich die Hoffnung ab, auf die relativ "teure" TAL (Teilnehmeranschlußleitung) der Telekom zum Kunden verzichten zu können --> sparen.


    Ferner hofft man, daß das Verbindungsnetzwerk ("Backbone") von Kabel Deutschland auch dazu genutzt werden könnte, um Sendestationen per Kabel anzubinden. Richtfunk ist zwar günstiger, aber aufwendiger in der Genehmigung und bei schlechtem Wetter störanfälliger.


    Dazu hat Vodafone schon begonnen, sich Glasfaserstrecken bei "Versatel" zu besorgen, die scheinen sowas zu haben.


    Damit will Vodafone unterm Strich unabhängiger von der Telekom werden, die ja ein Konkurrent ist und nur begrenztes Interesse hat, daß Vodafone gut läuft.


    Zu einfachen Diensten und deren Mehrwert ( Educator)


    viele Tarife und Angebote sind schlicht zu billig, da wird nicht mehr viel verdient.
    Die Tarife müssen klarer strukturiert und der Service (Netzqualität, Beratungsqualität im Shop, Kundenbetreuung) müssen spürbar besser werden, damit der Kunde merkt wofür er mehr bezahlt oder andersum, wenn er mehr bezahlen soll, muß er dafür auch mehr bekommen.


    ABER: Nicht jeder Kunde kann oder will mehr bezahlen. Leute, die jeden Cent fünfmal umdrehen müssen (weil deren persönliche Lebenssituation nicht mehr hergibt), sind auf radikale Preisvergleiche getrimmt.


    Die "Geiz ist Geil Welle" (die oft bei den Leuten Cool ist, die sich durchaus mehr leisten könnten) zeigt auch ihre Auswirkungen.


    Wir können nicht a) Superqualität mit gut bezahlen Leuten fordern, aber b) selbst dafür nichts bezahlen wollen, ein Teufelskreis, den wir hier schon oft diskutiert haben.

  • Das einzige was mich bei Vodafone richtig aufregt sind deren fast schon unverständliche Tarifstruktur. Dann kommen noch Rabatte hinzu und keine Ahnung was am Ende steigt man nicht mehr durch. Weder als Kunde noch als hotliner...


    Ich sage nicht das sie günstiger werden müssen. Ich persönlich kalkuliere 20 Euro für einen Vertrag und dafür bekomme ich bei Vodafone alles was ich so brauche. Sicher würde ich bei Aldi und co ne Flatrate für alles bekommen aber brauche ich eben nicht.


    Das jetzt ist nicht schlechter oder besser als das der Mitbewerber wie ich finde. Irgendwo ist immer kein Netz ;-)

  • Zitat

    Original geschrieben von Samsungracer
    Es ist seit Jahren in allen Technik-Bereichen bekannt, wo die Schwachstellen im Netz sind und wo dringenst erweitert werden musste - passiert ist aber nichts, weils auf dem Weg ins Management verschleiert wird.
    Muss dafür erst für viel Geld eine externe Firma beauftragt werden, die dem Management in Klartext und ungeschönt mal mitteilt, wie schlecht das Netz wirklich ist - so wie es aussieht war das man sehr dringent notwendig und allerhöchste Zeit.


    Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass dem Management die Probleme nicht ganz genau bekannt sind. Sie werden ja nicht über D1 oder E-Plus telefonieren. Auch werden sie ziemlich ausgiebig und nicht nur aus der Hauptverwaltung telefonieren.


    Also sollten Sie mit den gleichen Problemen konfrontiert sein, wie die anderen Nutzer auch. Das läßt nur den Schluss zu, dass das Management die grundsätzlichen Probleme genau kennt, nur will es die Details vermutlich gar nicht wissen.


    Oder bekommen die Manager immer Vorrangschaltung mit besonders guter Verbindung und hohen Datenraten ?


    VG

  • Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    viele Tarife und Angebote sind schlicht zu billig, da wird nicht mehr viel verdient.


    Das liegt aber daran, dass VF die Laufkundschaft wohl bevorzugt und die Stamm- bzw. Vertragskundschaft scheinbar vernachlässigt.
    Einige Discount- Datentarife sind doch geradezu darauf ausgelegt, dass sie kurzfristig die Netze verstopfen. Und dann auch noch von Netz Hoppern.


    Zitat

    Die Tarife müssen klarer strukturiert und der Service (Netzqualität, Beratungsqualität im Shop, Kundenbetreuung) müssen spürbar besser werden, damit der Kunde merkt wofür er mehr bezahlt oder andersum, wenn er mehr bezahlen soll, muß er dafür auch mehr bekommen.


    Das ist doch der Punkt. Bei VF war bzw. ist häufig das Problem, dass man für etwas zahlen soll, was man gar nicht genötigt. Warum soll ich für 500MB zahlen, wenn ich die gar nicht benötige und warum bieten sie nicht eine größere Anzahl von Minuten Pakten. Die einen Pakete sind zu groß, die anderen zu klein.
    Wobei die "neuen" Tarife schon mal ein Schritt in die richtige Richtung ist.


    VG


  • Einiges haben sich die Anbieter aber wohl auch selbst zu zuschreiben. Gerade die AllNet Flats sind vielfach mit unter 30€ meiner Meinung nach viel zu billig. Es spricht ja nichts dagegen auch zum Teil günstigere Tarife zu haben, aber dann so das klar ist dass die stark abgespeckt sind.


    Bei der Gelegenheit könnte man dann auch den ganzen (zum Teil kastrierten) Auslands- und Roamingkram aus den Tarifen heraus nehmen und dafür mehr Datenvolumen bzw MultiSIM/UltraCard's, bundesweite Festnetz Nr etc wieder rein packen.


    Durch die ganzen gratis WLAN Offerten (wie bezahlen die sich eigentlich?) dürfte wohl die Tendenz für mehr Volumen auch etwas mehr zu zahlen noch weiter sinken. Zumal da auch der Sicherheitsaspekt mit spielt. Die sind zwar u.U. verschlüsselt, aber trotzdem befindet man sich im selben Netzwerk. Die wenigsten dürften so clever sein und einen VPN Zugang zu nutzen. Zumal ich es nicht unbedingt als selbstverständlich ansehen würde, dass der Zugang zum Internet kostenfrei ist. Das führt nur wieder zu falschem Anspruchsdenken und führt dazu es eben immer weiter im Preis fallen muss bei immer besseren Netzen.

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  • Ich habe zum Beispiel keine Probleme mit Vodafone...bin jetzt seit ca 30 Monaten dort und alles passt.
    Selbst meine beiden Vertragsverlängerungen mit der Kundenrückgewinnung waren super.
    Mir wurden noch wesentlich bessere Preise angeboten, als ich gefordert hatte.


    Und Empfang, Geschwindigkeit Daten, Zuverlässigkeit usw, ich bin mehr als zufrieden.


    Und für 2-3 wirklich spezielle Wünsche, haben mir hier Mitarbeiter sehr gut geholfen.


    Es gibt also auch zufriedene Kunden bei Vodafone. War vorher die ganzen Jahre bei E-Plus / Base und ganz froh,
    das ich dort weg bin...wobei die Datenverbindungen jetzt auch ganz annehmbar funktionieren.


    Ich bezahle bei Vodafone auch am meisten, das ist mir durchaus bewusst. Dennoch ist es mir das Wert.
    Im Schnitt sind es über 200 EUR für den RED Premium und den RED L Family Option. Das sind aber auch
    10 GB Extra Traffic mit drin, die ich immer brauche...

    Signature sux

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