GSM-Dämmerung - Bye Bye 2G

  • Wie genau merkt das der Netzbetreiber innerhalb von Sekunden?

    Wäre mir neu, aber vielleicht weißt du ja mehr, wäre nur dumm für mein Arbeitgeber weil wir verdienen Geld damit im Auftrag Störer zu finden.

    Die Block Error Rate (BLER) steigt an. Der Netzbetreiber sieht dann welche Sektoren gestört sind und kann den ungefähren Standort ermitteln. Dann muss jemand mit Messwagen raus um den genauen Standort zu ermitteln.


    Zu Bundespostzeiten sind gelbe VW-Bullis mit drehender Antenne auf den Dach rumgefahren.

  • Hat man einen SMS Blaster im Kofferraum oder im Rucksack und durchquert die Stadt ist es extrem unwahrscheinlich das jemand dich aufhält.

    Wie aus den erfolgten Verhaftungen in der Schweiz und in London ersichtlich liegst du (mal wieder) daneben.

  • Die Block Error Rate (BLER) steigt an. Der Netzbetreiber sieht dann welche Sektoren gestört sind und kann den ungefähren Standort ermitteln..

    Genau ungefähr, die Node meldet den Fehler, dann wird das ganze beobachtet und wenn nach einem gewissen Zeitraum (6-24h) der Fehler nicht abgeklungen ist, wird vom System ein Mitarbeiter informiert. Dieser startet die Node neu und Checkt ob der Fehler im System liegt. Wenn nicht, beauftragt der Mitarbeiter Firmen wie meinen Arbeitgeber, wir fahren dann mit einem Messefahrzeug zu diesem Standort und versuchen die Ursache ausfindig zu machen. Wenn die Ursache ausfindig gemacht wurde und nicht behoben werden kann, weil Fremdeinfluss, wird die BNetzA informiert und die kümmert sich dann.


    Zu Bundespostzeiten sind gelbe VW-Bullis mit drehender Antenne auf den Dach rumgefahren.

    Die Zeiten sind lange vorbei, unsere Fahrzeuge kann man kaum von normalen unterscheiden, wobei ich mich nicht an drehende Antennen erinnern kann, wüsste auch nicht für was man die braucht.

    Aber zu Bundespost zeiten war ich auch noch viel zu Jung.

  • Ok, dafür bin ich definitiv zu Jung, der Film ist von 81 da war ich noch nicht mal geboren. :D

    Aber an die RegTP Messwagen kann ich mich noch erinnern

  • Wie genau merkt das der Netzbetreiber innerhalb von Sekunden?

    Der Netzbetreiber sieht, dass die Verbindung zu den Telefonen seiner Kunden in einem bestimmten räumlichen Bereich (der wandert) plötzlich kurzzeitig gestört ist. Daraus kann er erkennen, dass sich da wohl ein Störsender durch ein gewisses Gebiet bewegt.

  • Der Netzbetreiber sieht, dass die Verbindung zu den Telefonen seiner Kunden in einem bestimmten räumlichen Bereich (der wandert) plötzlich kurzzeitig gestört ist. Daraus kann er erkennen, dass sich da wohl ein Störsender durch ein gewisses Gebiet bewegt.

    So was merkt das Netz nicht, ein Endgerät steht im Idel nicht ständig mit dem Netz in Kontakt. Es hört meistens nur zu und reagiert auf zurufen. Wechseln Geräte ins GSM Netz fällt das erst mal gar nicht auf, und wenn Endgeräte kurzzeitig ganz verschwinden merkt das auch erst mal niemand gerade wenn es nur kurz ist.

    Passiert so was öfters wird das zwar registriert aber das Netz meldet nicht direkt jeden Vorfall an einen Mitarbeiter.

  • So was merkt das Netz nicht, ein Endgerät steht im Idel nicht ständig mit dem Netz in Kontakt. Es hört meistens nur zu und reagiert auf zurufen. Wechseln Geräte ins GSM Netz fällt das erst mal gar nicht auf, und wenn Endgeräte kurzzeitig ganz verschwinden merkt das auch erst mal niemand gerade wenn es nur kurz ist.

    Passiert so was öfters wird das zwar registriert aber das Netz meldet nicht direkt jeden Vorfall an einen Mitarbeiter.

    Kann der Netzbetreiber das nicht an Verblndungsabbrüchen von laufenden Gesprächen tracen? Der Audiokanal bricht doch zusammen, wenn sich die Geräte bei der Fake-GSM-Zelle einbuchen. In Großstädten gibt es sicher eine Grundlast an laufenden Gesprächen.

  • So was merkt das Netz nicht, ein Endgerät steht im Idel nicht ständig mit dem Netz in Kontakt. Es hört meistens nur zu und reagiert auf zurufen.

    Gilt das auch bei Datenübertragung? Ich denke nein, und heutzutage übertragen Smartphones praktisch alle rutsch Daten.

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