Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Aber nur bei "alten" Autos.

    Aus der ADAC Pannenstatistik von 2021

    Zitat


    Batterieprobleme: Im Schnitt halten Batterien fünf bis sechs Jahre. Trotzdem bleiben schon viele
    junge Fahrzeuge mit leerer oder defekter Batterie liegen. Die Gründe hierfür liegen oft in einer
    hohen Belastung durch viele elektrische Verbraucher und einem unzureichenden Batteriemanage-
    ment.

    https://assets.adac.de/image/u…nstatistik2021_iy7knx.pdf

  • Unfähig sind alle Hersteller, und wie bei allen anderen elektronischen Geräten, werden Autos auch nicht fertig entwickelt ausgeliefert.

    Es reicht, wenn ein Steuergerät durch einen Bug nicht einschläft, uns die Batterie leer saugt.

    Die beste Lösung als Fahrer ist die Investition in eine Powerbank mit Starthilfe.

    Oder man kauft ein Auto wo die Starthilfe ab Werk verbaut ist.

    Als ich mich über Hybrid Fahrzeuge informiert haben, bin ich auf die Information gestoßen, dass der Hyundai Ioniq ab einem bestimmten Zeitpunkt eine 12V Batterie auf LiFePO4 Basis fest verbaut hat. Außerdem gibt es eine Taste, mit der man über die Hochvoltbatterie Starthilfe geben kann, sollte ein 12V Verbraucher diese leer gesaugt haben.

    Ironischerweise hat der Vollelektro Ioniq einen klassische 12V Bleiakku, keine Taste, und öfter Probleme damit...

  • Das ist ein Patzer, kein gravierender Mangel. Wenn ich sehe welche Probleme VW anfänglich mit seinen DSG hatte, und angeblich teilweise immer noch hat. So etwas kann mit einem HSD von Toyota gar nicht passieren.

    Mit den DSG Getrieben ist mir nichts Negatives bekannt, aber vor etlichen Jahren gabs bei Audi mit den als Multitronic verkauften CVT-Getrieben massive Probleme.


    Und das stimmt, die Niedervoltbatterie ist auch bei den E-Fahrzeugen ein Schwachpunkt. Was zwei Komponenten hat. Die fehlende Erfahrung bei den Herstellern, wann, wie und wie oft man die Batterie laden sollte und die weiterhin begrenzte Lebenszeit der Pb Batterien, speziell, wenn man sie mangelhaft lädt.

    Aber eigentlich wären bei dem Thema doch Elektroautos sogar im Vorteil gegenüber Verbrennern, da über die Hochvoltbatterie immer jede Ladeleistung die man möchte für die 12V Batterie möglich wäre. Bei Verbrennern hingegen ist die Ladeleistung des Generatos immer von der Drehzahl abhängig.

  • Aber eigentlich

    Ja eigentlich.


    Da gibt es die tollsten Strategien.


    Von, "irgendwelche geistige Tiefflieger haben sich das ausgedacht" bis "das war die billigste Lösung - wird schon funktionieren" und nicht nur bei der Batterie gibt es Defizite. Es gibt halt Unternehmen, die lernen schneller. Andere langsamer. Und dann gibt es halt ein Unternehmen, die haben nicht nur die steilste Lernkurve bei Batterie und Antrieb, sondern auch die mit Abstand längste.


    Oder um es mit Volkswagen auszudrücken.

    2020 - in drei Jahren sind wir besser als Tesla

    2023 - Tesla ist technologisch nicht mehr einzuholen, aber wir versuchen dran zu bleiben auch wenn sich CARIAD als Superniete erwiesen hat und irgendwann werden wir schon mit unserer Marke die Stückzahlen überholen.

  • Das mit der Batterie betrifft ja nicht nur Kleinswagen sondern auch die Kompaktklasse, wenn ich da zum Beispiel an den Mazda MX-30 und Mini Cooper SE denke.

    Wobei der e-Up ja Abmessungen und Gewicht eines früheren Kleinwagens hat. Zu den Kleinstwagen zählte man früher ja eher Dinger den originalen Austin Mini, die Ente oder in neuerer Zeit den Smart for two. Der ja ursprünglich auch als BEV geplant war, aber dann als Verbrenner ziemlich beliebt wurde, weil man für die Außenabmessungen ziemlich gut drin gesessen hat.


    Das führt ironischerweise dazu das man dann bei überwiegend innerstädtischer Nutzung durchaus einigermassen solide 170-190km Reichweite hat, die allenfalls für Laternenparker intressant ist, aber die man bei heimischer Lademöglichkeit eigentlich garnicht bräuchte.

    Aber wenn man dann mal längere Strecken über Bundesstrassen und Autobahnen fahren möchte, sinkt die Reichweite dann schnell auf so 115-140km zusammen. Und das ist dann wirklich sehr, sehr wenig.

    Weshalb Autohersteller nur noch Modelle ab der Mittelklasse anbieten. Die haben einfach komplett den Systemvorteil des Automobils schlechthin vergessen: universelle Tür-zu-Tür-Konnektivität über beliebige Entfernungen. Ein bißchen wie beim Internet. Könnte man auch elektrisch - nur nicht batterie-elektrisch.


    Es kann eben in Europa auch passieren, daß man nach 150 km Autobahn (die man nicht in einem Leichtfahrzeug zurücklegen möchte/darf) in eine mittelalterliche Kleinstadt hineinfährt, mit Gassenbreiten von unter 3,5 m, dann in eine unter 2 m breite Hofeinfahrt ("zwei Pferdehintern") abbiegt, wo es dann Parkplätze direkt vor der Tür gibt. Da paßt ein e-Up ("Kleinstwagen") gerade noch so durch, auch mit einem sehr alten Golf ("Kompaktklasse") klappt das noch, mußt halt etwas rangieren, weil er ein paar Zentimeter länger ist. Aber mit einem 4,7m-Elektro-SUV geht es maximal hochkant, da helfen die tollsten Sensoren nichts. Den muß man dann zwangsläufig im Park&Ride lassen - schon wegen des Ladesteckers.


    Aber nur bei "alten" Autos. Alle modernen Autos haben ein Batteriemanagement für die Starterbatterie, weil "Start-Stop" und Rekuperation sonst zum Glückspiel werden.

    Mein französischer Youngtimer schaltet stufenweise alles gnadenlos aus, wenn ihm die Batteriespannung nicht paßt: zuerst Radio und Klimaautomatik, dann beide Zigarettenanzünder, zuletzt die Innenbeleuchtung und schließlich alles bis auf den Anlasser. Der einzige Weg, die Batterie platt zu kriegen, ist ganz klassisch die Hauptscheinwerfer anzulassen und den ohrenbetäubenden Lärm beim Öffnen der Türen zu ignorieren. Natürlich kann man die 60Ah-Bleigel-Batterie (gut erreichbar vorne links unter der Motorhaube) zum Laden einfach aus- und wieder einbauen und Starthilfe geht natürlich auch (solange es kein Diesel ist). Das Fahrzeug-Konzept ist 30 Jahre alt und wurde in den 90ern auf irgendwelchen MS-DOS- und Windows3.1/95-Rechnern entwickelt. Bin noch nie damit liegengeblieben, obwohl französische Marken ja berühmt-berüchtigt sind für die Fahrzeugelektrik.


    Die beste Lösung als Fahrer ist die Investition in eine Powerbank mit Starthilfe.

    Irgendwie schon bitter, wie Alltagstauglichkeit bei jeder Iteration wieder aufs Neue gelernt werden muß. Ich wette, dem ID.3 fehlt eine ganze Menge Erfahrung aus dem Verbrenner-Golf, weil's einfach eine From-Scratch-Neuentwicklung von jungen hippen, frisch fertig studierten Ingenieuren war. Wie sonst kommt auf eine Ideen wie "Touch-Slider"?

  • Mit einem solchen Verbrenner rangiert man morgens aus der winzigen Parklücke in der Innenstadt raus und kommt mit 200 km/h Spitze über die Autobahn wenige Stunden später in einer ebensolchen in einer anderen hundert(e) Kilometer entfernten Stadt wieder zum Stehen. Ohne Nachtanken. Ohne suchen zu müssen, wo man den fetten Crossover-SUV mit 80 kWh-Batterie jetzt eigentlich läßt und wieviel das kostet.

    Wieviele Bundesbürger fahren jeden Tag mehrere hundert Kilometer? Das ist ein geringer Anteil. Wir müssen wohl weg von dem Idealauto, das Stadtverkehr (Kurzstrecke) - bis Urlaub (500-1000km) und Umzugstransporter (Ladefläche, Nutzlast) alles abdeckt.

  • Wir müssen wohl weg von dem Idealauto

    Warum müssen wir davon weg? Weil der große Lenin es beschlossen hat?


    Du verstehst schon, daß das Produkt "Automobil" ohne seinen immanenten Systemvorteil komplett überflüssig ist, oder?


    Deine Idee ist so sinnvoll wie der Vorschlag: "Wir müssen weg vom Smartphone mit Internetzugang".


    Kannst ja mal versuchen, Smartphones ohne Wi-Fi und Mobilfunkmodem zu verkaufen, viel Erfolg!

  • Nun senkt Tesla die Preise auch in den USA und Deutschland.

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