Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Vor allem weiß ich, dass "lieber gar nichts machen" ziemlicher Unsinn ist.

    Im englischen Sprachraum gibts dazu auch entsprechende Weisheiten:

    - Never touch a running system

    - If it ain't broken, don't fix it.

    Du weißt aber schon dass Laden mit 3,6 kW aus Sicht der Ladeverluste ziemlicher Unsinn ist

    Kostenmäßig ist allerdings Laden an öffentlichen Ladesäulen der größte Unsinn den man machen kann, ~15% Verlust bei um die 30Cent/kWh lassen sich da locker verschmerzen.

    Eine Wallbox ist mit i.d.R. <10% Verlust effizienter, aber bis das den Anschaffungspreis amortisiert dauert auch einen Weile.

    Komfortgewinn (kein Kabelsalat + ggf. nasse Kabel im Auto) und die mögliche Zugangssicherung bei einem öffentlich zugänglichen Stellplatz sind natürlich als Vorteil nicht zu verachten.

  • Du weißt aber schon dass Laden mit 3,6 kW aus Sicht der Ladeverluste ziemlicher Unsinn ist

    Auch wieder mal Quatsch, da sich das je nach Auto/Lader unterschiedlich verhält und in aller Regel sich das Laden mit niedrigem STROM bzgl. Ladeverluste eher negativ auswirkt. Und genau in dem Fall eben nicht, da 16A...


    Noch dazu sind +5% zusätzliche Ladeverluste so dermaßen egal, wenn man dafür einen günstigen Strompreis hat. Wenn du einen Strompreis von realistischen 28ct hast wär das halt n guter Cent mehr. Wow...


    Halt mal wieder ziemlichen Unsinn rausgehauen.


  • Man beachte den 100 kW-Akku. Zum gleichen Preis bei uns, in ein paar Monaten, ein VW ID.Polo in der Basisversion mit rund 1/3 der Akkukapazität (37 kW-Akku) und vielleicht minimal Sonderausstattung.

    2 Mal editiert, zuletzt von Frank73 ()

  • Das liegt daran, weil die Hersteller ex China dort inzwischen riesige Summen versenken, um überhaupt noch wenigstens irgendwie in der Zulassungsstatistik aufzutauchen! "Audi, warum?" - darum.


    Gleichzeitig werden hier die Chinesen subventioniert, mit hochpreisiger Konkurrenzsituation und so schlauen Ideen mit Mindestpreisen für chinesische Autos.


    In anderen Ländern gibt es auch kleine zweckmäßige City Flitzer. In Vietnam geht der knuffige VinFast VF3 für sparsame 10.000 zum Besitzer. Deshalb sieht man die auch schon sehr häufig im Stadtbild.

  • Das liegt daran, weil die Hersteller ex China dort inzwischen riesige Summen versenken, um überhaupt noch wenigstens irgendwie in der Zulassungsstatistik aufzutauchen! "Audi, warum?" - darum.

    Hinzu kommt ggf. noch das niedrigere Gehaltsniveau in China. Man will "chinesische Preise", diese aber mit "deutschem Lohn" bezahlen.

    In anderen Ländern gibt es auch kleine zweckmäßige City Flitzer. In Vietnam geht der knuffige VinFast VF3 für sparsame 10.000 zum Besitzer. Deshalb sieht man die auch schon sehr häufig im Stadtbild.

    Das schafft "Preisdruck von unten". Aber hierzulande gibt es Menschen, die einem z.B. VW UP absprechen, überhaupt ein Auto zu sein ^^

  • Dacia Spring und technische Daten.. Dafür war wohl ein Praktikant zuständig.


    Angabe der Akkukapazität? Fehlanzeige

    Angabe zum On-Board-Lader: 3,7 kW (einphasig, 10 A)


    370 V einphasig (anders funktionieren 3,7 kW bei 10 A nicht) dürfte in Deutschland aber eher atypisch sein ;)

    Mal abgesehen davon, konnte der Lader nicht mal 6,6kW?

  • Aber hierzulande gibt es Menschen, die einem z.B. VW UP absprechen, überhaupt ein Auto zu sein

    Wobei der e-Up genau das Modell ist, was VW eigentlich braucht, einen bezahlbaren e-Kleinwagen.


    Naja mit dem Bezahlbar ist aber auch so einen Sache, wenn ich mir die Gebrauchtpreise vom e-Up ansehe.

    Für uns wäre der das optimale eAuto.


    Das liegt daran, weil die Hersteller ex China dort inzwischen riesige Summen versenken, um überhaupt noch wenigstens irgendwie in der Zulassungsstatistik aufzutauchen! "Audi, warum?" - darum.

    Und wer bezahlt den Spass am Ende, damti Auto dort paar Autos verkäuft ?

  • Hinzu kommt ggf. noch das niedrigere Gehaltsniveau in China. Man will "chinesische Preise", diese aber mit "deutschem Lohn" bezahlen.

    ...

    Wobei der Lohnanteil fürs Zusammennageln der Karren eher gering ist und die meisten Zulieferteile schon lange aus Billiglohnländern kommen, niedriger als in Serbien, Slowakei, Georgien, Bangladesch, Vietnam... ist das Gehaltsniveau in China auch nicht.

    Der Akku ist bei E-Autos für europäische Hersteller von den Kosten her der Killer, der kostet im Einkauf je nach Modell genausoviel wie den der Rest der Karre zu produzieren.

    Und neben Energiekosten und Umweltauflagen für die Produktionsstätten bekommen chinesische Hersteller andere Konditionen beim Einkauf der Rohstoffe so dass einen europäsiche Akkuproduktion zwar aus strategischen Gründen zwingend nötig ist (sonst verlangen die Chinesen noch mehr), das aber auch Kosten verursacht.

    Die schwindenden Anteile auf dem chinesischen Markt ist eine Kombination aus Chinesischer Wirtschaftspolitik, dem Preiskrieg unter den chinesischen Herstellern, am Kundenwunsch vorbeiproduzierten Modellen und Lokalpatriotismus der chinesischen Käufer.

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