Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Weil Dein Auto damit "Geld verdient" im Gegensatz zu sonst, wenn's vor der Haustür steht, nur Geld kostet!

    Es fänden sich sicher genug Dumme, die "Geld verdienen" und "mit Verlust zu Geld machen" nicht unterscheiden können.

    Es wird ja nicht eingespeist. Du lädst Deinen Autoakku, wenn Strom im Netz übrig ist, und beziehst ihn, wenn Du mit Millionen anderen vor dem Fernseher sitzt um Deutschland zu sehen, oder um die Gänsebratenspitze abzumildern.

    Das wäre etwas ganz anderes.


    Eben gings um Wieder-Einspeisung. Und dafür müsste die Vergütung deutlich über dem Arbeitspreis liegen, der für die Entnahme bezahlt wurde sonst wärs ein Draufzahlgeschäft. Einige Argumente hatte Frank ja schon genannt.

  • Elektroautos sind schon genial, weil jeder bei Interesse den Treibstoff (hier Strom) selber erzeugen kann. Benzin/Diesel muss man immer kaufen!


    Stattdessen dürften stationäre Batteriespeicher im Keller die Lösung sein. Da reichen schon 10 bis 20 kWh.

    Auf den Tag, an dem ein solcher Speicher zum guten Preis (z.B. 3000€) verfügbar ist, freue ich mich.

    Auch im Winter müssen täglich mindestens 5kWh generiert werden können, und fertig ist die Insellösung für ein energiesparendes EFH. Und der PKW wird gleich mit geladen.

  • Fünf Jahre nach ihrer ersten Enthüllung wurden die ersten Tesla Semi Trucks am Donnerstag bei einer Veranstaltung in der Gigafactory des Unternehmens in Sparks, Nevada, an Kunden ausgeliefert.


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  • Nein, im Gegenteil. Elektroautos können, sofern die netzseitige Infrastruktur das unterstützt ins Netz einspeosen und damit auch zur Stabilisierung des Netzes genutzt werden, aktuell ist das noch nicht der Fall und ich meine auch noch nicht alle aktuellen E-Autos uterstützen das.

    Wirklich praktikabel ist das aber erst wenn die Akkus viel, viel grösser werden.

    Wenn mal 130 KWh Akkus Standard sind, dann ist es natürlich kein Problem davon so 20-35 KWh für die Netzstabilisierung abzugeben, weil 95-110 KWh immer noch genug Reichweite bieten würden.

    Aber bei den aktuellen Mini-Akkus baucht man noch immer jedes Prozent Akku für die Reichweite.


    Elektroautos sind schon genial, weil jeder bei Interesse den Treibstoff (hier Strom) selber erzeugen kann. Benzin/Diesel muss man immer kaufen!


    So wirklich gut klappt das aber nur bei Renternhaushalten wo das Auto die meiste Zeit tagsüber zuhause steht, ansonsten erzeugen PV-Anlagen ja fast immer dann wenn das Auto entweger am Arbeitsplatz oder irgendwo anders. sei es Badesee oder Stadtparkplatz, steht.

    Auch Bioethanlo und Rapsmethylesther könnte man theoretisch selbst erzeugen.


  • Aber bei den aktuellen Mini-Akkus baucht man noch immer jedes Prozent Akku für die Reichweite.

    kann ich nicht nachvollziehen dieses jeden Kilometern brauchen, gerade 75km gefahren, bei 4° Außentemperatur, Klima und Sitzheizung natürlich an:



    Mit der nun noch vorhandenen Restreichweite zeigt er mir immer noch mehr an, als mein privater Benziner wenn frisch vollgetankt (420km).

  • Weil Dein Auto damit "Geld verdient" im Gegensatz zu sonst, wenn's vor der Haustür steht, nur Geld kostet!

    Ob man wirklich Geld verdient muss sich noch heraus stellen, denn wie schon erwähnt verursachen Lade- und Entladezyklen auch kosten. Das transformieren von Netz- in Akkuspannung, die Speicherung im Akku, das zurück transformieren in Netzspannung zum wiedereinspeisen, das geschieht alles nicht verlustfrei, und dazu kommt dann noch wie schon beschrieben die höhere "Abnutzung" des Akkus, der einen richtigen Batzen Geld kostet wenn er erneuert werden muss. Ich hätte, wenn ich ein BEV fahren würde, da wirklich wenig bis gar kein Interesse, meinen Akku als Netzpuffer zur Verfügung zu stellen.

  • Wirklich praktikabel ist das aber erst wenn die Akkus viel, viel grösser werden....

    Nö, zum Abfangen der täglichen Spitzrnlasten reichen jeweils wenige Kilowattstunden, Stromspeicher für Solaranlagen haben i.d.R. nur ~10% der Kapazität eines durchschnittlichen BEV

    Schaut man sich en Tagesverlauf der Spitzenlast an https://de.wikipedia.org/wiki/…kseinsatz_schematisch.svg sowie den Anteil der Stundenkontrakte daran https://de.wikipedia.org/wiki/…mverbrauch_lastprofil.svg reichen bei einer hinreichend großen Flotte (die am Stromnetz hängt über den Tag wenige kWh (die jeweils zu den 3 Peak Zeiten entnommenen Mengen können im anschließenden Verbrauchstal rückgespeist werden so dass vor jedem Peak der Akku wieder auf Ausgangszustand ist).

    Da Ladezylken die Lebensdauer des Akkus beeinträchtigen setzt das natürlich eine hinreichende Vergütung voraus, aber wenn man die bei Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlast geneannten ~1 Euro /kWh für Stundenkontrakte betrachtet ist da für eine in wenigen Millisekungen verfügbate Regelreserve auch Luft für eine ausreichende Vergütung.
    Für die Politik wird das allerdings eine Herausforderung die Abrechnung unbürkratisch zu gestalten, wenn man dann Umsatzsteuer und Einkommenssteuer auf die Vergütung die man dafür kekommt bezahlen muss ist das Konzept tot. bevor es umgesetzt wurde.angefangen hat.

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