EU Roaming Fair Use Policy: Wurde bereits jemand sanktioniert?

  • Ja, kann ich mir jetzt auch nicht anders erklären. Es gäbe keinen Grund den Anbieter nicht zu nennen. Der verhält sich ja mit Aufpreisen total regelkonform. Es kann also gar nichts passieren, wenn er das publik macht.


    Ich finde dagegen Anbieter, die (noch) nicht begrenzen, Daten billiger rausgeben als in Deutschland und die unregistrierte SIM-Karte noch nach Deutschland schicken .... Ja, wenn es das gäbe, dann verstünde ich, dass er sagt, wenn ich das hier reinstelle macht das mit den Deal kaputt. Aber teurer und regelkonform: wo liegt das Problem?

  • Guten Tag,


    solch ein Ton spreche ich nicht - wenn hier der User max.mobil einen Aufstand macht okay - aber es sind Fakten dasss es Roaming schon länger gibt und dass dies immer spannend war. Und ich kann Euch Vertragskarten empfehlen, die sind schon immer besser gelaufen.


    Zitat

    Original geschrieben von 0676
    Ich nehme an, er prollt hier bloß rim, steckt nichts dahinter.


    Trotz andauernder Nachfrage kommt nur Geprolle. Also ignorieren. Es is nicht wirklich realistisch was er hier von sich gibt, zumal keine Angabe welcher Provider


    Anja, ja, das nehme ich auch an. Gut, dass ich mein AT Girokonto noch habe ;)

  • Der User max.mobil fragt zum wiederholten Male:


    Um welche Anbieter und Vertragskonstellationen geht es denn nun?

  • Zitat

    Original geschrieben von hoe
    Und ich kann Euch Vertragskarten empfehlen, die sind schon immer besser gelaufen.


    Du behauptest also, dass A1 im Vertragstarif die Roamingaufschläge berechnet? Ist das erst nach 4 Monaten Roaming und einer Vorwarn-SMS erfolgt oder schon von Anfang an weil Du beim Vertragsabschluss keine ständige Bindung an Österreich vorweisen konntest?


    Ich finde es nicht seriös Vertragstarife ausländischer Anbieter einfach so zu empfehlen. Die Hürden sind dabei meistens so hoch, dass normale Benutzer diese gar nicht bekommen können. Sollte es Anbieter geben, bei denen das einfach geht wie z.B. Free FR, sollte man diese dann auch benennen.

  • hoe: "Und ich kann Euch Vertragskarten empfehlen, die sind schon immer besser gelaufen."
    habehandy: "Swisscom roamt im Tarif NATEL® infinity 2.0"


    Also sagt mal. Der eine empfiehlt "Vertragskarten", sagt aber nicht welche und was er mit "besser laufen" meint. Der andere die Swisscom, die aber für fast alle Tarife schon immer heftige Aufpreise genommen hat. Bei diesem genannten Tarif (heißt inzwischen inOne Mobile L oder XL) für ca. 100-150€/Monat ist EU-Roaming dauerhaft drin.


    Ich finde auch, wir sollten zwischen Prepaid- und Vertragstarifen hier unterscheiden. Swisscom "Abos" sind wirklich eine der ganz wenigen Anbieter, die LTE auf allen 3 deutschen LTE-- Netzen bieten. Dass stimmt. Müsste aber ehere in die Rubrik: "Roaming in allen 3 deutschen Netzen, egal was es kostet."


    Ich würde mich momentan nicht trauen, Vertragstarife auf der Basis der FUP zum Dauerroaming (das betrifft also EU-Anbieter) zu empfehlen. Als Nicht-EU-Anbieter unterliegen die Swisscom nicht dem Roam like at Home-Regeln. Sie kann die Tarife beliebig gestalten und in dem genannten Tarif ist Roaming garantierter kostenloser Tarifbestandteil.


    - Bei Verträgen muss man dann auch zwischen monatlich kündbaren unterscheiden und 24-Monaten-Laufzeit.
    - Monatlich kündbar könnte wie bei Free FR noch gehen angesichts der FUP-Situation. Einen 24-Monatsvertrag abzuschließen, in der Hoffnung der Betreiber nimmt dann 2 Jahre keine Aufschläge, ist schon fahrlässig.
    - Verträge haben oft hohe Hürden wie Wohnsitz, Bankkonto etc. Prepaid bekommt dagegen jeder in der EU.
    - Es stimmt, dass einzelne Provider schwer aus dem Ausland aufzuladen sind. Für manche gibt's Umwege ohne Gebühr, bei anderen muss man halt die Gebühr einkalkulieren und viele Anbieter betrifft das gar nicht und gehen mit deutschen Zahlungsmitteln.


    Die Aussage: "Ich habe alle 3 Netze auf einer SIM, drum den besten Empfang bzw. das beste Netz" stimmt auch nur sehr bedingt. Natürlich ist man flexibler. Aber es gibt ja nur 2 Arten von Netzlöchern:
    1.) keine Sprachtelefonie/SMS - also kein GSM: das gibts vielleicht noch in einigen ländlichen Gebieten, wo die Netze dünn sind. Nur sobald man sich in dünnen GSM-Netzen bewegt, hat man auch ständig Gesprächsabbrüche und die Roaming SIM kann kein Hand-over. Hier wäre eine Dual-SIM-Lösung mit 2 Anbietern vielleicht besser, immerhin wäre sie billiger anzurufen als eine Schweizer Nummer.
    2.) kein schnelles Internet - also kein 3G oder 4G/LTE: das wird ja die meisten von uns betreffen, die wieder mal auf EDGE runterfallen. Hier sind mehrere Anbieter auf 3G oder LTE wirklich besser. Aber das Handy wird erst selbstständig den Anbieter wechseln, wenn es ganz aus dem GSM-Netz fällt. Es sucht nicht automatisch ständig das beste Netz von den 2 oder 3 verfügbaren. D.h. man ist ständig bei der manuellen Netzumstellung, die je nach Gerät so 10-120 Sekunden dauert, weil ja dazu eine komplette Netzsuche gemacht wird. Das mache ich täglich 4x, wenn ich in die Berliner U-Bahn gehe und wieder raus.
    Also die Behauptung "mit einer Roaming SIM auf 3 Netzen hat man immer das beste Netz"stimmt so nicht immer.

  • @wolfbin:
    Das sehe ich jetzt aber nicht ganz so: Bei einem Nicht-EU Anbieter wie Swisscom entfällt doch das Risiko, dass er Aufschläge nimmt - eben weil er nicht unter die Roamlikehome- Regelungen fällt. Hier gelten also im Falle eines Laufzeitvertrags die Konditionen bei Vertragsabschluss. Vorausgesetzt natürlich, dass das Vertragsrecht in der Schweiz nichts anderes vorsieht. Ausserdem gibt es ja im Falle Swisscom keine Sprachhürden, so dass man sich den Vertragstext vor Abschluss schon ganz genau durchlesen könnte. Da kann ich jetzt nichts grob Fahrlässiges erkennen. Im Falle des von Dir angesprochenenen Anbieters free.fr gibt es zwar ein monatliches Kündigungsrecht- wie aber die genauen Vertragsmodalitäten und AGBs aussehen hat mangels rechtssicherer Französischkenntnisse wohl kaum einer der Nicht-Franzosen, die diesen Vertrag abgeschlossen haben, jemals durchgelesen. Viele schliessen den Vertrag unter der Verwendung von Google-Übersetzer... Weiterhin muss man als nicht in Frankreich Ansässiger falsche Angaben zum Wohnsitz machen. Das halte ich persönlich für weitaus fahrlässiger (da nehme ich mich als temporären free-Nutzer nicht aus!) als bei einem deutschsprachigen schweizer Anbieter abzuschliessen. Abgesehen davon sind die Swisscom-Konditionen ja eher unattraktiv, so dass die sich ein Dauerroaming durchaus leisten könnten.
    Oder habe ich was übersehen?

  • Hansi
    Da hast du recht. Verträge, bei denen Roaming Bestandteil ist, sind da sicherer. Aber die Swisscom FUP für ihre Abos liest sich da auch sehr schwammig: https://www.swisscom.ch/de/pri…ng/fair-use-policies.html
    Was ist denn, wenn die Swisscom Dauer-Roaming als "erhebliche Abweichung vom üblichen Gebrauch" wertet?
    Man hat dennoch EU-Roaming als Vertragsbestandteil. Wir sprechen hier von Tarifen um CHF 120-180 pro Monat.


    Den alten Tarif, den habehandy genannt hat (er hat wenigstens mal einen genannt), gibts aber nicht mehr. Es gibt den inOne mobile L für CHF 120/Mon. mit 365 Tagen Roaming in der EU bis zu 12 GB/Jahr oder als XL für CHF 180/Mon. bis zu 24 GB/Jahr. Also wir sprechen umgerechnet von 1GB Roaming für ca. 100€ pro Monat bzw. 2GB Roaming für 155€ pro Monat jeweils incl. Sprach- und SMS-Flat. Ich glaube, diese Rechnung kann irgendwie nicht so ganz aufgehen. Drum frage ich jetzt gar nicht weiter, was man für ein Swisscom-Abo als Deutscher braucht.

  • Zitat

    Original geschrieben von 0676
    Der User max.mobil fragt zum wiederholten Male:


    Um welche Anbieter und Vertragskonstellationen geht es denn nun?

    Wenn du schon eine Ignorier-Empfehlung an alle herausgibst, solltest du dich ja wohl selbst am ehesten daran halten, zumal es absolut sonnenklar ist, dass es Trolli von Anfang an einzig und allein darauf abgesehen hat, dass man ihn um Infos anbetteln möge.

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