Deutscher Rundfunkbeitrag (vormals GEZ) Thread

  • Ich wäre für folgendes System:


    Fernsehen:
    ARD -> Typisches ÖR-Programm wie bisher
    ARD Entertain -> ÖR-Unterhaltungsprogramm so wie ORFeins und SFzwei
    ARD Regional -> ÖR-Regionalprogrmam mit taeglich 2-3 Stunden Regionalfenster
    ARD Sport -> ÖR-Sportsender für Liveuebertragungen von Olympia, EM, WM, Wintersport und ansonsten eben sportbezogene Dokus, Reportagen, Talksendungen auch ueber Nachwuchs- und Breitensport
    ARD KiKa -> Kinderfernsehen wie bisher
    ARD Phoenix -> Nachrichten und Aktuelles wie bisher
    3sat
    arte


    Radio:
    1. Programm von der lokalen Landesrundfunkanstalt
    ARD Pop (Adult-CHR)
    ARD Young (Young-CHR)
    ARD Alternativ
    ARD Kultur&Klassik
    ARD Nachrichten

  • Ich bin auch gegen eine Erhöhung und absolut dafür es mit der Steuer zu finanzieren, wie es Dänemark es macht. Dänemark hat den Rundfunkbeitrag abgeschafft.
    https://www.heise.de/tp/features/Dae...n-3997955.html



    Hier hab, was gefunden, was richtig fair klingt für alle:
    https://www.mopo.de/hamburg/streit-u...9821272-seite2
    Ich plädiere daher für einen zweigeteilten Rundfunkbeitrag: Einen Beitrag für die Grundversorgung (Information, Bildung, Hochkultur), den jeder zu zahlen hat (kostet vielleicht fünf Euro, kann man auch über die Steuer abwickeln) und einen Rundfunkbeitrag XL mit Filmen, Serien, Shows und Sport, den man über ein freiwilliges Abo zahlen kann, aber nicht muss.


  • Ich plädiere daher für einen zweigeteilten Rundfunkbeitrag: Einen Beitrag für die Grundversorgung (Information, Bildung, Hochkultur), den jeder zu zahlen hat (kostet vielleicht fünf Euro, kann man auch über die Steuer abwickeln) und einen Rundfunkbeitrag XL mit Filmen, Serien, Shows und Sport, den man über ein freiwilliges Abo zahlen kann, aber nicht muss.

    Die Idee ist ganz gut, aber ich glaube nicht das das klappen wuerde.


    Weil wenn das Unterhaltungsangebot einen freiwilligen Aufpreis kosten wuerde, dann muesste man direkt mit Sky und Netflix konkurrieren, und das wuerde dann wirklich schwierig. Und fuer Information und Bildung nutzen die meisten Leute lieber Quellen man man die Themen gezielt aussuchen kann, also die juengeren Leute vorallem das Internet, die aelteren Leute vorallem die Printmedien.

  • Die Idee ist ganz gut, aber ich glaube nicht das das klappen wuerde.


    Weil wenn das Unterhaltungsangebot einen freiwilligen Aufpreis kosten wuerde, dann muesste man direkt mit Sky und Netflix konkurrieren, und das wuerde dann wirklich schwierig. Und fuer Information und Bildung nutzen die meisten Leute lieber Quellen man man die Themen gezielt aussuchen kann, also die juengeren Leute vorallem das Internet, die aelteren Leute vorallem die Printmedien.


    Dann von mir alles per Steuer es bezahlen und eine Senkung des Beitrag auf 10€. Hätte nicht gedacht das wir hier in Deutschland über 100 Sender finanzieren müssen und nicht zu vergessen noch deren Mediatheken, Webseiten, youtube kanal, Facebook Auftritt und was weiß ich noch. Das ist eindeutig viel zu viel!!


    Wir sollten endlich mal, was tun, aber wie? Wie können Nutzer hier, es bewirken lassen? Eine demokratische Abstimmung gibt es bei uns nicht.

  • Eine (deutlich geringere) zwangssteuer hielte ich für akzeptabel. Hauptproblem scheint mir zweierlei:


    1) tausend rundfunkanstalten/sender, jede/r mit eigenem wasserkopf
    2) lichtjahreweit über das, was man grundversorgung nennen kann, hinausgehende/s programm/aktivitäten (was zum teufel hat FB mit grundversorgung zu tun?)

  • Eine (deutlich geringere) zwangssteuer hielte ich für akzeptabel. Hauptproblem scheint mir zweierlei:


    1) tausend rundfunkanstalten/sender, jede/r mit eigenem wasserkopf


    Wie würdest du denn genau das regionale Angebot gestalten? Es ist nunmal unvermeidbar, einen "Wasserkopf" für jede Region zu haben, ohne dass auch tasächlich auf die Ereignisse und Gegebenheiten eingegangen wird.
    Und wir brauchen regionale Nachrichten, alleine um eine Möglichkeit für Menschen zu schaffen, tatsächlich ein Bild der Situation zu bekommen, ohne auf Bild oder dergleichen zurückgreifen zu müssen.



    2) lichtjahreweit über das, was man grundversorgung nennen kann, hinausgehende/s programm/aktivitäten (was zum teufel hat FB mit grundversorgung zu tun?)


    Facebook, Twitter und Co bieten den Anstalten einen einfachen, weitreichenden und kosteneffizienten Kontakt zu ermöglichen. Seien es Ankündigungen, Hintergrundinformationen etc. Es ist nunmal (leider) so, dass die meisten Menschen einen Account dort haben und dementsprechend ist es notwendig, dort vertreten zu sein.
    Diskussionen, Kritik kann öffentlich in einem Dialog erfolgen. Dafür gibt es keinen einfacher und zugänglichen Ersatz aktuell.


    Des Weiteren geht es einfach immer mehr auf Online-Präsenz und Mediathek zu. Wie gesagt, in meinem Umfeld (Studenten) hat niemand einen Fernseher, der mit dem TV-Kabel verbunden ist. Da läuft alles über Streaming, Podcast und App. Das zu ignorieren, nur weil die älteren Generationen diese Angebote tendenziell weniger nutzen, ist fatal.


    Ich persönlich benutze die Online-Angebote der ÖR jeden Tag -- morgens Nachrichten, tagsüber/abends Polittalks, Berichte, Dokus oder Satire, je nach dem, was läuft. Und das sind mir die ~18€ wert, besser angelegt als den Schwachsinn der Privaten oder Sky.

    Xiaomi MI A1 @ o2 10GB


  • Wie würdest du denn genau das regionale Angebot gestalten? Es ist nunmal unvermeidbar, einen "Wasserkopf" für jede Region zu haben, ohne dass auch tasächlich auf die Ereignisse und Gegebenheiten eingegangen wird.


    Und wir brauchen regionale Nachrichten, alleine um eine Möglichkeit für Menschen zu schaffen, tatsächlich ein Bild der Situation zu bekommen, ohne auf Bild oder dergleichen zurückgreifen zu müssen.


    Wobei ich den Eindruck habe das bei den Medien regional nicht wirklich funktioniert. Sonden entweder arbeitet man lokal (für einen Ballungsraum oder so 3-4 Landkreise) oder man arbeitet gleich für den ganzen deutschsprachigen Raum. Jemanden aus Passau intressiert was in Ulm oder Aschaffenburg passiert auch nicht mehr als wie wenn es in Düsseldorf oder Hannover wäre.


    Ganz abschaffen kann man die Regionale Ausrichtung in Deutschland aber nicht, aber trotzdem würde ein regionaler Radiosender und im Fernsehen so 2-3 Stunden Regionalfenster reichen.



    Facebook, Twitter und Co bieten den Anstalten einen einfachen, weitreichenden und kosteneffizienten Kontakt zu ermöglichen. Seien es Ankündigungen, Hintergrundinformationen etc. Es ist nunmal (leider) so, dass die meisten Menschen einen Account dort haben und dementsprechend ist es notwendig, dort vertreten zu sein. Diskussionen, Kritik kann öffentlich in einem Dialog erfolgen. Dafür gibt es keinen einfacher und zugänglichen Ersatz aktuell.

    Da muss ich dir zustimmen. Ohne sowas würde man dann mit dem Vorwurf kommen das Programm sei nicht mehr zeitgemaess und wuerde nur noch Senioren ansprechen.




    Ich persönlich benutze die Online-Angebote der ÖR jeden Tag -- morgens Nachrichten, tagsüber/abends Polittalks, Berichte, Dokus oder Satire, je nach dem, was läuft. Und das sind mir die ~18€ wert, besser angelegt als den Schwachsinn der Privaten oder Sky.

    18€ sind schon viel Geld, dafuer wuerde man auch die Kombination aus Netflix (ab 7,99€) und DAZN (9,99€) bekommen - und gerade im Bezug auf Unterhaltung und Sport bieten Netflix und DAZN schon wesentlich mehr als die ÖR-Sender.


    Und ob Polittalk und Nachrichten einen so hohen Wert haben? Eine gewisse Information bekommt man auch kostenlos im Internet oder wenn man an den Zeitschriftenregalen mal den Focus und Stern durchblaettert.


    Das Problem was ich bei den deutschen ÖR-Sendern sehe sind aber nichtmal die Inhalte allein, sondern eher das die Praesentation oft ziehmlich langatmig ist, und vorallem das sich die einzelnen Sender gegenseitig kopieren und keiner der Sender ein richtiges Format hat.


  • Wie würdest du denn genau das regionale Angebot gestalten? Es ist nunmal unvermeidbar, einen "Wasserkopf" für jede Region zu haben, ohne dass auch tasächlich auf die Ereignisse und Gegebenheiten eingegangen wird.
    Und wir brauchen regionale Nachrichten, alleine um eine Möglichkeit für Menschen zu schaffen, tatsächlich ein Bild der Situation zu bekommen, ohne auf Bild oder dergleichen zurückgreifen zu müssen.


    Für eine Regionale Berichterstattung braucht es keinen Kompletten Wasserkopf mit allem vom Intendant bis zum Kameramann. Es genügt völlig wenn es eine Lokalredaktion gibt, die sich die entsprechenden Infos beschafft, ein paar Kamerateams und ein kleines Studio. Der ganze Verwaltungsapparat muss nicht in jeder Region neu aufgebaut werden, da reicht einer der irgendwo zentral sitzt.
    Auch weitere Regionale Programm wie zB Mundart-Sendungen und so weiter, kann man damit problemlos Organisieren.


    Und vorallem muss nicht der ganze Wasserkopf für die Zeit aktiv sein, in der sowieso nichts regionales läuft.

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    READY.

  • Hallo!



    Dann von mir alles per Steuer es bezahlen und eine Senkung des Beitrag auf 10€.


    Dafür müssten der RStV und der RBStV, und wahrscheinlich auch das GG, geändert werden. Derzeit dürfen die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und TV-Anstalten nicht mit Steuergeldern finanziert werden. M.E. ist der Rundfunkbeitrag keine Steuer. Und wer von uns will schon noch mehr Steuern zahlen, wir haben schon jetzt nicht viel von unseren Löhnen und Gehältern (besonders das 13. Gehalt wird mit bis zu 54% belastet). Dann schon lieber den Rundfunkbeitrag, das ist billiger. Bevor man schreit "Finanziert es doch mit Steuergeldern" sollte man estmal über die Steuern nachdenken. Dann wird man dahinterkommen dass es ohne größere Steuererhöhung, die am Ende teurer wird als der Rundfunkbeitrag, nicht funktionieren kann.


    Gruß, René

    Wenn die Kuh schon im Brunnen liegt, ist es unsinnig noch einen Deckel draufzumachen.


    Öffne Dein Herz und Du wirst die Welt sehen,

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