Viele Verletzte nach Ausschreitungen im Tagebau
Bei den Ausschreitungen am Rande der Kundgebung gegen den Abriss des Dorfes Lützerath im Rheinischen Braunkohlerevier sind am Samstag mehr als 70 Einsatzkräfte verletzt worden.
Dem Twitter-Account "Lützerath bleibt" zufolge seien "durch Polizeigewalt" auch mehrere Aktivisten verletzt worden, einer lebensgefährlich. Es sei zu "zahlreichen Knochenbrüchen" und einem Hundebiss gekommen, der im Krankenhaus habe behandelt werden müssen. Die Angaben konnten zunächst nicht überprüft werden.
Eine Sprecherin der Aktivistengruppe "Lützerath lebt" sagte am Sonntag, das Vorgehen bei der Räumung sei rabiat und rücksichtslos. "Es ist ein Wunder, dass es hier noch keine Toten gegeben hat." Die Polizei wies diesen Vorwurf zurück und versicherte, mit äußerster Vorsicht vorzugehen.
Wer gesperrtes Gelände betritt und Polizisten angreift brauch sich nicht zu wundern.
Wer nicht hören will, muss fühlen.
Die Polizei hätte da härter vorgehen sollen und mehr auf Eigenschutz achten müssen.
