Brainstorming: Telekom Prepaid übernehmen bei unbekanntem Vertragspartner

  • Je nachdem, wie viel (individuellen) Einsatz die Telekom oder das Team Telekom hilft zeigen möchte, könnten die einen Brief an den hinterlegten Karteninhaber mit einer Beschreibung Problematik schreiben. Könnte natürlich sein, dass der unzustellbar ist oder keine Antwort kommt.


    So könnte man aber den-/dienjenige(n) kontaktieren, ohne dass man die Daten rausgibt.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Der RAY.

  • Wäre ja noch schöner, wenn jeder Hans und Franz mir meine schöne Nummer klauen würde und SMS-TANs abgreifen könnte. Das hat schon alles seinen Sinn... :)

    Ganz ohne Daten ging es früher per Formular auch nicht. Man hätte dir das Gerät schon klauen müssen, um auch an die SIM-Kartennnummer zu kommen.


    Hier im Fall kann die Kundin eindeutig nachweisen, dass sie die Rufnummer selbst schon seit Jahren nutzt. Durch Aussagen von ihren Bekannten, durch eine Eidesstattliche Erklärung oder auch durch Kontoauszüge, wo man die Aufladungen sieht.


    Datenschutz ist wichtig - hier im Fall steht er aber der Registrierungspflicht für Prepaidkarten entgegen. Wenn die Telekom erfährt, dass eine Prepaidkarte schon lange in Eigentum und Nutzung von Person X ist, diese jedoch nicht mit den hinterlegten Daten übereinstimmt, sollte eine Übernahme meiner Meinung nach irgendwie ermöglicht werden können.

    Je nachdem, wie viel (individuellen) Einsatz die Telekom oder das Team Telekom hilft zeigen möchte, könnten die einen Brief an den hinterlegten Karteninhaber mit einer Beschreibung Problematik schreiben.

    Die Idee kam mir auch schon und habe ich vorgeschlagen. Selbst das ist aus Datenschutzgründen laut Aussage vom Team nicht möglich - wobe ich selbst nicht verstehe, wo da datenschutzrechtlich das Problem ist.


    Wie gesagt, die offiziellen Bemühungen sind bisher alle gescheitert. Bevor ich endgültig aufgebe, wollte ich hier mal fragen, ob ich eine Möglichkeit vergessen habe oder jemand noch andere Ideen hat. Natürlich auch mit der Hoffnung verbunden, dass möglicherweise jemand wie hrgajek bzw. teltarif das Problem an ihre entsprechenden Kontakte bei der Telekom zwecks Stellungsnahme geben kann. Wird ja sicher häufiger mal vorkommen, dass Kunden z. B. wegen einer defekten SIM-Karte die Telekom kontaktieren und sich dann rausstellt, dass die Karte noch auf einen anderen Namen läuft.

  • Ich würde einfach mal das alte Formular nutzen. Mehr als ablehnen kann die Telekom das ja nicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass für den Service der Telekom mehrere Firmen arbeiten, sodass die Chance, dass das ein Mitarbeiter einfach "macht", relativ groß ist.

  • Bedenkt bitte, dass die Telekom die Karte auch einfach sperren kann wenn die Besitzverhältnisse unklar sind. Dann kann nur der eingetragene Besitzer das Guthaben beanspruchen. Alles hier vorgeschlagene halte ich daher für unsinnig.


    Nano-SIMs sind übrigens auch dünner, und ich hab's schon erlebt, dass eine zugeschnittene Micro-SIM dann das SIM-Tray verklemmt und reißen lässt.

    Das sind gute 10% unterschied. Im Tray hatte ich bei mehreren Geräten kein Problem, auch bei Samsungs.

    Bei den Fächern wo man das dünne Blech um klappt und fixiert hat es Probleme gegeben, wenn auch nicht bei mir.


    Bei welchem Gerät genau sind dir Probleme bekannt? Und war die Sim gestanzt und nicht entgratet?

  • Wäre ja noch schöner, wenn jeder Hans und Franz mir meine schöne Nummer klauen würde und SMS-TANs abgreifen könnte. Das hat schon alles seinen Sinn... :)


    https://www.prepaid-wiki.de/wi…rtragsuebernahme_1019.pdf


    Dieses alte Formular versuchen, vielleicht gehts durch. Das Thema hatten wir hier schon einmal, wenn die Nummer wirklich so wichtig ist könnte durch Abgabe einer Versicherung an Eides statt die Möglichkeit bestehen die Nutzung des Vertrages durch die Kundin zu legalisieren, eben mit dem richtigen Hinweis, dass das früher gelebte Realität war.


    Natürlich war es früher gelebte Realität Prepaidkarten vor Verkauf auf Fantasienamen zu registrieren, um Aktivierungsprovision abzukassieren.


    Allerdings haben alle halbwegs seriösen Verkäufer schon den kompletten mitversendet das man auch die PIN hätte, und wenn man längerfristiges Intresse an der Rufnummer hat sollte man entweder die Rufnummer gleich umregistrieren oder zumindestn den PIN-/PUK-Brief aufbewahren.


    Wenn man weder umregistriert noch PIN-/PUK-Brief aufbewahrt ist man schon selbst schuld.

  • Noch eine (möglicherweise unausgegorene) Idee: TelekomHilft-Team ansprechen und versuchen, die Prepaid-Karte in einen Vertrag auf die jetzige Kunden zu übernehmen. Bei registrierten Prepaid-Karten wird diese "Umwandlung in einen Vertrag" im Kundencenter an allen möglichen und unmöglichen Stellen wie Sauerbier angepriesen. Möglicherweise erhöht die Aussicht auf einen Vertragskunden (Provision?) die Motivation des TelekomHilft-Mitarbeiters, die Übernahme zu ermöglichen?

    .

    Möglicherweise auch nicht über TelekomHilft, sondern über einen Vertragspartner (Shop), der für die Übernahme einer Prepaidkarte in einen "richtigen" Vertrag eine Provision kassiert? (der hätte ja ein echtes Interesse daran zu helfen)


    Gruß

    Lisa

  • Telekom_hilft wird hier am wenigsten tun können, wenn sie offensichtlich nicht wollen. Der "normale" Service ist outgesourced an verschiedene Unternehmen, daher wird man dort viel eher etwas erreichen. Auch der Tipp mit der Aussicht auf einen Vertrag wird wegen der Provision dort am Ehesten umgesetzt werden.

  • Workaround: Onlinekonto einrichten. https://kundencenter.telekom.de Mit einer Code SMS ist das für diesen Mobilfunkanschluss möglich. Sobald Du im Knoto drin bist, alle Daten wie Namen des Vorbesitzers, Kundennummer (!), e-mail Adresse notieren, möglicherweise wird auch die Real-Adresse sichtbar. Unbedingt SIM-Kartennummer notieren. Ist die PUK der Karte bekannt? Das wäre auch wichtig.


    Irgendwann (nach Monaten) könnte eine SMS kommen, ob die hinterlegte e-mail-Adresse nicht mehr stimmt. Nun eine neue von Dir genutzte e-mail angeben, aber Familienname und Kundenummer des Original-Inhabers nennen. Dann wird die e-mail-Adresse umgeklemmt und Du bekommst mit, wenn es mit dem Anschluss irgendein Thema gibt. Auch Werbemails genau bis zum Ende durchlesen.


    EIn Besuch im einem *Original* Telekom Shop wäre ein Option, aber nur wenn dort möglichst wenig Betrieb ist und von vorneherein glasklar erklären, dass es um diese Karte und diese Rufnummer und sonst nichts anderes geht. Zeugen mitnehmen.


    Früher gab es ein Übernahmeformular, wo man ankreuzte, dass man den Vorbesitzer nicht kennt und dann wars gut. Das war aber vor der Registrierungspflicht.


    Im Telekom Shop oder über die Hotline wirst Du eine neue ID-Prüfung machen müssen, Personalausweis mit Lese-Funktion (und Ausweis App 2) wäre hier hilfreich.

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