Als dann auch noch der Mindestbestellwert für die versandkostenfreie Lieferungen auf 29€ angehoben wurde, habe ich die meisten Sachen woanders bestellt.
Und woanders hast du dann keine Versandkosten bezahlt?
Für die gleichen Produkte?
Meine Erfahrungen sind da andere.
Eigentlich verlangen alle Plattformen Versandkosten, sehr oft 4,95€ pro Sendung.
Ich empfinde Amazon als die Onlineplattform mit den geringsten Versandkosten, selbst wenn man mal nicht die 29€ zusammen hat.
Einige Waren, vor allem die, die per Brief versandt werden können, sind ja auch bei Amazon versandkostenfrei.
Ich habe generell versucht Amazon zu meiden.
Ist der Versuch geglückt?
Versucht habe ich es auch öfter, bin aber immer wieder zu Amazon zurück.
Ich bin nicht glücklich darüber, aber 99,9% meiner Onlinebestellungen laufen über Amazon. Wenn irgend möglich nutze ich "Verkauf und Versand durch Amazon" und meide Marktplatzhändler.
Weil, auf meine Frage (Amazon Hotline), ob diese Artikel dann auch für Prime-Mitglieder aus Barcelona versendet werden, diese Frage mit '...nein, dann werden diese Artikel aus Deutschland versendet...' beantwortet wurde!
Ich vermute, dass ist auch ein logistisches Problem.
Amazon muss dann ja zwischenlagern und macht das eben aus Kostengründen bevorzugt für Prime-Mitglieder.
Irgendwie kann ich das schon verstehen.
Auch Amazon kann doch nicht das ganze Sortiment in unbegrenzter Höhe in Brandenburg zwischenlagern.
Vor allem, wenn der Versender vom "Marktplace" oder aus dem Ausland kommt.
Das nenne ich dann mal eine "top" CO₂ Bilanz!
Das ist so, wenn man aus China oder Riga bestellt.
"Beam me up, Scotty" funktioniert in der Realität noch nicht.
Irgendwie müssen die Waren ja nach Deutschland kommen. Und wir wissen nicht, ob die in Brandenburg zwischengeparkten Waren für Prime-Mitglieder nicht auch über Barcelona kommen.
Für eine "gute" CO²-Bilanz müssten wir den globalen Handel abschaffe, fürchte ich.
Inwiefern siehst du eine Nötigung. Und für wen?
Wer wird denn wozu genötigt?