O2 ungewollte Vertragsverlängerung

  • Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    Beim Übergabeeinschreiben gibt es ein anderes Problem: Wenn der Empfänger dieses nicht annimmt (im seriösen Geschäftsverkehr wiederum nicht zu erwarten) und auch nicht von der Post abholt, dann ist es erst gar nicht zugestellt. Eine Zustellungsfiktion gibt es da nicht.


    Das sollte auch Bedacht werden das ein Übergabeeinschreiben Verweigert werden könnte.


    Beim Einwurfeinschreiben gibt es auch einen Zustellungsbeleg, der kann über die Post Angefordert werden (kostete vor ca 15 Jahren ca 10 DM). Beim Übergabeeinschreiben kostete der Beleg nichts (Wenn der Rückschein nicht angekommen sein sollte).
    Da ist auch oft die Unterschrift des Postbevollmächtigten drauf, weil dann nicht Unterschieden wird ob es ein Einwurfeinschreiben ist oder ein Übergabeeinschreiben beide werden gesammelt und kommen in einen "Behälter" Alle Einschreiben haben eine Sendungsnummer und können dadurch in einer Liste aufgelistet werden, dies Unterschreibt dert Postbevollmächtigte quasi auch für die Einwurfeinschreiben.


    Man kann auch einen Brief von seinem Anwalt aufsetzen lassen und versenden lassen per Einwurfeinschreiben. Auch eine Beweiskraft. Und geht oft schneller als über den GV.

    Grüße Lady X


    eReader: Tolino Shine 5 mit. Skoobe Kombiflat - Jahresabo :love:

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  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Wie der Fragesteller geschrieben hat [...] hat Telefonica einfach nur dummdreist behauptet, dass die Kündigung zurückgenommen wurde.

    Äh nein? Hast Du Dir das Problem des TE überhaupt durchgelesen und verstanden? Telefónica sagt, dass sie im März die 65-jährige Mutter angerufen haben und eine Vertragsverlängerung vereinbart haben. Dementsprechend kann der Vertrag nun natürlich (im Juni) nicht mehr zum "alten" Vertagsende (Oktober) gekündigt werden, sondern erst zum Ende der Laufzeit der Vertragverlängerung. Sollte, so wie von Telefónica behauptet, eine VVL vereinbart worden sein, hat das alles seine Richtigkeit.

    iPhone 15 Pro im o2 Netz

  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    [...]Sollte, so wie von Telefónica behauptet, eine VVL vereinbart worden sein, hat das alles seine Richtigkeit.

    Genau so ist es. Ich halte die ganze Story (inkl. des Teils im verlinkten o2-Forum) im übrigen für nicht ganz glaubwürdig. Wenn es tatsächlich innerhalb der Verwandschaft mehrere Fälle gegeben hat, bei denen es regelrechte Kämpfe mit o2 zwecks Durchsetzen von Kündigungen gegeben hat, warum wartet man dann mit der Kündigung des mütterlichen Vertrags bis zum fast allerletzten Moment und setzt sich völlig ohne Not der Gefahr des Verpassens von Fristen aus? Eine Erklärung wäre theoretisch zwar der erfolgte Umzug, aber an so seltsame Zufälle wie, dass ausgerechnet ein paar Tage vor dem Ablaufen der Frist der Umzug in ein Gebiet mit schlechtem Empfang stattgefunden hat, und man dann noch schnell die Konsequenzen habe ziehen wollen, glaube ich beim besten Willen nicht. Wenn tatsächlich mehrere Verträge der Familie vom TE gemanagt werden, ist in der Hinsicht von einem gewissen Sachverstand auszugehen und dann weiß man einfach, dass das Verpassen von Fristen ein Kardinalfehler ist und macht das frühzeitig. Auch hat ein Telefonvertragmanager Zugriff auf die o2-Online-Accounts der gemanagten Verträge. Dort schaut man dann (regelmäßig) hinein um das Vertragsende zu kontrollieren. Ist anscheinend alles nicht geschehen. Ich möchte das Gesicht sehen, wenn o2 in der Verhandlung plötzlich telefonische Aufzeichnungen über die Vertragsverlängerung aus dem Hut zaubert und die wenig technik-affine - vielleicht ja auch etwas tüdelige - 65jährige Mutter plötzlich einräumen muss, upps, ja doch, da war was :D:D:D

  • john-vogel
    Ein faires und neutrales Statement von Goyale gegenüber O2 wird man vergebens suchen.
    Eigentlich sollte man ihn auf die Ignoreliste setzen.


    :flop:

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  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Einschreiben/Rückschein ist leider keine rechtssichere Zustellung, weil sonst was in dem Brief stecken kann, z.B. ein Aldi-Prospekt. Rechtssicher ist die Zustellung per Gerichtsvollzieher und ggf. die dokumentierte Zustellung durch Bote+Zeuge.

    Wow diese Legende lässt sich nicht ausrotten. Obwohl zu Dir passt das, da du nur gegen diesen Anbieter herziehst, da du wohl mehrere Probleme dort hattest.


    Gruß Marco

  • Zitat

    Original geschrieben von Eldschi
    Genau so ist es. Ich halte die ganze Story (inkl. des Teils im verlinkten o2-Forum) im übrigen für nicht ganz glaubwürdig. Wenn es tatsächlich innerhalb der Verwandschaft mehrere Fälle gegeben hat, bei denen es regelrechte Kämpfe mit o2 zwecks Durchsetzen von Kündigungen gegeben hat, warum wartet man dann mit der Kündigung des mütterlichen Vertrags bis zum fast allerletzten Moment und setzt sich völlig ohne Not der Gefahr des Verpassens von Fristen aus? Eine Erklärung wäre theoretisch zwar der erfolgte Umzug, aber an so seltsame Zufälle wie, dass ausgerechnet ein paar Tage vor dem Ablaufen der Frist der Umzug in ein Gebiet mit schlechtem Empfang stattgefunden hat, und man dann noch schnell die Konsequenzen habe ziehen wollen, glaube ich beim besten Willen nicht. Wenn tatsächlich mehrere Verträge der Familie vom TE gemanagt werden, ist in der Hinsicht von einem gewissen Sachverstand auszugehen und dann weiß man einfach, dass das Verpassen von Fristen ein Kardinalfehler ist und macht das frühzeitig. Auch hat ein Telefonvertragmanager Zugriff auf die o2-Online-Accounts der gemanagten Verträge. Dort schaut man dann (regelmäßig) hinein um das Vertragsende zu kontrollieren. Ist anscheinend alles nicht geschehen. Ich möchte das Gesicht sehen, wenn o2 in der Verhandlung plötzlich telefonische Aufzeichnungen über die Vertragsverlängerung aus dem Hut zaubert und die wenig technik-affine - vielleicht ja auch etwas tüdelige - 65jährige Mutter plötzlich einräumen muss, upps, ja doch, da war was :D:D:D


    Das sind wieder Anschuldigungen auf die ich eigentlich nur gewartet habe...


    Soll ich hier die gesamte Familiengeschichte aufzählen, warum wir den Vertrag kurz vor knapp gekündigt haben? Ich glaube das geht hier niemanden was an, sollte allerdings auch nicht dazu führen, gleich meine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen.


    Der Grund für die späte, aber immer noch fristgerechte, Kündigung war ein ewig andauernder Scheidungskrieg meiner Mutter. Diese und unzählige andere Fragezeichen im Leben meiner Mutter sollten aber nichts daran ändern, dass die Kündigung mit Sendebericht pünktlich bei O2 eingegangen ist.


    Zum Thema "Telefonvertragsmanager", schau mal bitte das Bild hier an. Diesen Screenshot hab ich gerade eben gemacht, fällt dir was auf? Und jetzt soll ich o2 verklagen, weil sie ihr online Portal nicht pflegen? Und ja, ich habe Zugriff auf alle online Konten meiner Familie...


    Menschen wie du tun mir wirklich leid, Menschen die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben als sich Gedanken darüber zu machen, wie man andere Menschen ins lächerliche ziehen kann.
    Ich bin es leid meine (Leben-) zeit damit zu verschwenden Ewigkeiten in Warteschleifen zu vergeuden und ein Schreiben nach dem anderen zu verfassen. Ich kann mir durchaus schöneres vorstellen, als permanent nun nach Lösungen zu suchen und ein Thread nach dem anderen im Netz zu veröffentlichen. Ich geh nebenher nämlich noch arbeiten...



    Zurück zum Thema...
    Heute hat nochmal ein kleiner Familienrat getagt, leider mussten wir feststellen, dass meine Mutter seit ein paar Monaten keine Rechtschutzversicherung mehr besitzt (Grund auch hier die Scheidung).


    Ich persönlich würde die Sache gern genau so durchziehen, wie es phonefux gestern perfekt beschrieben hat, allerdings macht es mir jetzt wirklich große Sorgen, dass wir keinen Rechtschutz mehr im Rücken haben. Und dann hat Eldschi leider wirklich noch was geschrieben, was mir auch Sorgen macht.
    Die Call Center Typen sind doch auf nichts anderes trainiert als Menschen genau die Fragen zu stellen, sodass mit einem im falschen Moment gesagtem "ja", irgendwie auch ein Vertragszugeständnis hingedreht werden könnte, oder? Ich meine, meine Mutter ist 65 Jahre alt, es ist nicht schwierig sie mit ein paar schlauen Sätzen und Fachwörtern ins straucheln zu bringen. Ein Freund der bei diesem Telefonat zwar daneben stand schwört mir, dass sie nichts abgeschlossen hat und sie sogar am Telefon gesagt hat, dass diese Dinge alle ihr Sohn macht und sie deshalb nichts machen möchte. Dennoch, geringe Zweifel sind auch bei mir vorhanden, weil es eben "geschultes" Personal ist, die Geld für ihre Abschlüsse erhalten...


    Was meint ihr nach der neuen Erkenntnis? Müssen wir es schlucken und akzeptieren, dass O2 uns weitere 480€ aus den Taschen gezogen hat?

  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    Äh nein? Hast Du Dir das Problem des TE überhaupt durchgelesen und verstanden? Telefónica sagt, dass sie im März die 65-jährige Mutter angerufen haben und eine Vertragsverlängerung vereinbart haben. Dementsprechend kann der Vertrag nun natürlich (im Juni) nicht mehr zum "alten" Vertagsende (Oktober) gekündigt werden, sondern erst zum Ende der Laufzeit der Vertragverlängerung. Sollte, so wie von Telefónica behauptet, eine VVL vereinbart worden sein, hat das alles seine Richtigkeit.


    Die Vertragsverlängerung oder Rücknahme der Kündigung behauptet Telefonica, obwohl angeblich real nie so etwas vereinbart wurde.


    Das ist leider zu 100% identisch zum Geschäftsgebaren von O2 mir gegenüber. Und ich habe niemals der Rücknahme der Kündigung zugestimmt, ganz bestimmt nicht!

  • Hatten wir mit o2 noch nie, und ich habe im Bekanntenkreis und in der Familie etliche Vertragskunden von o2.
    Da wurden weder Verträge "einfach so" verlängert, noch dauerten Kündigungsbestätigungen länger als 1 Woche.


    Das soll nicht heißen das ich dem TE nicht glauben würde.
    Die Telekommunikationsbranche ist eh ne sehr zwiespältige Branche, sorry.

    Smartphone: Xiaomi 14T Pro 512GB
    Mobilfunk: ja!mobil SmartPlus 5G (60GB) für 13,99€/28 Tage
    Festnetz: Vodafone GigaCable Max 1000 @FB6591

  • Zitat

    Original geschrieben von newage_02
      john-vogel
    Ein faires und neutrales Statement von Goyale gegenüber O2 wird man vergebens suchen.
    Eigentlich sollte man ihn auf die Ignoreliste setzen.


    :flop:


    Fakt ist, dass mir O2 dummdreist eine Rücknahme meiner Kündigung angedichtet hat, obwohl ich das zu keinem Zeitpunkt geäußert habe.
    Immerhin hat O2 mir die angebliche Rücknahme der Kündigung schriftlich bestätigt, so dass ich eine nochmalige Kündigung machen konnte.


    Es gibt Parallelen zum Fall des Threaderöffners.


    Offen gesprochen traue ich den Verkäufern von O2 zu, die 65-jáhrige Mutter des Fragestellers evtl. übertölpelt zu haben.


    Interessant ist für mich aber, dass einige hier im Thread meine eigenen geposteten Erlebnisse mit O2 anzweifeln. Dazu kann ich nur anmerken, dass ich als GmbH- Geschäftsführer Erfahrungen im Umgang mit Verkäufern habe, und mich garantiert nicht von irgendjemandem dazu überreden lasse, auch nur 1 Tag länger als nötig Kunde bei O2 zu bleiben. Letzteres haben viele hier verstanden ;) .


    BTW: Die Handyverträge auch meiner Eltern und Großeltern laufen alle auf mich ( ich bin immer Vertragsinhaber). Wenn dann z.B. eine etwas betütelte ältere Person am Telefon irgendwas unüberlegtes sagen würde, wäre das nichtig, weil diese Person nicht Vertragspartner ist.

  • Bin seit VIAG Intercom Kunde bei O2. Nie große Probleme, wenn mal welche da waren, wurden sie schnell und unbürokratisch gelöst. Kündigungen wurden immer akzeptiert, genau wie Neuverträge.
    Kann nicht über Probleme klagen!


    LG
    Thomas

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