Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Ich weiß zwar nicht wie du es schaffst mit einem Hybrid 1l/100km Mehrverbrauch hinzukriegen, ich komme wenn ich mal einen fahre eher 1l/100km niedriger raus.

    Also ich hab leider nicht das Glück nur bergabzufahren. Um 1 Liter zu rekuperieren müsste man in der Ebene ja 65 mal von Tempo 100 auf 0 runtersegeln... :/

    Zitat

    Da müsste ich ja einen nassen Hut auf haben dann auch noch das Doppelte für einen reinen Verbrenner zu bezahlen.

    Ebend, aber in erster Linie geht es ja um den Erhalt deutscher Arbeitsplätze. Deswegen bin ich ja auch für eine Hybrid-Heizungs-Pflicht... ^^

    🎖️ Inoffizieller TT-Klugscheißer und Allesbesserwisser 🎖️

  • ...

    Aber mal gegen die German Angst argumentiert: Wäre es so ein Drama hin und wieder mal für um die 35 Ct./kWh zu laden? Meist könnte ich hier jedenfalls unter 25 Ct./kWh kommen, hin und wieder sogar noch deutlich weniger. Das würde es doch wett machen, oder nicht? (Die Preise inkl. aller Steuern, Abgaben, Netznutzung usw..)

    ...

    Nee, 35 Cent/kWh ist günstig, bis ca. 50Cent/kWh bist du billiger als mit einem Verbrenner.

    Das Problem sind Preise von 60Cent+ / kWh wenn man dummerweise gerade die falsche Ladekarte hat.


    Und genau das ist das Problem! Gestern auch wieder. So typisch! Einer mit einer Telekom C-Klasse fährt wie selbstverständlich mit Benzin auf den Aldi Ladeplatz. Aber warum sollte er das Kabel anschließen? Macht ja Arbeit und womöglich müsste er den Euro dann noch aus eigener Tasche zahlen. Aber wichtig E-Kennzeichen und Steuern sparen. Da krieg' ich nen Hass! Ist bei "Was geht Euch auf den Keks?" wahrscheinlich besser aufgehoben.

    Warum muss das auch so ein Gemurkse sein? Gut lesbares Preisschild dran was die kWh kostet, Anstöpseln, Laden. Wenn fertig Karte dranhalten und Bezahlen.

    Tankkarten haben die Firmen ja eh (können damit allerdings auch nur bei Vertragspartnern tanken), damit könnte man auch Strom bezahlen wenn die Anbieter mitmachen würden.

    Aber bei Strom ist das leider ein kompletter Anbieter und Tarifdschungel, das muss man schon als Hobby betreiben wenn man nicht heftig draufzahlen will.

    Oder ganz komfortabel wärs ja per Authentifizierung übers Ladekabel, dann auf dem Display vom Lader den Preis anzeigen und bestätigen um das Laden zu starten.

    Aber nein, man muss erstmal welcher Anbieter es ist, was es mit der vorhandenen oder ohne Ladekarte kostet, ggf. noch per App bestätigen...

    Um Verbrenner schneller aus dem Markt zu drängen würde es reichen Sprit Tanken genauso umständlich zu machen.

    Bequemlichkeit ist der schnellste Innovationstreiber.

    Einmal editiert, zuletzt von NoIdea ()

  • Könnte man sowas nicht auch über den Preis regeln?

    Wenn ich die Beliebtheit von Spritpreisvergleichs-Apps anschaue, dann würden sicher auch viele gerne nur den billigen Strom ab z.B. 3 Uhr tanken. Das lässt sich auch automatisieren, man muss nicht um 3 den Wecker stellen. (Hab nur den Link mit der Anleitung dazu nicht gesichtert, da ich in absehbarer Zukunft leider eh keine Wallbox haben werde.)

    Man kann sich den Umweg über eine (intelligente) Wallbox sparen. Es gibt Stromanbieter, bei denen kann man das Auto direkt koppeln. Dann gibt man die gewünschte morgendliche Abfahrzeit an und das Auto lädt dann so, dass der günstigste Preis genutzt wird.

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  • Gab es denn keine Preiserhöhung die ein Sonderkündigungsrecht gebracht hätte? Sonst hätte er im Altvertrag auch Altpreise, was heutzutage nicht so schlecht ist.

    gab es sehr wahrscheinlich, aber nach meinen Recherchen ist ein Sonderkündigungsrecht auf wenige Wochen befristet.

    Vor dem Fragen - bei https://www.prepaid-wiki.de nachschlagen!

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  • Es ging um Last- und Produktionsspitzen. Zudem liegt der durchschnittliche Stromverbrauch eines 1-Personen-Haushalts bei 3,6 kWh pro Tag. Der eines 4-Personen-Haushalts bei 7 - 10 kWh pro Tag. Es gibt auch mehr PKW in Deutschland, als es Haushalte gibt und mithin ein gigantisches Potential für solche Lösungen. Auf den einzelnen PKW heruntergebrochen geht es also um ein paar Kilometer Reichweite am Tag, die temporär nicht zur Verfügung stehen würde.


    Mir würde das daher gar nichts ausmachen, in den meisten Fällen würde ich es nichtmal bemerken. Aber ich sehe halt auch nicht überall nur Probleme, sondern einen Haufen Möglichkeiten - und habe auch keine Reichweitenangst ^^

    Kommt drauf an was für ein Elektroauto man hat!

    Wenn ich jetzt mal mit 1850 KWh / 350 Anwesenheitstage rechne komme ich auf so 5,3 KWh.

    Wenn man jetzt einen BMW i4 eDrive 40 oder Merceded EQC 400 4MATIC die beide jeweils eine 80 KWh Akku besitzen würde es natürlich nicht weh tun 5,3 KWh als Puffer zu reservieren, denn 74,7 KWh geben immer noch ordentliche Reichweite.

    Aber wen wir jetzt von einem Mazda MX-30 mit 35,5 KWh Akku oder Mini Cooper SE mit 28,9 KWh Akku reden dann wären das 14,9% bzw. 18,3% der Akkukapazität. Und die eh schon knappen Realreichweiten würden noch weiter seinken, von so 160km auf 135km beim MX-30 und von so 140km auf 110km beim Mini Cooper SE. Das finde ich dann nicht mehr zumutbar.


    Ich denke das Flex-Tarife sowieso vermehrt aufkommen werden. Wer seinen Stromverbrauch dann so steuert, das er Überschüsse abnimmt und zu Lastspitzen weniger aus dem Netz zieht, wird bares Geld sparen können.


    Ich denke Flex-Tarife sind etwas für Enthusiasten für die Eletromobilität und Gebäudeautomation ihr grösstes und nahzu einziges Hobby ist, und die soweit gehen würden, das sie sogar ein Date absagen würden wenn an dem Tag die Strompreise zu teuer sind.

    Aber für die Masse funktionieren Flextarife kaum.

    Ist die Schwankungsbreite relativ gering, sagen wir mal 28,5...41,5 ct/KWh dann ist den meisten Leuten der genaue Strompreis egal, und dann schliesst man auch bei 38,9 ct/KWh sein Elektroauto an auch wenn man ein paar Stunden 31,4 ct/KWh bekommen könnte. Dann laden die meisten Leute weiterhin dann wann es ihnen am besten in den Alltag passt.


    Ist die Schwankungsbreite enorm, sagen wir mal von 9,2 ct/KWh an sonnigen Vormittagen bis 96,5 ct/KWh an Abenden mit Dunkelflaute, dann werden die meisten Leute abgeschreckt.


    Das ist wahrscheinlich so ähnlich wie mit den Möglichkeiten der Gebäudeautomation. Da geben viele Leute viel Geld für die Anbindung aller Systeme wie Heizung und Jalousien aus, und nutzen am Anfang vielleicht auch die Möglickeit wenn sie mal Überstunden machen müssen die Heizung erst später anlaufen zu lassen oder sie früher zu starten wenn sie mal eher heim können. Aber nach einiger Zeit wird es ihnen zu nervig, und wechseln dann auf ein Universalprofil bei dem sie nicht in einer eiskalten Wohnung sitzen wenn sie mal früher nachhause kommen und nicht dran gedacht haben die Heizung früher zu starten.

  • Aber wen wir jetzt von einem Mazda MX-30 mit 35,5 KWh Akku oder Mini Cooper SE mit 28,9 KWh Akku reden dann wären das 14,9% bzw. 18,3% der Akkukapazität. Und die eh schon knappen Realreichweiten würden noch weiter seinken, von so 160km auf 135km beim MX-30 und von so 140km auf 110km beim Mini Cooper SE. Das finde ich dann nicht mehr zumutbar.

    Wer ein Fahrzeug mit einem so dimensionierten Akku kauft, benötigt keine große Reichweite, sondern hat sich bewusst für einen City Flitzer entschieden.


    Außerdem: es war doch gar nicht die Rede davon, dass man seinen vollständigen Tagesbedarf an Haushaltsstrom im Auto puffern soll.

  • Zum Glück ist der Spuk vorbei und die Plugins aus der Förderung.

    Ich fand das ehrlich gesagt alles andere als clever. Wer, aus welchem Grund auch immer, bedenken gegen ein BEV hat, den hätte man mit einem PEHV behutsam an das Thema E-Mobilität heranführen können. Durch das Ende der Förderung von PEHVs lösen sich diese bedenken aber keineswegs in Luft auf. Das wird somit eher den den Absatz von Verbrennern, als von BEVs fördern.

  • Ich fand das ehrlich gesagt alles andere als clever. Wer, aus welchem Grund auch immer, bedenken gegen ein BEV hat, den hätte man mit einem PEHV behutsam an das Thema E-Mobilität heranführen können. Durch das Ende der Förderung von PEHVs lösen sich diese bedenken aber keineswegs in Luft auf. Das wird somit eher den den Absatz von Verbrennern, als von BEVs fördern.

    Die Bundesregierung schätzt die Lage so ein, dass PEHV auch ohne Prämie gekauft und produziert werden. Schließlich muss der Hersteller ja seine Bilanz in Ordnung bringen um die teuren Autos mit großen Motor an die schwerzahlende Kundschaft zu bringen.


    Inwiefern mit dem Entschluss die Förderung einzustellen die Preise sinken, wird sich zeigen.

    Vor dem Fragen - bei https://www.prepaid-wiki.de nachschlagen!

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