Ein europäischer Netzbetreiber / Provider - Gut oder schlecht?

  • Free hat eine nominelle FUP nach Zeit in den Tarifbroschüren, diese ist allerdings seit Jahren vorhanden, und (klopf auf Holz) bis dato scheint es nicht gezogen zu werden (Erfahrungswerte: selbst Kunde seit circa 2018, viele französische Expats im Berlin).

  • Telefonica träumt weiterhin noch unbeirrt Ihren Traum von einem EU-Binnenmarkt mit dentsprechend grossen Telekommunikationsfirmen ala USA und China.:rolleyes:


    Und um dies konkret mit Inhalt zu füllen wird auf eine Veranstaltung im Basecamp mit dem Deutschlandchef Hesse und Herrn Letta, ex Ministerpräsident von Italien verwiesen.

    Die Info war im ja relativ neuen,wöchentlichen Podcast: Friday Call Podcast ( gute Sache ! ;)) zu hören.

    https://friday-call-podcast.podigee.io/


    Hier sind schon Infos dazu und man könne sich für die Veranstaltung am 17.September im Basecamp anmelden.


    1) Herr Lettas Sicht:

    https://www.basecamp.digital/m…er-aktueller-ist-denn-je/

    2) Intro zur Veranstaltung im Basecamp:

    https://www.basecamp.digital/e…n-digital-infrastructure/


    - Der Veranstaltungsort Basecamp war/ist ne super Idee ma gewesen.;)

  • Ein europäische Betreiber müsste in jedem Land von EU-Europa (und später weiteren Ländern) eine "Filiale" haben, welche die lokalen Kunden in der lokalen Sprache versorgt (Kundenservice) und die Eigenheiten des Landes berücksichtigt.

    Da es ein europäisches Unternehmen sein müsste, wäre die interne Amtsprache englisch (ggfs. französisch oder spanisch).

    EU-Roaming müsste um eine Komponente für inkludierte Anrufe von Land A nach B (idealerweise Flatrate, ggfs. gedeckelt, gegen Call-Center oder so) haben

    Es müsste ohne Aufwand möglich sein, zu einem Vertrag mehrere Rufnummern z.B. aus mehreren Ländern zu buchen. Wer im Winter in sagen wir Spanien Urlaub macht, bekommt ohne Aufwand eine spanische Nummer dazu. (Gabs schon mal bei truphone)


    Kunden aus Land A , die in Land B ein Problem haben, können dort vor Ort in einen Vertragsshop gehen und der hat (mit Zustimmung des Kunden) Zugriff auf notwendige Kundendaten und kann helfen (z.B. SIM-Karte auswechseln) oder Sperrung bei geklautem Handy etc.


    Das würde die europäische Intregration fördern.


    Problem ist, halt, das bestehende kleinere Anbieter auf Dauer nicht selbst überleben können, sondern sich zusammenschließen oder -sorry - sogar aufhören müssten.


    Angebote für 5 EUR/Monat dürften dann eher nicht mehr möglich sein, sondern 20-30 Euro, was ich für erträglich halte. Es gäbe dann in Europa wohl

    T-Gruppe (Telekom)

    TEF-Gruppe (Telefónica)

    Orange-Gruppe (Frankreich)

    Niel-Gruppe (Xavier Niel, ggfs inkl. Vodafone-Europa)


    Alles andere wäre IMHO höchst spekulativ.


    Welche Rolle da Service-Provider oder MVNO spielen, gute Frage, auch die müssten sich europäischer aufstellen.

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