Ein europäischer Netzbetreiber / Provider - Gut oder schlecht?

  • Telefónica hatte aber in den letzten Jahren die gegenteilige Strategie und sich in Europa auf Spanien & Deutschland reduziert. Vodafone ist ebenfalls dabei sich Schritt für Schritt aufzulösen.


    Großes Problem beim Bau eines starken europäischen Anbieters ist das es erstmal viel Geld kostet und erst langfristig Geld bringt (bessere Einkaufskonditionen). Die kurzsichtigen Aktionäre wollen schnelles Geld und keine langfristige Strategie auch wenn diese deutlich mehr Geld einbringt.


    Bildung eines europäischen Anbieters schafft wohl nur Xavier Niel (u.a. Iliad & Holding NJJ) der unabhängig von kurzsichtigen Aktionären agieren kann. Niel ist bereits in Frankreich, Polen, Ukraine, Italien, Irland (Mehrheitsbeteiligung) , Monaco, Zypern, Malta & Schweiz aktiv. Dazu Beteiligungen an Tele2 (Schweden & Baltikum ) mit 19,8 % der Aktien und 30% der Stimmrechte.


    Telefonica, Altice & Vodafone sind eher Futter für Mobilfunker die einen europäischen Mobilfunker bauen wollen.

  • sehe ich genauso. ;)


    Ausserdem gibt es auch Behörden.Papier ist geduldig.Und Gott sei Dank sind die Regulierungsbehörden da eisern.

    Ich bin nicht für die Reduzierung der Mobilfunkanbieter in Europa.Er wird auf harten Granit beißen.

    Er kann ja viel wollen...Realitäten sind aber anders.


    Herr Höttges hatte ja quasi dieselbe Idee (siehe am Abfang des Threads)


    und es sieht so aus,als hätte er diese verworfen.


    Jetzt sucht er sich andere Spielfelder.

    Rechenzentren,neue Kooperationen mit Starlink usw.;)

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