Über Deinen ganzen
hast Du wahrscheinlich vergessen, meine Postings komplett zu lesen. ![]()
Da steht zuerst sehr genau drin, warum und wie gerne ich auf vielbefahrenen Straßen Rad fahren und später - übrigens genau unter dem von Dir geposteten Zitat - wann ich auf die Straße ausweiche.
Wenn Du's Dir nochmal genau durchliest, erledigt sich Dein Posting ![]()
Schöne Grüße
Georg
Eure grössten Aufreger im Strassenverkehr
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Mein Beitrag sollte auch nicht unbedingt gegen Dich gerichtet sein

War eher allgemein für die sog. Radprofis gedacht. Ich als "Nichtprofi" frag mich eben, wie unsicher ein Radweg sein muss, dass ich die Straße vorziehe...
Prinzipiell stören mich Radfahrer auf der Straße nämlich nicht - zumal ich selbst gerne Rad fahre - aber die, die ich bislang gesehen habe, waren definitiv nicht in 99% der Fälle auf dem Weg nach Hause oder auf dem Weg zu besseren Straßen. Denen geht es allein um Kilometer...
Warum man deshalb so ein hohes Risiko eingehen muss?
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Uff, ohne mir jetzt den ganzen Thread durchgelesen zu haben, möchte ich doch auch mal einige Dinge loswerden. Für eventuelle gelegentlich auftretende Fäkalausdrücke, welche die Situation besser darstellen sollen, entschuldige ich mich.
Das erste:
Offenbar denken die Damen und Herren der größeren Fahrzeuge in der Region der E-Klasse, Audi A6 und so, dass sie besonders cool seien. Dies äußert sich leider immer öfter in folgender Situation: 2-Spurige Autobahn, in einigen 100m ist eine gesonderte Abbiegespur zu sehen. Ich befinde mich auf der rechten Spur, sehe in meinem linken Spiegel eines der oben genannten Fahrzeuge heranrauschen (in der Regel mit 130-140kmh in der 100er-Zone, in der ich i.d.R. 100-110kmh fahre). Nachdem sie an mir vorbeigezogen sind, überfahren die Autos (natürlich ohne Blinker) Millimeter vor mir beide Spuren!!! Ich weiss nicht, was das soll, aber inzwischen gehört das zur traurigen Fahr-Realität, die mich fast jeden Tag erwischt. Scheinbar haben "kleine" Fahrzeuge (fahre 2er Golf) eine besonders anziehende Wirkung, denn bei "großen" Autos wie Golf 5 und so konnte ich solche Situationen nicht beobachten. Da wird sich immer brav dahinter eingeordnet.Da krieg ich echt nen Hals, obwohl ich eigentlich ein recht ruhiger Mensch bin.
Es wird der Tag kommen, an dem ich mal nicht im Stress bin, da fahre ich so einem hinterher und warte bis eine Ampel kommt. Es folgen: aussteigen - zu ihm hin - Tür aufreissen - das Stollen-Profil meiner Adidas Marathon ins Gesicht gesetzt (so hoch komme ich, ganz bestimmt!
) - zurück in mein Auto - und weg.Ist keine Drohung, sondern ein Versprechen.
Das zweite ist die Sache mit dem dichten auffahren beim Überholen:
Obwohl mein Auto nur 4 gänge hat, ist Überholen problemlos möglich und wenn ich ein 100kmh schnelles Auto überholen will, dann fahre ich logischerweise mit höherer Geschwindigkeit auf die linke Spur. Obgleich das fast jeder andere genauso macht, entwickelt sich bei meinem Auto offenbar wie auch schon oben geschrieben wieder der "Mücken um einen Hauffen Scheisse" - Effekt. Sofort schwärmen Armeen von E-Klassen und Audi, Volvo und was weiss ich nicht alles aus, um den "Kleinen" abzudrängen. Begehrt ist auch das Beschleunigen desjenigen, den ich eigentlich überholen wollte... im direkten Anschluss mit einem Fernlichttest derjenigen hinter mir, weil ja rechts nun wieder Platz sei.Ich find so ein Verhalten absolut zum kotzen und erwähne an dieser Stelle abermals obigen Absatz "Es wird der Tag kommen...".
Zuletzt noch etwas zu der Fahrrad-Sache:
Ich mache das genauso wie viele. Ich möchte nicht damit angeben, auch wenn es jetzt vll. ein wenig danach aussehen mag, aber ich gebe den Autofahrern auf diese Art und Weise zurück, was sie mir antun (siehe Schilderungen oben). Das Überfahren von roten Ampeln stellt für mich inzwischen absolut keine Herausforderung mehr dar, auch nicht, wenn du Polizei dort steht (weil doch irgendwo jemand erwähnt hatte, dass es Punkte und Entzug des Führerscheins gäbe, wenn man sowas macht). Genausowenig ist es ein Problem, in eine vielbefahrene Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung zu fahren, oder an an der Ampel stehenden Autos im Abstand von wenigen Millimetern vorbeizufahren und deren Aussenspiegel den hauch des Todes spüren zu lassen. Der Mittelfinger ist inzwischen quasi schon an der Tagesordnung, auch der Polizei gegenüber. Ja, ich weiss, es ist asozial, aber:
- ist mir egal
- es macht Spaß
- ich kann gut dadurch Stress abbauen, der sich während des Autofahrens angesammelt hat. Andere gehen joggen oder ins Fitnesscenter.Ja, man fühlt sich an manchen Tagen wie der berühmte Ghostrider... nur eben nicht aufm Motorrad, sondern aufm Bike.
ZitatOriginal geschrieben von DUSA-2772
Was in der Aufzählung noch fehlt, ist die völlig gerechtfertigte Pauschalverurteilung aller Offenbacher, Nummernschild OF für "Ohne Verstand". Auch ein Blick in die Unfallstatistik beweißt, was die Frankfurter schon seit je her wussten: die Typen können schlichtweg nicht Autofahren :flop:
Meine Ex hatte "OF" drauf... und so fuhr sie auch! Nicht "ohne Verstand", sondern "ohne Führerschein"!
:mad: :flop:ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Stefan
Der Unterschied ist aber, dass sich die motorisierten Fahrer meist an die Verkehrsregeln halten (müssen), schon allein wegen der Konsequenzen. Was hat ein Zweirad-Kamikaze denn schon zu befürchten? Eine rote Ampel kostet lächerliche 25.- € - das war's. Kein Punkt, kein Fahrverbot.Was mich nur wundert, dass der Selbsterhaltungstrieb beim Besteigen des Fahrrads nicht mehr besonders hoch sein kann.
Stefan
:cool: genau den Beitrag meinte ich. -
Der geilst Beitrag bis jetzt. Habe ich mit Genuß gelesen ;). Man konnte richtig mitfühlen, wie du in deinem golf2 sitzt und "schwitzt"... :top:
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Kauf' dir ne E-Klasse und du wirst auch wieder Spass am Autofahren haben.

Bei mir sind das fast immer die Passat-TDI-Kombi Fahrer o. die Audi-TDI-Fahrer die sich immer so benehmen, als wenn ihnen die Strasse gehört.
Kein Blinker, Dichtes Auffahren von hinten, auf Tempolimits wird generell nicht geachtet und und und. Da könnte ich manchmal auch ausrasten u. dem mal eine verpassen. :mad: :eek:Aber nein, da hilft nur tief durchatmen u. dann einfach weiterfahren.
Alles andere bringt nur unnötigen Ärger mit sich.
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Hehe,
da schreibt mir jemand aus der Seele, wenn ich mit meinem, gar nicht so alten, aber doch winzigen Smart, Anstalten mache ein oben genanntes Fzg. zu überholen, finden die auf einmal ihr Gaspedal...Falls es dir hilft: du bist nicht der einzige da draussen...
wissen die überhaupt wie groß das in meinem Rückspiegel aussieht, wenn mir nen A6 auf drei Meter bei 130(meine Höchstgeschwindigkeit
) reinkriecht?Grüße Pepe
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Zitat
Original geschrieben von zufaul
...Scheinbar haben "kleine" Fahrzeuge (fahre 2er Golf) eine besonders anziehende Wirkung...
Ähnliche Beobachtungen mache ich leider auch recht häufig. Privat fahre ich einen Audi A2, beruflich des öfteren mal ne C-Klasse. Das Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer ist oft komplett anders.Üblicherweise bin ich auch mit meinem A2 recht zügig unterwegs. Speziell wenn ich mal längere Strecken fahre, dann fahre ich da wo es geht auf der Autobahn selten weniger als 150 km/h und auch Autobahnauffahrten und dergleichen fahre ich wenn ich alleine unterwegs bin recht zügig. Trotzdem wird gedrängelt was das Zeug hält, denn der A2 "muss" ja langsam sein. Das gleiche gilt für Spurwechsler, selbst bei deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss wird da noch vor einem rausgezogen.
Die gleichen Fahrsituationen mit ner C-Klasse und 30 km/h weniger aufm Tacho und trotzdem sind die anderen Verkehrsteilnehmer plötzlich deutlich defensiver unterwegs.
Heute bin ich dann auch noch (mit dem A2) im dichten Verkehr wo eh nix großartig ging trotz meiner angezeigten Absicht auf die rechte Fahrspur zu wechseln rechts überholt worden. Mit der C-Klasse wäre das wahrscheinlich nicht passiert.
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Den Konflikt Radfahrer - Autofahrer finde ich interessant.
Ehrlich gesagt begegne ich recht wenigen Radfahrern und würde negative Erfahrungen mit ihnen auf vielleicht 4 bis 5 an der Zahl pro Jahr beziffern.
Vielleicht liegt das z.T. einfach daran, wo man wohnt und sich bewegt. Hier sind Radfahrer i.d.R. dort unterwegs, wo man für sie eigene Wege gebaut hat und wo sie somit auch sicherer untergebracht sind. Wenn es solche Wege nicht gibt, fahren sie absolut kooperativ und rücksichtsvoll, so wie sie es auch von den Autofahrern erwarten. Kann aber auch dran liegen, daß dies eben kein städtisches Umfeld ist, erst kein großstädtisches. Von daher ist das Problem für mich ein absolut Nebensächliches. Aber wenn es dann mal auf negative Weise vorkommt, begegnen mir Radfahrer auf äusserst arrogante und lebensmüde Weise.
Wenn ich als Radfahrer auf Strassen unterwegs bin, bin ich mir meiner Verletzbarkeit bewusst und verhalte mich entsprechend. Einige Radfahrer aber scheinen so gar nicht zu denken. Wie bei Motorradfahrern auch, sind es bei Radfahrern also offenbar leider die ganz wenigen schwarzen Schafe, die den Ruf der gesamten Gruppe vermiesen.Nun gut, hoffen wir auf gegenseitiges Verständnis und üben es!

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Zitat
Original geschrieben von zufaul
(...)Ich weiss nicht, was das soll, aber inzwischen gehört das zur traurigen Fahr-Realität, die mich fast jeden Tag erwischt. Scheinbar haben "kleine" Fahrzeuge (fahre 2er Golf) eine besonders anziehende Wirkung, denn bei "großen" Autos wie Golf 5 und so konnte ich solche Situationen nicht beobachten. Da wird sich immer brav dahinter eingeordnet.
Das liegt wohl daran, das alte Autos normalerweise als langsam eingestuft werden und sich der Fahrer schnell noch sagt "ach komm, mit meinen 300 PS reicht das noch lange".
Fahrzeuge neueren Datums bzw. grössere Fahrzeuge werden halt als schneller eingestuft, darum ordnet man sich dahinter ein (wobei Smart & A2 sowie andere Kleinwagen jetzt eine Ausnahme bilden dürften).Zitat
Es wird der Tag kommen, an dem ich mal nicht im Stress bin, da fahre ich so einem hinterher und warte bis eine Ampel kommt. Es folgen: aussteigen - zu ihm hin - Tür aufreissen - das Stollen-Profil meiner Adidas Marathon ins Gesicht gesetzt (so hoch komme ich, ganz bestimmt!
) - zurück in mein Auto - und weg.Ist keine Drohung, sondern ein Versprechen.
(...)
Sofern die Türen nicht verriegelt sind.. Aber Gewalt ist hier sicherlich keine Lösung
und wirkt wohl eher kontraproduktiv. -
Das passt gut zu den anderen Beobachtungen der anderen User:
Ich hatte bis vor kurzem einen Nissan Primera 2.0 Limousine. Auf der Landstraße bin ich immer 100 km/h gefahren - mich hat in den letzten zwei Jahren kaum einer überholt (außer die Sportwagen, Motorräder etc.). Jetzt fahre ich im Moment den Wagen von meiner Frau und stelle fest (nissan Micra 1.0) das wirklich jeder mich überholt, ob ich nun 100 oder 110 km/h fahre. Sobald drei Autos hinter mir sind, überholt der erste, dann der zweite, dann der dritte, als wenn ich stehen würde.
Welche Logik steckt dahinter? In beiden Fällen fahre ich doch "schnell" genug. Klar die Beschleunigung dahin dauert etwas, aber ich werde immer überholt, wenn ich die Höchstgeschwindigkeit erreicht habe, nicht vorher wo es sogar gegangen wäre. Komisch, oder? Hat das irgendeinen Psychologischen Hintergrund? So nach dem Motto : Große Limousine - ohh gefahr. Kleinwagen - Opa mit Hut, muss überholt werden.
Ich kapiere ich es nicht. Ich kenne das nur so von mir, dass ich überhole, wenn mir jemand zu langsam fährt, egal ob 7er BMW oder VW Fox.
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