GSM-Dämmerung - Bye Bye 2G

  • Man könnte für einen GSM-Notbetrieb paar GSM-Kanäle ins Guardband (zwischen den 5Mhz Trägern) quetschen. Nutzung natürlich nur für Notrufe.

    Wenn das so geht klingt das nach einer eleganten Lösung. Bleiben natürlich die Kosten für Betreib und Wartung der GSM infrastruktur bis 2030. Telekom scheint komplett abzustellen

  • An Standorten wo weder Glasfaser noch Richtfunkt möglich ist wird man Satelliten nutzen. Via Starlink oder OneWeb ist die Latenz gut genug. Evtl. sendet man dort nur 5MHz B8 um die Anbindung nicht zu überlasten.

    Keine Ahnung ob man mit LTE/ 5G auch Voice- only realisieren kann, zu Not lässt man da halt GSM weiter laufen.

    Mir ist schon aufgefallen an welchen Orten auch heute noch GSM nötig ist nachdem ich 2G im Handy deaktiviert habe.

    ...

    Mir geht es eher umgekehrt, ich hab seit ich jetzt mit Android15 GSM sperren kann mehr Bereiche wo ich jetzt statt GSM jetzt LTE/ 5G habe (teilweise zwar mit mäßiger Geschwindigkeit), Funklöcher haben in meinen üblichen Aufenthaltsbereichen nicht merklich zugenommen

  • Dann muss Vodafone sich ranhalten.

    Ich kenne da ein paar Ortschaften bei denen nur Vodafone ausgebleichte GSM Strahler verwendet, während Telekom und Telefonica „in die Zukunft gegangen“ sind und schon vor vielen Jahren die Standorte auf 4G+5G aufgerüstet haben. Ich denke in diesen Ortschaften wird es praktisch keine Kunden im VF Netz geben. Hoffen wir alle mal, dass diese GSM Standorte abgebaut werden und Vodafone mit neuen 4G+5G Strahlern auf die bereits von TK und TF genutzten Masten geht.


    Die GSM Only Masten von Vodafone sehe schon etwas „angeschlagen“ von der der Statik her🤣

  • Welchen Zirkus bei UMTS? Das war weg und keiner hats vermisst.

    Naja, viele Autos, die gar nicht so alt waren, hatten nur ein 3G Modem.

    Die entsprechenden Dienste wurden dann oft unbenutzbar.


    Das heißt, die Sender bleiben da noch und senden , aber kann vom Endkunden nicht mehr benutzen werden?

    So verstehe ich das.

    Ob eCall unter "kritische IoT-Anwendungen" fällt weiß ich nicht.


    4G basierter eCall soll erst 2026 starten 😂.

  • Naja, viele Autos, die gar nicht so alt waren, hatten nur ein 3G Modem.

    Naja, das wiederum war ein absolutes Randgruppenproblem. Und das UMTS-Netz sowieso löchrig. Aber auch hier wäre seitens der Automobiler eine Abhilfe möglich gewesen, wenn der Wille vorhanden.


    Bei DAB wars ja auch ein ewiges Drama. Deutschland halt.


    Wenn man ewig am alten Mist festhält verwehrt man sich in der Regel dem Fortschritt. Aber was willste im Digitalisierungsvorzeigeland erwarten :D

    Wer jammert oder Quatsch schreibt, bei dem klicke ich einfach auf ^^

  • An Standorten wo weder Glasfaser noch Richtfunkt möglich ist wird man Satelliten nutzen. Via Starlink oder OneWeb ist die Latenz gut genug. Evtl. sendet man dort nur 5MHz B8 um die Anbindung nicht zu überlasten.

    Vodafone Deutschland nutzt für 4G bereits Starlink zur Anbindung von Mobilfunkstationen als Notlösung.

    Unterwegs in ganz Hamburg u. a. mit Samsung Galaxy S26 Ultra + Google Pixel 8a und Telekom Unlimited (5G) :). Außerdem ausgestattet mit Vodafone Callya und O2 Prepaid.


    Topspeed im 5G-Netz der DTAG bisher 2.025 Mbit/s ;).

  • Lenksystem auf Landmaschine brauchen Korrekurdaten per Mobilfunk. Hier läuft eine Maschine, Baujahr 2018, mit 2G/3G-Modem. Austausch des Teils kostet ~1000€, weil darin auch die Neigungssensoren sitzen.

    Einmal editiert, zuletzt von fluxxr ()

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