Was geht euch auf den Keks?

  • OK, den Rest musst du dann aber mit Überstuinden abdecken unabhängig, oder wie geht das sonst ? Auch mit den Heiligen 3 Königen in Bayern komme ich für 2025 auf Mindestens 11 Tage die man für 3 Wochen benötigt

    Rest "zahlt" Firma. Sprich, geht auf Firma. Nix Überstundenabbau.

    Lebe dein Leben, wie du es willst.

  • Du solltest dir ernstahft überlegen welcher Job für dich wirklich passen würde.

    Da stimme ich dir völlig zu, aber mir fehlt die zündende Idee.

    DHL Fahrer

    Die Fantasie hatte ich auch schon. Der völlig verregnete Herbst mitsamt Herbststürmen dieses Jahr haben mich eines besseren belehrt. Im Dezember haben die auch kein schönes Leben, Stichwort Paketflut zu Weihnachten.

    Entsorgungsbetriebe

    Die zahlen Hungerlöhne

    Bauhof

    Auch die Fantasie hatte ich schon. Der Bauhof hier im Ort hat dieses Jahr lediglich einen ausgebildeten Gärtner gesucht. Aktuell liegen gar keine Stellenausschreibungen vor.

    Landschaftsbau

    Auch dafür braucht man die passende Ausbildung im Bereich GaLa-Bau. Mit "Schippe halten können" ist es da nicht getan. Mal abgesehen davon ist das ein Knochenjob, und nichts für jemanden ü50, der einen Job sucht, den er bis zur Rente machen kann.

  • Die Deutsche Post nimmt keine Deutschen weil die (im Gegensatz zu Zugewanderten) ihre Arbeitnehmerrechte kennen und auch durchsetzen. Leider kein Witz.

    Da wird jeder genommen, der halbwegs denken und zügig zustellen kann. Der Job ist nur anstrengend und mit beschissenen Arbeitszeiten (z.B. in der Regel 5 von 6 Samstagen arbeiten). weshalb nicht nur der Großteil der Neuen schnell verschwindet, sondern inzwischen auch viele Langjährige sich was anderes suchen. Dementsprechend werden im Paketbereich massive Anwerbekampagnen in (Ost)europa gefahren (wie auch bei den anderen Paketdiensten). Und deine Arbeitnehmerrechte bekommst du bei der Post ziemlich schnell von Kollegen, Betriebsrat und Gewerkschaft nahegebracht. Viele Deutschen haben nur keinen Bock auf den Job…

  • Die Deutsche Post nimmt keine Deutschen weil die (im Gegensatz zu Zugewanderten) ihre Arbeitnehmerrechte kennen und auch durchsetzen. Leider kein Witz.

    Das ist vielleicht kein Witz, aber Käse ^^ Soll heißen: es stimmt nicht.


    Quelle: Jahreshauptversammlung der DHL Group AG im letzten oder vorletzten Jahr, dort wurde das gefragt. Auch „unser Postbote“ ist Deutscher. Auch der bestätigt wie von kues geschrieben: Sie suchen händeringend nach Verstärkung, nur ist der Job vielen zu stressig.

  • Die Deutsche Post nimmt keine Deutschen weil die (im Gegensatz zu Zugewanderten) ihre Arbeitnehmerrechte kennen und auch durchsetzen. Leider kein Witz.

    Scheint dann ggf. regional unterschiedlich zu sein.

    Bei uns sind die DHL Fahrer (dto. UPS) im Gegensatz zu Hermes, DPD und Amazon i.d.R. ohne am Aussehen zu erahnenden Migrationshintergrund und haben i.d.R. auch keinen osteuropäischen Akzent.

  • Ich kann von hier berichten, Süd SH, dass ein urdeutscher Kumpel mit ca. 52 Jahren seit 2023 bei der Deutschen Post als Zusteller arbeitet, vielleicht nicht sehr gut, aber gut bezahlt wird. Müssten so 2300 Netto sein. Der ist total zufrieden. Die Kollegen sind super, die Vorgesetzten sehr fair, Arbeitszeiten kann man sich anpassen in Absprache mit den Kollegen.


    Zeitausgleich usw. Die Tour muss zwingend 45 Minuten nach offiziellem Dienstende abgebrochen werden, also nichts mit von morgens bis abends. Dann wird eben nicht zugestellt.


    Er läuft zwar bis zu 20 Km am Tag, aber er sagt dafür schläft er sehr gut. : ) ) Ihm macht es Spass und er geht sehr gerne zur Arbeit. Klar gibt es mal stressige Tage, wie in jedem Job.


    Aber wenn man arbeiten kann und arbeiten will, kann man bei der Post hier bei uns sehr gut arbeiten. Ich denke, das steht und fällt mit den Kollegen und den Führungskräften der jeweiligen Poststation. Und es hat sich anscheinend gebessert, weil denen die Leute weggelaufen sind. Da war es damals wirklich so schaixxe wie der Kollege schreibt. Meine Schwägerin war zu der Zeit bei der Post. Kein Vergleich mehr heute.


    Als mein Kumpel zur Weihnachtszeit bzw. den Feiertagen. sehr viele freie Tage hatte, und die Kollegen hätten buckeln müssen, wurde er reingerufen, ob er nicht an 2 von 5 Freien Tagen arbeiten könne. Es ging um Frei in der Rollschicht, nicht um Urlaub o.ä. Da hat er als Teamplayer gesagt - kein Problem - ich verzichte auf 2 Tage - die wurden ihm dann gutgeschrieben. Das läuft also, ist immer ein geben und Nehmen.

  • DHL Fahrer (dto. UPS)

    Das kann ich auch so bestätigen. Bei uns kommt (außer bei Urlaubsvertretung) bei denen schon über viele Jahre der gleiche Fahrer. Die Arbeitsbedingungen scheinen OK zu sein. Zumindest sind sie immer freundlich und jammern nicht rum.


    Im Gegensatz zu den anderen Diensten. Da kommt dauernd jemand anders. Wenn man Glück hat, kann man mit ihm soweit kommunizieren, wie es seine Arbeit erfordert. Leider ist diese Tendenz auch im Speditionsgeschäft inzwischen üblich.

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