1&1 Diskussionsthread

  • Was sollte ich nun tun?

    Habe ich letztens selber gehabt. Gekündigt zum nächstmöglichen Termin, und es kam als Kündigungstermin 31.12.2026 (MVLZ ging bis 31.12.2025).


    Ich hab auf die E-Mail geantwortet mit dem Hinweis, dass ein Vertrag gemäß dem TKG nach Ablauf der MVLZ monatlich kündbar ist. Eine direkte Antwort kam nicht, nur ca. 5 Minuten später die E-Mail mit dem (fast) korrekten Kündigungsdatum (waren zwei Tage mehr als eig. korrekt wäre, aber war mir dann egal).


    Kündige selber einfach, dann kannst du auf ein falsches Datum reagieren.

  • 1&1 schreibt das nur bewusst irreführend. Trotz Verlängerung um 1 Jahr räumen sie während der Zeit gesetzeskonform monatliches Kündigungsrecht ein. Aber sie versuchen, jede Kündigung, die nicht ganz explizit zu einem früheren Termin ist, in eine zum Ende von dem Jahr umzudeuten.


    So um die Zeit 2023 haben sie auch mich erfolgreich damit beschissen. Hab mich auf diese Kündigungsvormerkung eingelassen, weil ich ein gutes Angebot ja durchaus angenommen hätte (wobei die früher direkt im Kundencenter zur Selbsbuchung aufgepoppt sind, sobald man mit Begründung zu teuer die Kündigung vormerken hat lassen). Aber billig hats da schon bloß noch bei Drillisch gegeben.


    Also haben sie mir exakt 1 Jahr später bestätigt, was mir nicht sofort aufgefallen ist. Ich war mit der (laut 1&1 fristwahrenden) Vormerkung eigentlich noch rechtzeitig für das reguläre Ende, aber Telefonat wär dafür zu spät gewesen. Vermutlich hab ich nicht genau genug aufgepasst, aber was ich wollte, war aus der Vormerkung eigentlich klar.


    Habs erst 2 oder 3 Wochen später bemerkt und dann per Kündigungsbutton schnellstmöglich gekündigt, mit Bemerkung, dass ich das eigentlich auch zuvor schon getan hab. Haben sie mir dann kommentarlos für 1 Monat nach Kündigungsbutton bestätigt.


    Wenn sie zum ursprünglichen Termin bestätigt hätten, wär ich heute vielleicht noch bei Drillisch. Außer dass ich dann schon aus Prinzip lieber Allmobil genommen hab, was ich da erst gefunden hab, ist mir zu der Zeit auch der Netzwechsel zunehmend zu heiß geworden.

  • Ganz ehrlich, mit solchen Firmen will man einfach nichts zu tun haben.

    Drillisch war schon immer eine Hurenso... Firma und das hat sich leider irgendwie bei 1&1 ausgebreitet.


    Freenet hat bei mir etwas ähnliches versucht und wollte mich Abzocke, die haben mir sogar ein Inkasso auf den Hals gehetzt, und erst einige Briefe vom Anwalt und eine drohende Klage hat geholfen. Das ganze hat mich eine Menge Zeit, Nerven und Geld gekostet und ich werde nie wieder Kunde bei Freenet.

  • bei 1&1 sehe ich ein sehr gemischtes Bild.:/


    Licht und Schatten. Teilweise gerade vorbildlich, von der Konkurrenz kopiert, aber auch dies hier.

    Laut Connecttest 2025 ( 1&1 verweist gerne darauf) ist 1&1 Testsieger Kundenzufriedenheit von allen 4 Netzbetreibern geworden.

    https://www.connect.de/ratgebe…h-2025-3209203-10107.html


    Weiterhin ist das sogenannte 1&1 Prinzip schon ne gute Sache. Speziell gefällt mir das 30 tägige Rückgaberecht.

    https://mobile.1und1.de/DetailsGeldZurueckGarantie

    Wurde schon von der Konkurrenz kopiert, ebenfalls wie die Erfindung des 1 GB Unlimted on Demand. Beides gute Sachen.

    Herr Dommermuth kann sich also auch von der Schokoladenseite zeigen.


    Deswegen würd ich das sehr differenziert betrachten. Hat ja auch mir ne 1&1 Karte beim Unlimtedstart geholt ( guter Preis) und hat mit dem schlechtesten gerechnet, wurd aber positiv geerdet. Ich bin eigentlich auch vom Kundenservice und dem Kundenportal postiv überrascht.

    Gab am Anfang mal Störungen, sind aber durch und man wurde zu meiner Verwunderung nicht abgewimmelt, sondern zu technisch hochqualifiziertem Personal verbunden. So was kannte ich nicht von anderen Anbietern. Da hatte ich den Eindruck das solche Leute mehr im Backoffice eingesetzt werden, weil fürn Kundenservice zu wertvoll. Ich kenne das von anderen Anbietern so das fachlich nicht großartig qualifiziertes Personal sowas aufnimmt und man dann nen Feedback bekommt.

    Wenn Fachpersonal genau weiss was los ist und es einem erklärt ist das Problem zwar nicht weg, aber man ist erstens von dem Fachwissen überrascht und zweitens das es jemand einem so im Detail versucht zu erklären.:)


    Herr Dommermuth zockt ja gerne,

    deswegen hat er sich ja bei einigen Sachen auch vertan bzgl. Kosten Netzroaming, vielleicht deswegen auch solche Sachen.

    https://www.investmentweek.com…on-1-1-ins-wanken-bringt/


    Im Endeffekt überwiegt das postive und ich sehe das bemühen, allerdings darf er , so sehe ich das, wenn er sich verspekuliert hat nicht gleich in die Verbrauchertrickkiste als Ersatz greifen.


    Die Herausforderung, die er sich gesucht hat ist schon gewaltig. Das mal was schief läuft teils fast unabdingbar. Aus Verbrauchersicht ist der 4.Netzbetreiber natürlich begrüssenswert. Mal schauen wie die Geschichte ausgeht, er hat sich ja fast immer Herkulesaufgaben herausgesucht, am Ende dann aber doch erfolgreich abgeschlossen.;)

  • ja das stimmt. Unlimted On Demand hat Telefonica erfunden.;)


    Er hat Unlimted halt nur noch weiter kastriert, auf 1 GB, bei O2 sind/warn die GB Schritte größer.

    Dadurch hat er aber den Startschuss für erschwingliche Unlimted On Demand Tarife für die breite Masse für 10/ 15 Euro gegeben.

    Das es aber mittlerweile nur noch bei Drillisch zu dem Preis gibt.

    Telefonica hat den genialen Schritt gemacht es bei Aldi talk zu bringen.

    Zusammengefasst: gutes unbewusstes Verbraucher- Teamwork von Telefonica und 1&1.:)

  • Habe ich letztens selber gehabt. Gekündigt zum nächstmöglichen Termin, und es kam als Kündigungstermin 31.12.2026 (MVLZ ging bis 31.12.2025).


    Ich hab auf die E-Mail geantwortet mit dem Hinweis, dass ein Vertrag gemäß dem TKG nach Ablauf der MVLZ monatlich kündbar ist. Eine direkte Antwort kam nicht, nur ca. 5 Minuten später die E-Mail mit dem (fast) korrekten Kündigungsdatum (waren zwei Tage mehr als eig. korrekt wäre, aber war mir dann egal).


    Kündige selber einfach, dann kannst du auf ein falsches Datum reagieren.

    Hm ok, das wäre auch denkbar. Wie sieht das dann mit den Telefonnummern aus (es geht um einen DSL-Anschluss mit sieben Rufnummern)? Werden die mit der Kündigung automatisch „frei“ und mitnehmbar zu einem anderen Provider, oder muss ich die nochmal extra erwähnen? Beim neuen Provider würde ich die dann natürlich mit angeben.


    Der Haken hier ist allerdings auch, dass ich und die Telekom anschließend nur 30 Tage Zeit haben, meinen Anschluss zu wechseln und die Rufnummern zu portieren. Ich weiß nicht, ob das nicht etwas knapp ist?

    Software-Entwickler und Wanzenjäger – Samsung A40 – früher hier mal Seniorprofi gewesen

  • Obwohl die Portierung an sich kostenfrei ist (§ 59 TKG), gibt es Dinge die du beachten solltest!

    Wenn die Portierung scheitert oder sich verzögert, weil die Daten (z.B. der Name des Inhabers) nicht exakt übereinstimmen, muss der alte Anbieter dich weiterversorgen. Diese Weiterversorgung ist jedoch nicht geschenkt. Er darf dir für jeden Tag der Verzögerung die Kosten anteilig in Rechnung stellen.


    Es gibt keine "stille" Portierung ohne Ankündigung. Der alte Anbieter muss zwingend über den neuen Anbieter ein Dokument erhalten (WPS Wechselprozess-Schnittstelle), in dem steht: "Kunde X kündigt und nimmt die Rufnummern A bis G mit."


    Wenn es sich um wichtige Nummern handelt, sende dem alten Anbieter keine separate Kündigung, sondern lass das ausschließlich über den Portierungsantrag des neuen Anbieters laufen. Nur so ist sichergestellt, dass die Kündigung des Vertrags an die erfolgreiche Mitnahme aller Nummern gekoppelt ist.


    Wenn dir die Erreichbarkeit egal ist und du keinen Nahtlosenübergang wünschst kannst du natürlich auch einfach kündigen und dann hast du 30 Tage Zeit die Rufnummern selbst zu portieren.

  • muss nur kurz noch ne kleine Zwischenbemerkung zu meinem Posting oben machen, ruhig einfach weiter im Text bitte.;)


    Bei dem obigen erwähnten 30 tägigen Rücktrittsrecht von1&1 ( gesetzlich vorgeschrieben sind 14 Tage) ist im Link nur die Notebookflat erwähnt.

    Die 30 Tage Rückgabeoption gelten selbstverständlich auch für Mobilfunk und Internet.( siehe hier unabhängigem Link, Stand: 21.4.2026)

    https://www.dslweb.de/1und1-30-tage-testen.php

  • Wenn es sich um wichtige Nummern handelt, sende dem alten Anbieter keine separate Kündigung, sondern lass das ausschließlich über den Portierungsantrag des neuen Anbieters laufen. Nur so ist sichergestellt, dass die Kündigung des Vertrags an die erfolgreiche Mitnahme aller Nummern gekoppelt ist.

    Das ist der normale Ablauf und entsprechend auch so gewünscht. Aber da nicht ich, sondern der neue Anbieter für mich kündigt, habe ich keinen Einfluss darauf, dass 1&1 stur behaupten wird, der Vertrag laufe bis zum 24.8.2026 anstatt „Kündigungsdatum + 30 Tage“. Kündige ich dagegen selber, handel ich mir ne Menge Verwaltungsprobleme ein. Die Arschkarte bleibt also wohl bei mir … Beim neuen Anbieter (Telekom) nenne ich ja kein bestimmtes Wechseldatum, da ich nicht beeinflussen kann, wie schnell der Auftrag durchkommt und wann dieser tatsächlich für mich kündigt. Deswegen kreuzt man ja „sobald möglich“ an – was dann eben von 1&1 wohl widerrechtlich mit „Ende August“ beantwortet wird.


    Ich könnte höchstens schonmal die Hotline anrufen und vielleicht eine Art Vermerk in meiner Kundenkartei setzen? Aber vermutlich kann deren System das nicht.


    Letztlich ist es nicht ganz so entscheidend, es geht hier nur um gute zwei Monate. Aber ein Dreck ist dieses Verhalten schon.

    Software-Entwickler und Wanzenjäger – Samsung A40 – früher hier mal Seniorprofi gewesen

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