Ein europäischer Netzbetreiber / Provider - Gut oder schlecht?

  • Europa bzw. auch die EU ist eben nicht ein großes Land wie China oder die USA, sondern besteht aus vielen kleineren Ländern, mit jeweils eigener Sprache, Preis- bzw. Wirtschaftsniveau, Politik, Währung (okay, bis auf die Eurozone, was aber auch längst nicht komplett Europa ist) usw., die deshalb in vielerlei Hinsicht eigene Märkte darstellen.
    Das hat Vor- und Nachteile, wird aber sicherlich noch sehr lange, wenn nicht für immer so bleiben.
    Letztendlich agieren ja auch die größeren Telekommunikationskonzerne nicht überall unter dem gleichen Namen (Telekom vs. Magenta vs. T-Mobile) oder es sind sogar andere Eigentümerstrukturen.

    Es sind ja nicht 100 Anbieter die miteinander konkurrieren, sondern größtenteils 3-4 Anbieter pro Markt, wie in China und den USA auch.
    Nur, dass der Markt halt jeweils kleiner ist.

    iPhone 15 |1.: Telekom Magenta Prepaid Jahrestarif | 2.: Vodafone Smart | 3.: MediaMarkt SuperSelect (o2-Netz) | 4.: GMX FreePhone (1&1-Netz)

  • anscheint weiterhin ein wichtiges Thena für Ihn .

    Nochma volle Zustimmung.

    Er fordert einen europäischen Gesamtmarkt und Vergabe der Mobilfunkfrequenzen auf europäischer Ebene.

    Aber leider immer noch der Traum vom Europa der Grossanbieter.

  • Ach ich wäre einem Anbieter wie Orange Europe, im Display dann als Netzanzeige Orange EU nicht abgeneigt.

    Man bekommt in dem Land wo man abschließt eine entsprechende landestypische Nummer, aber Anrufe zum Anbieter auch in den jeweils anderen Ländern wären von der Allnet flat abgedeckt.

  • Die wirkliche Innovation wäre ein europäischer Telefonieraum. Also keine Roaminggebühren mehr. Die Preise hierfür sind nicht mehr durch eine hohe technische Leistung zu erklären - ein Datenpaket geht in Land A vom Mobilfunknetz X ins Internet und in Land B wieder aus selbigem ins Mobilfunknetz Y. Eine durchgängige Leitung wie zu GSM und UMTS Zeiten dürfte es überhaupt nicht mehr geben.


    Es bräuchte vielleicht einen MCC dann für Europa.

    Immer unterwegs auf Straße und Schienen mit:
    Samsung Galaxy A54 - Physische SIM: Vodafone + 3AT // eSIM: o2 + Telekom + 1&1. Neu: [Meshtastic]

    Daheim o2 VDSL mit AVM FritzBox 7590 AX /// Viele viele Test-SIM und ein im Aufbau befindliches Gerätemuseum.

  • Herr Höttges sieht es so das Europa mit China oder den Usa mithalten sollte.:)

    Von den anderen hört man dazu noch nicht gar so viel.


    In den Usa könne man bessere Netze bauen und teure Preise verlangen.:/

    Wenn der gesamte europäische Markt mit einer Vielzahl an Anbietern um Anbieter verringert werden könne hätte man in Europa Verhältnisse wie in den Usa oder China.

    Vorteil wäre auch das dadurch Europa konkurrenzfähig zu den Usa und China wäre.:rolleyes:

    Ich finde eher viele Anbieter gut>Wettbewerb,gute Preise

    Diversität der Anbieter>Innovation,Angebotsvielfalt

    ........................................................................


    Nochma vertiefend ne zusätzliche Europa Info von Ihm:

    die politische Sicht von Ihm und seine Worte sind aber höchst interessant und richtig.

    Auch seine frühere Band Tagtraum ist ne lustige Info.;)

    Inhaltlich stimme ich fast nie mit Ihm überein, auch die mangelnde Wertschätzung gegenüber der Konkurrenz finde ich nicht fair.

    Wenn er nicht so Spieglein,Spieglein massig drauf ist kann er aber auch echt sympathisch,umgänglich und nett sein stelle ich fest.Leider hat er verschiedene Gesichter und man kann Ihn wohl nicht für Wettbewerb,niedrige Preise und eine Vielzahl von Anbietern begeistern.:/

    Verstehe ich ja.Aber meine Sicht werde ich da auch nicht ändern.

  • Da die Kunden immer mehr Leistung für immer weniger Geld fordern, geht das nur, wenn man hochskaliert und "groß" denkt.


    Es ist da halt eine Frage, ob ein Anbieter 1 Mio oder 100 Mio oder noch mehr Kunden hat. Gewisse Grundkosten sind ähnlich, egal wie viele Kunden der Laden hat.


    150 GB für 10 Euro im Monat sind toll, aber irgendwo wird eine Grenze erreicht, wo sich das Ganze nicht mehr lohnt...

  • Die wirkliche Innovation wäre ein europäischer Telefonieraum. Also keine Roaminggebühren mehr. Die Preise hierfür sind nicht mehr durch eine hohe technische Leistung zu erklären - ein Datenpaket geht in Land A vom Mobilfunknetz X ins Internet und in Land B wieder aus selbigem ins Mobilfunknetz Y. Eine durchgängige Leitung wie zu GSM und UMTS Zeiten dürfte es überhaupt nicht mehr geben.

    Die Schweiz würde dann trotzdem wieder nicht mitziehen …

    Software-Entwickler und Wanzenjäger – Samsung A40 – früher hier mal Seniorprofi gewesen

  • hrgajek


    interessante Sichtweise.


    150 GB für 10 Euro wäre auch extrem/fast zu billig vermutlich,verstehe ich.

    Find nur interessant das viele Anbieter auf dem Markt sind.Wenn ein neuer Anbieter startet bringt er immer mal ganz neue Angebotsaspekte mit,die dann auch wieder von anderen aufgegriffen werden.

    Wenn es europaweit nur grosse Netzbetreiber gibt vermute ich das dann Innovationen verloren gehen könnten.

  • naja - im Einzelfall kommst du auch heute auf 100GB zu 10,-€ = ich sehe 150GB in den nächsten 2 Jahren als realistisch.

    = da sind wir an dem Punkt wo es wie Strom und Wasser einfach eine Grundversorgung gibt und nicht mehr viel Kundenservice und sonstigen Chichi.


    "Spannender" könnte es für einen Netzbetreiber dann werden das man z.B. für 20,-€ das ganze europaweit nutzen kann denn der monatliche Grundpreis ist es der die Kosten der Netzbetreiber decken muss.

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • das hört sich doch fair an.Wär ich dabei.


    Man muss ja nicht gleich das wunderbare Ökosystem mit seiner hohen Biodiversität zerstören und seinen ökologischen Nischen.;)

    Eine hohe Biodiversität bedeutet höhere Lebensqualität.Ausserdem soll ein Ökosystem mit hoher Biodiversität stresstesistenter sein,damit besser geschützt vor Naturkatastrophen.:)

    Im Prinzip ist es doch bestimmt in der Wirtschaft genauso.:/

    Dan halt ein ökonomischer Mikrokosmos.

    Hohe Biodiversität=Vielzahl an Anbietern.

    Ökologische Nische=ökomoische Nische,

    ein Angebot das nur ein Anbieter macht(Alleinstellungsmerkmal).

    Stresstesistenz bei Naturkatastrophen=

    Insolvenz eines Anbieters spielt nicht so eine grosse Rolle,da andere Anbieter dieses kompensieren können.

    Gutes Ökosystem=hohe Lebensqualität Menschen,hier ebenso gegeben.

    >Verschiedene Angebote ermöglichen zugeschnitte,passgenaue Abdeckung der Lebensart eines Mensch= je mehr ein Mensch seine Persönlichkeit entwickeln kann,desto höher ist der Nutzen für die Gesamtgesellschaft.


    >>Somit könnte man das Wissen aus der Ökologie hierrauf vielleicht übertragen.:/

    Ob nun Tier oder Mensch,Ökologie oder Ökomonie,die Wörter sind wahrscheinlich sogar nur austauschbar,letztlich ist es nur ein anderes System.Lebensabläufe im Ökosystem oder im ökonomischen Mikrokosmos scheinen für mich Parallen zu haben.


    Nagut,vielleicht sind wirtschaftliche Abläufe wohl doch ein bisschen anders....

    Leider fehlen mir grad bedauerlicherweise da die Kenntnisse,deswegen die Parallele zur Ökologie .Dachte man kanns ja mal probieren,ob einem das eventuell grad weiterhilft.

    Finde es sogar gar nicht mal so dumm es einfach zu übertragen,macht sogar für mich inhaltlich und logisch einen Sinn.

    Sozusagen Bioökonomie.^^

    2 Mal editiert, zuletzt von gts ()

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