warum nicht gleich ein steuerfinanzierter (mobiler) Internetzugang fuer jeden? Enderaet selber kaufen, Zugangsdaten = Steuernummer...
Ein europäischer Netzbetreiber / Provider - Gut oder schlecht?
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nochmal mit der Biologie einen nicht funkrionierenden Markt erklärt.

>für eine Diversität an Anbietern gegen 3/4 marktbeherrschende Anbieter in Europa.
Zugegeben ein bisschen abgefahren,aber man lese.>interessante Parallelen.+++
Wenn wir nur 3/4 Anbieter auf dem Markt haben ist dies vergleichbar
> mit Monokulturen,diese haben erhöhten Düngebedarf.

Aufgrund des mangelnden Ausstausches mit anderen Anbietern besteht wenig Innovationsfähigkeit der Anbieter.Deswegen müssen erhöhte Gebühren für die Entwicklung gezahlt werden.
>Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge:Aufgrund der Übergröße des Anbieters kann die Mitarbeiterqualität schlecht und dir Unternehmerstruktur uneffizient werden.

In dieser Verfassung kann z.B.eine Firma leicht Opfer eines Hacks werden.
>Einsatz von Pestiziden;
Eine erhöhte Überwachungstechnik ist von Nöten.
>Nahrstoffverarmung des Bodens:
durch die Übergröße werden Ressourcen unreflektiert genutzt und die
Umweltbilanz der Firma ist schlecht.
>Anfälligkeit für Erosion und Stürme.
Missmangement kann bis zur Insolvenz führen.
>Mischkultut besser:
bessere Bodenqualität-
Sowohl ein Aufsplitten der Firma ,als auch
die Konkurrenz kann zu besseren Innovationen und Unternehmensstrukturen führen wo dies als Bereicherung dient

Die Quadratur des Kreises ist also möglich

einfach mal über den Tellerrand schauen."Spannender" könnte es für einen Netzbetreiber dann werden das man z.B. für 20,-€ das ganze europaweit nutzen kann denn der monatliche Grundpreis ist es der die Kosten der Netzbetreiber decken muss.
warum nicht gleich ein steuerfinanzierter (mobiler) Internetzugang fuer jeden? Enderaet selber kaufen, Zugangsdaten = Steuernummer...
vermutlich nicht fianzierbar dein Vorschlag vermute ich....
für eine Diversität an Anbietern gegen 3/4 marktbeherrschende Anbieter in Europa.
Wettbewerb wird immer so negativ von größeren Firmen gesehen,dabei profitiern diese inhaltlich sogar davon.

Ok,der Gewinn ist weniger,aber worum geht es letztendlich,um Gewinn oder um gute Angebote?
Hoffe doch das für Leute immer noch das Produkt zählt und nicht nur das Geld.
OK,hier auch nochma die richtige ökonomische Begründung warum Wettbewerb inhaltlich auch Sinn macht.
https://simpleclub.com/lessons/wirtschaft-wettbewerb
das Thema Mega Mobilfunkkonzerne ist wohl von der EU Kommission als Vorschlag gedacht ,dabei wird Wettbewerb eher als lästig gesehen.
Ziel sei wohl Europa international wettbewerbsfähig zu machen.(siehe auch sehr ausführlich ganz oben im teltarif Artikel)
https://www.heise.de/news/Mega…bewerbsrecht-9740754.html
Einige Regulierungsbehörden Europas haben sich aber jüngst dagegen ausgesprochen.
https://www.diepresse.com/1960…erbshueter-schlagen-alarm
Hier auf dem MWC in Barcelona eine Diskussion der grossen Netzbetreiber,veröffentlicht von der Telekom.
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Primäres Problem ist das der Aufbau (mit Fusionen) eines europäischen Netzbetreiber erstmal viel Geld kostet und erst längerfristig Geld dank Einsparungen einbringt. Die Aktionäre lehnen alles ab was nicht in spätestens zwei Quartalen dicke Rendite einbringt.
Chancen einen europäischen Anbieter aufzubauen haben nur Mobilfunkunternehmen wie Illiad deren Chef Xavier Niel unabhängig von den Wünschen der Investoren handeln kann. Xavier Niel ist bereits in Frankreich, Italien, Irland, Polen, Monaco, Zypern, Malta, Schweiz & Ukraine aktiv. An Proximus Belgien hält man eine Beteiligung.
Wenn z.B. die Dt. Telekom Telefonica übernimmt könnte Xavier Niel das deutsche Geschäft übernehmen um den Kauf kartellrechtlich umzusetzen.
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Und dann die Umbenennung von o2 in free

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Ok und dann wird o2 free sich von allem entledigen, was den Kunden gefällt, aber den Anbieter Geld kostet.
Kreative Ideen und Produkte - weg damit. Sparen - sparen - sparen.Kann man mit supereinfachen Tarifen wie "fraenk" machen. Sobald aber Sonderwünsche auftauchen, ist es vorbei.
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Es hat schon seine Grund, warum wir in Europa seit jeher skeptisch gegenüber Mega-Konzernen sind und über ein scharfes Wettbewerbsrecht verfügen.
Wenn Tim mit der Telekom weiter wachsen will: Gerne, aber bitte auf eigene Rechnung und eigenes Risiko, im Rahmen des derzeitigen, wie ich finde guten, Wettbewerbsrechts. Deswegen heißt Unternehmer.
Ich sehen jedenfalls nicht ein, warum man das politisch unterstützen sollte.
Monopole und Oligopole sind schädlich. Das wusste schon Adam Smith.
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es ist gut mal verschiedene Positionen zu hören,dann kann man sich eine umfassende Meinung bilden.

-Freenet hat jetzt wohl sogar ne eigene Internetseite gegründet: tkwettbewerb.de(Allgemeine Infos zum Wettbewerb,erst auf den zweiten Blick ersichtlich wer da eigentlich schreibt).
https://www.tkwettbewerb.de/ziele/
Zu den europäischen Mega Konzernen hatten ja aus 6 Ländern Regulierungsbehörden Stellungnahmen abgegeben.
-unter anderem auch Österreich,die
dort ansässige Bundeswettbewerbsbehörde aus Wien.
https://www.bwb.gv.at/news/det…-telekommunikationssektor
Und hier noch ein witziges Video von der Behörde auf Englisch,was uns an einem Monopolyspiel Wettbewerbsprobleme erklären soll.


ich hatte mich schon gewundert das es nur ne englische Version von dem Video gibt,aber leider erst jetzt die Deutsche Version gefunden.
. Hab nochma alle Videos extra deswegen durchgeschaut und dann kam se auch.War sehr schwierig zu finden!Für alle die nur die Hälfte verstanden haben,hier jetzt die Erleuchtung.

Deutsch ist halt nicht die Hauptsprache in Europa,vermute deswegen ist diese Version versteckter gewesen.
Find das Video pädagisch wertvoll und gut gemacht.

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Für mich wäre schon einiges gewonnen, wenn auch an den Landesgrenzen die Übergänge von dem einen in ein anderes Mobilfunknetz des anderes Landes weitgehend unterbrechungsfrei funktionieren würde indem ein Mobilfunknetz an der Grenze dazwischengeschaltet wird, das quasi alle SIM-Karten nutzen können und das per Handover an die exisierenden Mobilfunknetze beideits der Grenzen angebunden ist. Das sollte zumindestens an bestehenden Verkehrswegen umsetzbar sein.
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Viel einfacher: Direktes Neighbouring geht auch zwischen MCC. Dazu müsste es aber ein Roamingnetz je Anbieter geben.
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Das ging damals von Telia.dk nach Telia.se, wobei das auf zwei Routen beschränkt war: Brücken-/Tunnel-Verbindung zwischen Kopenhagen und Malmö, Fährverbindung zwischen Helsingør und Helsingborg. An Roam Like At Home war zu der Zeit noch nicht zu denken, weshalb tatsächlich beim Handover ins schwedische Netz ein Signalton eingespielt wurde, um den Kunden darauf aufmerksam zu machen, dass nun eine andere (=höhere) Tarifierung galt.
Von Telekom.de nach t-mobile.nl (inzwischen odido.nl) und von Telekom.de nach t-mobile.at (inzwischen magenta.at) soll es früher auch schon geklappt haben.
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