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Boogieman ist offline Alter Beitrag 13.05.2007 23:38
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Boogieman

Inventar

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Threadersteller

Testbericht: HTC S710 Vox

Tach,

dies ist überhaupt mein erster Test eines Handys bei TT. Ich bitte um Nachsicht
Es geht hier um das HTC S710 (Vox).
Da ich nur einen SDA mit Windows Mobile 2003 zur Verfügung habe, kann ich auch keine Vergleiche mit WM5 Geräten ziehen. Deswegen wird hier direkt WM3 mit WM6 verglichen.

Zunächst zu den Features:

  • Candybar-Design + ausziehbarer QWERTZ-Tastatur. Somit hat man sowohl die gewohnte Handytastatur, als auch eine richtige, um längere Mails zu schreiben.
  • Der Akku hat 1050 mAh. Das klingt erstmal nicht viel, aber wenn ich die üblichen 3 Trainings-Ladezyklen hinter mir hab, dann werd ich dieses Posting entsprechend mit den Akkulaufzeiten editieren. Angegeben sind erstmal 175 Stunden Standby und 7 Stunden Sprechzeit.
  • Speicher: ROM 128 MB, RAM 64 MB, Speicherkarte Micro-SD
  • Display: 2,4“ mit 320*240 pxl und 65k Farben – soweit nichts außergewöhnliches
  • Maße und Gewicht: 100*50*18 mm und 140 Gramm
  • Connectivity: Bluetooth 2.0, WLAN b/g, Infrarot ist nicht dabei
  • Netze: Quadband, also GSM 850, 900, 1800, 1900. UMTS hat es nicht.
  • Cam: 2 Megapixel, auch nichts außergewönliches
  • OS: Wie oben erwähnt Windows Mobile 6 Standard – also die Smartphone-Variante von Crossbow
  • CPU: Hier wurde der Omap 850 mit 201 MHz von Texas Instruments verbaut.


Lieferumfang:
  • HTC S710
  • Li-Ionen Akku (1050 mAh)
  • Ladegerät
  • USB-Datenkabel
  • Stereo-Headset
  • CD – Testversion Outlook 2007, Windows Mobile Device Center (= Ersatz von Active Sync für Windows Vista) und natürlich Active Sync 4.5
  • Bedienungsanleitung


Gehäuse:
Die 140g liegen im ersten Moment recht schwer in der Hand. Allerdings wurden auch sehr hochwertige Materialien verwendet. Ich finde es hinterlässt durch das Gewicht einen wertigen Eindruck.
Die Kombination aus mattiertem schwarzem Plastik und der Chrom Oberfläche lässt es sehr edel aussehen.
Da im Vox-Thread schon verschiedene Standpunkte zur Verarbeitung gepostet wurden, kann ich glücklicherweise sagen, dass bei mir nichts knarzt, kein Spiel vorhanden ist und alles einfach klasse ist
Der Slidemechanismus ist etwas schwergängig, aber genau so sollte es IMHO sein.

Tasten / Tastatur:
Die Handytastatur ist im Vergleich zum SDA fast gleich groß, obwohl das Display immerhin 1 cm mehr Diagonale hat. Die Tasten lassen sich sehr gut bedienen und haben einen guten Druckpunkt. Ansonsten die üblichen beiden Softkeys unterm Display und ein Navipad mit zentrierter O.K.-Taste.
Die QWERTZ-Tastatur ist ebenfalls Top verarbeitet. Sehr angenehm finde ich die allein stehenden Tasten. Dadurch ist IMHO blindes Zurechtfinden einfacher als bei Tastaturen, die direkt aneinander liegende Tasten haben. Auch hier ein perfekter Druckpunkt und ein komfortables Schreibgefühl.
Die Zusatz-Tasten an den Rändern des Vox bieten auch nichts außergewöhnliches, aber was will man sonst noch dran klatschen? Zwei Tasten für die Lautstärke, eine Fototaste und eine für Sprachnotizen.

An- und Einsteckmöglichkeiten:
Der SDA hatte ja noch einen 2,5 mm Klinkenausgang für ein Headset. Beim Vox wurde das wie bei vielen anderen HTC Geräten vorher auch schon nicht mehr verbaut. Das mitgelieferte Headset lässt ich einzig und allein per Mini-USB anschließen. Ebenfalls das Ladegerät, bzw. das Synckabel – diese Lösung ist natürlich albern, wenn jemand den Vox im Auto laden und gleichzeitig per Headset telefonieren will. Da ich ein BT-Headset hab, bin ich diesem Konflikt schon mal aus dem Weg gegangen. Allerdings ist die USB-Schnittstelle durch eine Abdeckung vor Staub und Schmutz geschützt, was ich sehr begrüße. Mein SDA hat das nicht.
Der Anschluß für eine externe Antenne ist wie üblich auf der Rückseite angebracht.
Die Micro-SD Karte wird seitlich eingeschoben. Die SIM-Karte kann man nur im Slidermodus austauschen, da die Abdeckung nicht nur ausgezogen, sondern richtig aufgeklappt werden muß. Allerdings finde ich diese Lösung weil man nicht mehr den Akku raus machen muß, um an SIM- oder Speicherkarte randzukommen.

Display:
Natürlich hinkt der SDA deutlich hinterher. Die QVGA Auflösung war im ersten Moment fast zu scharf für mich Das war ich von so einem kleinen Display nicht gewöhnt…
Ich habs mal direkt mit einem Nokia N73 verglichen. Die Schärfe des Displays war identisch, haben ja beide 320*240 bei 2,4“. Wobei das N73 geschätzt 1 mm breiter und höher war, also etwas mehr als die 2,4“ hat. Von den Farben hab ich spontan allerdings keinen Unterschied bemerkt. Das Nokia hat ja 262k und der Vox hat „nur“ 65k. Aber darauf hab ich ehrlich gesagt nicht im Detail geachtet. Auch bei Sonneneinstrahlung konnte ich alles wunderbar erkennen, besser noch als beim SDA. Die Helligkeit empfinde ich als sehr angenehm, keinesfalls störend wie der eine oder andere TTler. Aber das ist ja ein rein subjektiver Eindruck.

Top ist das Zusammenspiel mit der Tastensperre (lange auf Auflegen = aktiv; linker Softkey und *-Taste = inaktiv) und dem Display. Sobald die Tastensperre aktiv ist, schaltet das Display sofort eine ganze Stufe heller und erst bei inaktiver Tastensperre geht die Beleuchtung wieder auf die höchste Stufe. Somit springt das Display bei versehentlichem Tastendruck oder SMS-Eingang nicht immer komplett an und verbraucht Strom. Das wird sich zwar nicht in mehr Tagen Akkulaufzeit auswirken, aber wenn bis zum nächsten Ladezyklus die eine oder andere Stunde rauskommt ist das ja auch was. Es ist auf jeden Fall eine gelungene Idee.

Kamera:
Die Cam hat den aktuellen Windows Mobile Standard mit 2 MP. Autofokus und ein Fotolicht sind nicht vorhanden. Es lassen sich Fotos, Videos und speziell Videos für den MMS Versand erstellen. Serienbilder (3 oder 5) sind auch möglich. Das wär dann die Option Sport. Kontaktfotos kann man auch knipsen, die haben dann schon ein bestimmtes Format und lassen sich den Kontakten zuordnen. Natürlich gibt’s auch Bildthema, also die Möglichkeit das Motiv gleich in einen bestimmten Rahmen zu setzen. In meinen Augen reine Spielerei. Selbstauslöser gibt’s auch mit einer Verzögerung von 2 oder 10 Sekunden.
Gut finde ich, dass man einen Weißabgleich machen kann (Auto, Tageslicht, Nacht, Glühlicht und Neonlicht).
Fotos werden im jpg-Format und Videos entweder im avi-, mpeg- oder 3gp-Format erstellt.

Empfangs- und Sprachqualität:
Dies ist natürlich eine rein subjektive Einschätzung!
Ich empfinde - im Vergleich zum SDA – die Empfangsquali als etwas besser. Die Sprachquali kommt ebenfalls besser an. Ich hab leider kein aktuelles S/// Gerät zur Verfügung um auch hier einen Vergleich zu ziehen. Die Lautstärke ist jedenfalls meiner Meinung nach hoch genug.
Freisprechen – dies hab ich nur beim Abhören meiner Mailbox getestet. Die Lautstärke ist absolut ausreichend, um den Anrufer zu verstehen, wie es sich als Navi verhält, hab ich mangels Navi-Software nicht testen können. Wie gut mich der Anrufer versteht habe ich noch nicht getestet. Allerdings sollte man nicht die höchste Lautstärke wählen, da der Lautsprecher etwas scheppert. Aber was will man von so einem Mini-Membran auch erwarten…

Es klingelt:
Die Klingeltöne lassen sich wie gewohnt im MP3-Format abspeichern. Ich hab also alles, was ich vorher als WMA für den SDA abgespeichert hatte in MP3 gewandelt. Ob MP3 auch bei SMS-Tönen funktionieren werde ich noch testen.
Die Lautstärke ist - jedenfalls für mich mehr als ausreichend. Was ich vom SDA nicht sagen konnte.

Akku:
Zum Akku kann ich natürlich noch nicht so viel sagen. Ich hab das Gerät am Freitag erhalten und seit dem rumgespielt, Programme installiert, getestet und gemacht. Durch die häufigen Sync-Anschlüsse wurde der Akku natürlich immer wieder ein bisschen nachgeladen und so hat er bis heute (Sonntag Abend gehalten). Wobei ich die letzten zwei Stunden WLAN und BT anließ und nebenher spielte, damit ich den Akku für das erste Akku-Training (mind. 12 Stunden Nonstop laden) leer bekomme. Somit waren es jetzt erstmal ca. 2,5 Tage, was nicht sehr viel ist, aber mal das Training abwarten. Ich werde diesen Bericht dann entsprechend editieren. Die Herstellerangaben von 7 Stunden Sprechzeit und 175 Stunden – also über 7 Tage – halte ich wie immer eher für ein Gerücht

Windows Mobile 6 / Menü:
Geschwindigkeit
Ich empfinde das System als etwas schneller als beim SDA. Der Prozessor ist hier ein Texas Instruments OMAP 850 – beim SDA wars ein OMAP 730. Beide haben ~ 200 MHz. Inwieweit sich die CPU-Architektur trotz gleicher Geschwindigkeit auswirkt weiß ich nicht. Gefühlt ist der Vox etwas flinker als der SDA. Allerdings kein Quantensprung, also nicht zu große Hoffnungen machen.
Ich hab mich auf Anhieb sehr gut zu Recht gefunden, es wurde nicht allzu viel verändert. Jedenfalls wenn man in die zweite Ebene des Menüs eintaucht.
Bei einem Klick auf Start erscheint nicht wie früher die Listenansicht, sondern erstmal eine Icon-Ansicht wie man sie von gängigen Handys kennt.
Es wirkt auf den ersten Blick auf jeden Fall einfacher und intuitiver.
Das Umschalten in den Landscape-Modus dauert ca. 1-2 Sekunden (gefühlt, hatte keine Stoppuhr zur Hand). IMHO absolut O.K. und nicht störend.

Connectivity
Neben WLAN stehen Bluetooth 2.0 (ohne EDR), GPRS und EDGE bereit. GPRS nutze ich nicht und EDGE bietet Eplus gar nicht erst an, somit kann ich zur Geschwindigkeit oder Stabilität dieser Verbindungen nichts sagen.
WLAN läuft einwandfrei. Surfen und Email geht ohne weiteres.
Der Email-Client lässt sich wie gewohnt übrigens sehr komfortabel einrichten. Egal ob Web.de oder Googlemail gibt’s schon quasi vorgefertigte Verbindungen in die man nur noch User und Passwort eingeben muß. Die Einstellungen sind also nicht weiter kompliziert. Neben POP3 unterstützt es auch IMAP, wobei ich nur einen POP3-Account einrichtete.
Mein altes S///-Headset HBH-35 konnte ich ebenfalls völlig problemlos mit dem Vox paaren. Die Sprachqualität empfinde ich als besser als beim SDA. Inwieweit mich da aber meine Sinne täuschten, weiß ich nicht. Da ich immer davon ausging, dass dafür das Headset ausschlaggebend ist.
SAP hat übrigens ein eigenes Menü. Alle, die bisher nur Geräte kauften, die dieses Profil unterstützten, können also hier getrost zugreifen.

Getestete Programme
Neben TCPMP, Facade und Pocket Informant hab ich bisher nur Kevtris (Tetris-Freeware) ausprobiert. Alle vier ließen sich anstandslos installieren und laufen einwandfrei.
Facade hat allerdings Probleme mit dem Landscape-Modus. Da muß ich noch nen anderen Skin suchen. SPB Backup und Sprite-Backup wurden wie das eine oder andere Game (Packman) abgelehnt, weil es nicht zum OS kompatibel war. Kurzum, man muß einfach mal eine Testversion des gewünschten Programms ausprobieren, bevor man es kauft.
Mehr Programme hatte ich im Moment leider nicht zur Verfügung.
Programme, die ich noch testen werde:
- AvantGo
- Fizztraveller
- aktuellere Versionen der genannten Backup-Programme

Die bereits installierten Microsoft Office Programme Word, Excel und Powerpoint habe ich bisher noch nicht getestet. Allerdings haben andere User bereits bestätigt, dass es sehr gut funktioniert. Vor allem bleiben Formatierungen endlich erhalten.
Nervig: Man kann kein neues Dokument erstellen
Umweg: Man speichert ein leeres Dokument auf dem Vox und öffnet dieses, um ein neues zu erstellen und speichert es dann unter dem gewünschten Namen ab. Also Leer.doc oder Leer.xls einfach auf den Vox speichern, bei Bedarf öffnen, tippen was man eben tippen will und danach z.B. als Test.doc abspeichern. So bleibt Leer.doc unberührt und kann immer wieder genutzt werden.

Der Taschenrechner hat ein neues Design und lässt sich komfortabel mit dem Navipad steuern (+ - * / =)

Media-Player
Auch der Windows Media-Player hat ein neues Kleid erhalten. Mein SDA hatte WMP 9 und der Vox müßte WMP 10 drauf haben. Er lässt sich auf jeden Fall sehr komfortabel bedienen und es klingt einigermaßen gut. Mit dem Navipad steuert man die Funktionen vorheriges Lied (links) / nächstes Lied (rechts) / Start (OK) / Stop (OK) und die Lautstärke (hoch / runter). Die Kopfhörer lassen sich dank des Mini-USB-Anschlusses nicht ohne weiteres austauschen.
Da ich noch keine Speicherkarte habe, konnte ich leider keine Filme ausprobieren. Ich habe allerdings vorsorglich schon mal den TCPMP installiert, falls der WMP wie bei älteren Versionen mit irgendwelchen Formaten nicht zusammenarbeiten will.

Anzeigen
Die LED blinkt oder leuchtet in den bekannten Farben Grün, Rot, Blau. Je nachdem um was es geht (Netz, BT, WLAN, Akku leer)

Fazit:
Nach den ersten Tests, die ich an diesem Wochenende durchführte bin ich über meinen SDA-Nachfolger mehr als begeistert.
Das Display ist klasse, die Verarbeitung und alles lässt sich wunderbar bedienen. Von daher kann ich hier nur eine echte Kaufempfehlung aussprechen.
Wer allerdings verschiedene Programme benötigt, die es nur in der PPC-Variante (Windows Mobile 6 Professional) gibt, der muß eben zu einem Touchscreen-Gerät greifen. Ansonsten wüsste ich nicht warum ich einen teureren PPC nehmen sollte.
Nebenbei ist der Preis von € 349,- ohne Vertrag mehr als fair!

Zum Schluß noch ein paar Vergleichsbilder mit meinem SDA:


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Ich möchte sterben wie mein Opa - langsam und friedlich einschlafen und nicht so jämmerlich winselnd und heulend wie sein Beifahrer...

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Geändert von Boogieman am 14.05.2007 um 00:36

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Thomas ist offline Alter Beitrag 14.05.2007 00:38
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Thomas

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