Alles anzeigenOffenbar meinst Du mit "nicht mehr funktioniert" "steht im bundesweiten Funkloch" (andernfalls wäre der Hinweis auf Nachrüstmodule komplett sinnfrei).
Ich darf unterstellen, dass Du genau weißt, dass kein Auto durch eine Prüfung rasselt, weil der Netzbetreiber kein 2G und 3G mehr anbietet.
Allerdings ist das natürlich ein schönes Clickbait-Aufreger-Pseudothema, mit dem man wieder ein paar Artikel generieren kann. Haben wir ja in diversen Journalen schon seit Monaten beobachten können, z.B. in folgender Fachpublikation:
https://www.teltarif.de/ecall-…ung-auto/news/100096.html
Aber vielleicht bietet ja Lidl oder Media Markt einen Nachrüstsatz oder zumindest ein anderes Gadget, über das man berichten kann.
Hast Du dafür konkrete Beispiele (für deutsche Netzbetreiber)?
Langsam.
Mit der Abschaltung von 2G funktionieren die "mittelalten" Autos mit 2G/3G e-Call-Modul nicht mehr. Es müsste eine Umrüstung/Nachrüstung auf ein Modul mit 4G/5G geben, Gibt es aber - soweit mir bekannt nicht.
Also wenn der TÜV diese Autos prüft und den ecall testet , funktioniert er nicht so, wie er soll, es meldet sich keine Notrufzentrale, weil keine Verbindung zustande kommt. Die Frage ist, kann/muss der TÜV seinen Kleber verweigern? (Wobei ich unter "TÜV" auch die privaten Prüfer wie GTÜ und wie sie alle heißen, mit einbeziehe).
Eine Antwort vom TÜV-Verband steht noch aus, ein Autohersteller meint, das das halb so wild wäre, es würde die TÜV-Plakette dadurch nicht gefährdet. Zu (un)möglichen Nachrüstungen haben sie nichts gesagt.
Die Lösung eines gemeinsamen deutschen GSM-Netzes wurde nicht verfolgt, weil keiner den Aufwand (nationales Roaming aller drei bisherigen Anbieter) , neues Routing, Update der Hardware etc. auf sich nehmen will. Es wäre auch nur eine teure Notlösung, früher oder später ist GSM Geschichte.
Das gemeinsame GSM-Netz hätte Low-Band-Frequenzen für 1&1 freigeschaufelt, was die etablierten Anbieter nicht so toll gefunden haben dürften. Also passierte nix.
Eine Nachrüstlösung für ältere Autos könnte ein einfaches Smartphone oder 4G/5G-Modul sein, das fest ins Auto geschraubt und mit den Sensoren und dem Notrufknopf im Auto verbunden wird oder eigene Sensoren mitbringt. Das sollte ein lösbares und bezahlbares Problem sein, wenn man denn will (ggfs. gesetzliche Vorgaben erforderlich.) Bei entsprechenden Stückzahlen könnte das vielleicht 200-300 Euro kosten, wenn man den sonst üblichen Markenaufpreis mal weglassen würde ![]()