Was fällt euch auf?

  • "Ersatzkandidaten" zu haben, ist im Rahmen von Auswahlverfahren gängige Praxis.

    Ja, richtig, aber sowas schreibt man nicht dem Bewerber, sonder bietet ihm um Geduld, weil das Auswahlverfahren noch nicht abgeschlossen ist.
    Als Bewerber hätte ich schon gar keine Lust mehr, dort noch arbeiten zu wollen mit der Gewissheit "nur zweite Wahl" zu sein.

  • Als Bewerber hätte ich schon gar keine Lust mehr, dort noch arbeiten zu wollen mit der Gewissheit "nur zweite Wahl" zu sein.

    Mit der Rolle als "zweite Wahl" hätte ich mich besser abfinden können als in meinem jetzigen Job weiter machen zu müssen. Ich will raus aus der Branche. Aber Berufe für Quereinsteiger zu finden die keine Knochenjobs und/oder mies bezahlt sind ist gar nicht so trivial.

    Wer Inhaltlich zu meinem Postings nichts beizutragen hat, klickt einfach auf ^^

  • Das ist sicher so. Aber es wird nicht besser, wenn man nach dem ersten Rückschlag wieder paralysiert in der Ecke sitzt.

    Ich suche weiter, mach dir da mal keine Sorgen. Aber das ist eben die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

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  • Man kauft Aktioen eines IT-Unternehmens in großem Umfang, schliesse paar Wochen später einen größeren Staatsdeal mit der Firma über einige Mrd. $ ab und lache sich schlapp weil der Aktioenkurs sich verdoppelt

    Gut gemacht Hr. T aus USA

    War übrigens Dell und der Deal vom Pentagon

  • Ja, richtig, aber sowas schreibt man nicht dem Bewerber, sonder bietet ihm um Geduld, weil das Auswahlverfahren noch nicht abgeschlossen ist.
    Als Bewerber hätte ich schon gar keine Lust mehr, dort noch arbeiten zu wollen mit der Gewissheit "nur zweite Wahl" zu sein.

    Ich finde Transparenz gut. Was helfen einem als Bewerber denn verklausulierte Sätze wie „das Auswahlverfahren ist noch nicht abgeschlossen“ mit viel Interpretationsspielraum? Da ist das mit „Ersatzkandidat“ doch viel aussagekräftiger und präziser.

  • ...

    Auch wenn man ganz klar nicht passt kommt keine Absage - allein schon um sicher zu gehen nichts falsches zu schreiben.

    ...

    Bin kein Jurist, aber ein "Im Rahmen des Auswahlverfahrens haben wir uns für einen anderen Kandidaten entschieden" erscheint mir eigentlich unverfänglich.

    Anspruch auf eine Begründung hat man in der freien Wirtschaft nicht, im öffentlichen Dienst oder sowie bei Schwerbehinderung allerdings schon.


    Zitat

    Einer der Experten was Händler tun müssen um erfolgreich zu verkaufen weist immer wieder gerne darauf hin das man T-shörts anbieten muss oder Bettlacken sind auch so ein Produkt das von Kunden regelmäßig gesucht wird

    Ebay hat allerdings auch eine sehr Tippfehlertolerante Suche.

  • Ja, richtig, aber sowas schreibt man nicht dem Bewerber, sonder bietet ihm um Geduld, weil das Auswahlverfahren noch nicht abgeschlossen ist.
    Als Bewerber hätte ich schon gar keine Lust mehr, dort noch arbeiten zu wollen mit der Gewissheit "nur zweite Wahl" zu sein.

    Bitte?


    Zweite Wahl? Willkommen im Leben.


    Mit genau so einer Weichei-Mentalität wird unsere Jugend verhätschelt und wohlstandsverwahrlost. Es gehört halt nunmal zum Leben, nicht immer erster zu sein. Bei dem WM kann auch nicht jeder Weltmeister sein.


    Und gerade in der Schule nimmt sowas auch schon groteske Züge an. Früher bei uns gabs eben Sieger und eben Verlierer. War nicht immer schön, war nicht immer nett. Aber war halt so. Und letztlich wars auch eine (hilfreiche) Erfahrung.


    Ich finde Transparenz gut. Was helfen einem als Bewerber denn verklausulierte Sätze wie „das Auswahlverfahren ist noch nicht abgeschlossen“ mit viel Interpretationsspielraum? Da ist das mit „Ersatzkandidat“ doch viel aussagekräftiger und präziser.

    Geht mir genauso.


    Genauso verklausuliertes Bullshitgeschreibe geht mir auf den Senkel. Leider heute immer und immer mehr in Mode, dass man einen konkreten Sachverhalt irgendwie in 10 Sätzen irgendwie nichtssagen umschreibt. Siehe auch bei "bla bla bla Kundenerlebnis" usw. Kann man privat machen, aber gerade im geschäftlichen Umfeld, auch innerbetrieblich, hemmt sowas ungemein das Vorankommen. Da braucht es einfach klare, eindeutige Aussagen. Klaro auf Wortwahl achten, aber wenns halt nix wird, dann wirds eben nix. Klartext, fertig.


    Das Problem ist aber teilweise genau das hier:

    Bin kein Jurist, aber ein "Im Rahmen des Auswahlverfahrens haben wir uns für einen anderen Kandidaten entschieden" erscheint mir eigentlich unverfänglich.

    Anspruch auf eine Begründung hat man in der freien Wirtschaft nicht, im öffentlichen Dienst oder sowie bei Schwerbehinderung allerdings schon.

    Viele Firmen wollen sich nicht angreifbar machen und liefern dann statt einer klaren Aussage nur schwammiges blabla. Einfach präventiv. Kann ich sogar aus deren Sicht verstehen. Zu abstrus sind teils die Vorwürfe, Shitstorms usw.

    Einmal editiert, zuletzt von lumpilump () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von lumpilump mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Bin kein Jurist, aber ein "Im Rahmen des Auswahlverfahrens haben wir uns für einen anderen Kandidaten entschieden" erscheint mir eigentlich unverfänglich.

    Anspruch auf eine Begründung hat man in der freien Wirtschaft nicht, im öffentlichen Dienst oder sowie bei Schwerbehinderung allerdings schon.


    Ebay hat allerdings auch eine sehr Tippfehlertolerante Suche.

    Die Firmenmitarbeiter sind auch meistens kein Jurist ;) Die schützen sich - punkt.



    Die Ebaysuche erscheint mir ziemlich sinnlos ;) Beispiel war von nem Amazonexperten ;)

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

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