Verbindungstyp: VDSL2 17a G.Vector (ITU G.993.5)
Das stand von Anfang an da. Vielleicht habe ich eine falsche Vorstellung von VDSL, aber bisher ging ich davon aus dass die Verbindungsgeschwindigkeit zum lokalen DSLAM bei allen Teilnehmer die daran hängen exakt die selbe ist (sogar sein muss), und die gebuchte Geschwindigkeit durch den Anbieter auf der IP-Ebene gedrosselt wird.
Nö, der Port wird auf ein entsprechendes Profil eingestellt. Es sei denn, da hat sich mittlerweile was geändert. Bin schon ein paar Jahre aus dem Thema raus.
Korrektur: Das ist in dieser Allgemeinheit nicht so richtig. Also, dass ich schon seit einigen Jahren nicht mehr im Thema bin, schon. Aber das andere nicht.
Daher würde mich das auch stutzig machen, wenn sich die ausgehandelte Bandbreite kontinuierlich verschlechtert. Auch wenn es aktuell noch dem gebuchten Tarif entspricht. Da ist IMHO irgendwo etwas im Argen.
Erste Möglichkeit, bevor du den Anbieter scheu machst, wäre es mal zu schauen, wie die Verkabelung bei dir aussieht. Hängt das Modem an der ordungsgemäß (nicht vom 13-jährigen Enkel, weil der sich ja mit sowas auskennt) montierten ersten Telefondose? Mit einem intakten Kabel? Hast du irgendwo mit Klemmen was verlängert? (Man glaubt gar nicht, was Kunden alles so anstellen...)
Hast du deine alte Fritzbox weiterverwendet? Oder ein neues Gerät von neuen Anbieter bekommen? Ggf. mal eine andere Fritzbox von der netten Nachbarin (könnte gleichzeitig dein Frauenproblem lösen
) ausleihen. (Ok, über mehrere Tage könnte das schwierig werden.)
Danach weiter beobachten und dokumentieren (Screenshots, auch aus dem Ereignislog), damit der First-Level-Support dich nicht mit den üblichen Floskeln abspeisen kann.