Was fällt euch auf?

  • Ja, denn diese Aufgaben könnte jeder andere dafür bezahlte nicht kirchliche Träger auch übernehmen. Die Kirche sollte sich auf ihr "Kerngeschäft" konzentrieren, die Religionsausübung, und keine Krankenhäuser und Kindergärten betreiben wo sie als Arbeitgeber auftritt, und sich ziemlich fragwürdige Sonderrechte (Streikverbot, keine Betriebsräte, Kündigung bei Kirchenaustritt, Wiederverheiratung als Kündigungsgrund, u.s.w. u.s.f.) raus nimmt. Meine Meinung...

    Das gehört nun mal auch zu einer pluralen Gesellschaft, dass es ethnisch, sprachlich und/oder religiös orientierte private bzw. öffentlich-rechtliche Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser etc pp gibt. Bei evangelischer und katholischer Kirche gibt es dafür inzwischen auch oft gGmbHs oder ähnliches als Träger (ggf. noch entsprechenden Trägern der Caritas oder Diakonie zugeordnet).

    Und die ‚Sonderechte‘ kirchlicher Einrichtungen werden erfreulicherweise immer weiter auf die sinnvollen Kernbereich der Kirchen eingeschränkt. Zuletzt z.B. wieder vom EuGH: https://www.haufe.de/personal/…kuendigung_76_571990.html

  • Das gehört nun mal auch zu einer pluralen Gesellschaft, dass es ethnisch, sprachlich und/oder religiös orientierte private bzw. öffentlich-rechtliche Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser etc pp gibt. Bei evangelischer und katholischer Kirche gibt es dafür inzwischen auch oft gGmbHs oder ähnliches als Träger (ggf. noch entsprechenden Trägern der Caritas oder Diakonie zugeordnet).

    Das kann man so und so sehen. Für mich haben religiös indoktrinierte Kita und Krankenhäuser, eine Kirchensteuer, und eine Kirche die Arbeitnehmerrechte unterhöhlt in einem säkularen Staat nichts zu suchen. Übrigens werden die Gehälter von Bischöfen und Kardinälen in Deutschland nicht von der Kirche, sondern von Allgemeinen Steuergeldern bezahlt, also auch von denen die gar keine Kirchenmitglieder sind. Auch so ein komplettes No-Go.

    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von Frank73 ()

  • die Vergagenheit lebt immer auch noch ein Stückchen mit in der Gegenwart.;)


    Du weisst ja das es vor der Aufklärung diese Trennung zwischen Staat und Kirche nicht so gab. Es ist sehr sehr lange her, aber dadurch kommt halt noch diese Kirchensteuer vermutlich. Formell gesehen gebe ich Dir natürlich Recht.

    Es wird aber heute keiner mehr genötigt Mitglied der Kirche zu sein, es interessiert keinen, ob Du letzen Sonntag im Gottesdienst warst oder nicht. Es ist ein zahnloser Tiger, der da nochrumsteht. Das alles zu ändern, eine Herkulesaufgabe. Und da die Aufgabe es alles neu zu regeln keiner machen wollte, ist es eben einfach so geblieben.


    Genauso im Kita oder in Krankenhäusern, da spielt das Thema Religion überhaupt gar keine Rolle mehr.Selbst in staatlichen Krankenhäusern gibt es teilweise nen Seelsorger und im christlichen Krankenhaus besucht er nur auf ausdrücklichen Wunsch Patienten. Wenn man einen Blindtest machen würde käm kein Unterschied raus.

    Folgedessen: es spielt im Alltag keine Rolle.;)


    Da der soziale Bereich ein Zuschussgeschäft ist kann man wohl eher dankbar sein das als Abfallprodukt der christlichen Religion diese Nächstenliebe ein Engagement der Kirche dort ermöglicht.

    Diese Angebote sind ein Nutzen für die Gesellschaft, kein Nachteil.


    Die Zeiten wo: wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt sind lange, lange vorbei. Vereinnahmt, unter Druck gesetzt wird da keiner mehr.Vermutlich ist dies eh auch ne staatliche Vorschrift, die die Kirche einzuhalten hat.

    Es ist also Jacke wie Hose, wer das Krankenhaus betreibt, viel wichtiger ist wohl, das überhaupt eins da ist. Du solltest das einfach mehr inhaltich/pragmatisch sehen und nicht so formell.


    Formell könnte man was sagen, aber entscheidend ist doch das inhaltliche.:/

  • religiös indoktrinierte Kita und Krankenhäuser

    Seltsam, bei uns haben die Kitas der Kirchen, wie auch der anderen freien Träger, die besten Bewertungen, die beste "Mundpropaganda", stets volle ausgebuchte Plätze. Die Mehrzahl derer, die ihre Kinder da hin schicken weder Kirchengänger noch überhaupt Mitglied der Kirche. Die Kita der Stadt haben in den Bewertungen einen deutlichen Abstand zu den Kita der Kirchen und freien Träger. Und die Kirchen-Kitas , wie auch der anderen freien Träger, bieten Plätze für integrative Kinder an. Bei den städtischen Kitas suchst du sowas vergebens. Infoktriniert wird da auch nichts. Im Gegenteil, dort wird sogar mit eigenen Küchenteams Essen komplett selbst gekocht, bzw. zubereitet, während die städtischen Kitas 0815 Essen von größeren Caterern beziehen. Die lustigerweise teurer sind, als das selbstgekochte der Kirchenkitas.


    Und welche Krankenhäuser indoktrinieren? Ich habe nen Bekannten der in einem solchen Krankenhaus arbeitet gefragt, er sagt, dass da gar nichts ist. Einzig wenn jemand, unabhängig von der Konfession oder gar Kirchenstatus, geistlichen Beistand möchte, kommt eine Ordenschwester sofort oder auf Wunsch ein Pfarrer. Gottesdienste im Krankenhaus sind auch keine Pflicht, nur freiwillig.


    Wo ist da also Indoktrination?

  • Ich staune mal wieder über die unterschiedlichen Angebotspreise bei Aldi Süd und Nord. Der Norden ist in der Regel spürbar teurer, so zum Beispiel beim Sonnenschirm (17,99 vs 24,99€). Wie gut, dass ich genau auf dem Aldi-Äquator wohne und mir die Region aussuchen kann.

  • Übrigens werden die Gehälter von Bischöfen und Kardinälen in Deutschland nicht von der Kirche, sondern von Allgemeinen Steuergeldern bezahlt, also auch von denen die gar keine Kirchenmitglieder sind. Auch so ein komplettes No-Go.

    das wusste ich gar nicht^^

    Find ich auch nen No Go.


    Es ist schon erstaunlich, das ein Relikt, wie die Kirchensteuer überhaupt solange überlebt hat.

    Die Kirche ( Erzbistum Köln) kennt genau die Geschichte der Kirchensteuer und weiss das diese damals noch unter anderem Namen bereits unter Karl dem Grossen eingeführt wurde.;)

    https://www.erzbistum-koeln.de…uer/geschichte/index.html

    Ich staune mal wieder über die unterschiedlichen Angebotspreise bei Aldi Süd und Nord. Der Norden ist in der Regel spürbar teurer

    und Aldi Nord hingt auch immer bei neuen Entwicklungen hinterher: z.B. bei der Bargeldabhebung. Kam zuerst bei Aldi Süd, dann erst bei Aldi Nord.

  • Für mich haben religiös indoktrinierte Kita und Krankenhäuser,

    Was (wieder mal) für ein Bullshit!


    Wie in anderen Gegenden haben Kindergärten/Kitas, Schulen und Pflegeheime hier den besten Ruf - und das zurecht.


    Oft ist es bei städtischer Trägerschaft übel. Die habens nicht drauf. Da klappts dann weder finanziell noch von der Orga her, das wird dann wieder versubt und dann beginnt das Chaos. Und nicht zu vergessen, gerade an einem örtlichen Pflegeheim: Dort "arbeiten" auch sehr viele Ordensschwestern, die dort viel, ruhig und zufrieden arbeiten. Und von Glaubens Seite her sehr genügsam sind. Ohne die würde das dort ganz anders laufen.


    Ich vermisse hier extrem den nötigen Respekt und Anstand. Aber da fehlts halt wieder ganz ganz grob.


    Und welche Krankenhäuser indoktrinieren? Ich habe nen Bekannten der in einem solchen Krankenhaus arbeitet gefragt, er sagt, dass da gar nichts ist. Einzig wenn jemand, unabhängig von der Konfession oder gar Kirchenstatus, geistlichen Beistand möchte, kommt eine Ordenschwester sofort oder auf Wunsch ein Pfarrer. Gottesdienste im Krankenhaus sind auch keine Pflicht, nur freiwillig.


    Wo ist da also Indoktrination?

    Halt wieder nirgends. Mit Scheuklappen und Brett vorm Kopf kommt man anscheinend auf sowas.


    Indoktrination? Wieder mal ein Hirnpubs.


    Im Flughafen, etc. gehören Gebetsräume, egal welcher Konfession, mittlerweile zum Standard. Obs das braucht oder nicht, streitbar. Aber die sind, genauso wie eine Krankenhauskapelle äußerst diskret irgendwo. Und da herrscht keinesfalls eine Aufdringlichkeit. Wer will, kann es annehmen. Und wer nicht, der nicht. Der muss es nicht mal ablehnen. Sondern einfach nichts machen.


    Eigentlich sollte man auf den Schrott ja nichts schreiben, aber ab und zu packt es einen einfach wieder mal, beim dem Schrott, der da von sich gegeben wird. Einerseits ein Kleinigkeiten scheitern, andererseits dann so ein Zeug abkippen <X

  • Indoktrination? Wieder mal ein Hirnpubs.

    Ja so sieht es aus. Das war so Stöckchen hinhalten.


    Im Flughafen, etc. gehören Gebetsräume, egal welcher Konfession,


    Das ist bei uns in der örtlichen Helios-Klinik genauso, fern von jeder Kirche haben die einen ev./kath. Raum und einen für Muslime.

    Wie in anderen Gegenden haben Kindergärten/Kitas, Schulen und Pflegeheime hier den besten Ruf - und das zurecht.

    Ja, und bei uns gehen in die (Zitat Frank: indoktrinierten) Kitas auch Kinder von Moslems und Hindi. Und die beschweren sich 0,0.

  • die Geschichte der Kirchensteuer ..... unter anderem Namen bereits unter Karl dem Grossen eingeführt


    Karl der Grosse wird ja hier in Deutschland sehr stark verehrt ( erst jüngst der Karlspreis, der in Aachen vergeben wurde).;)

    Interessant das er quasi der Art Gründungsvater ist.


    Was aber für den christlichen Glauben, oder das christliche Abendland noch entscheidender sein dürfte ist wohl die Taufe von Chlodwig I. weit früher.

    https://www.zdf.de/video/dokus…2/die-taufe-chlodwigs-102


    Die Römer,(Weströmisches Reich, war vor Chlodwig I.) bezeichneten die Heiden immer als Barbaren. Gemeint sind unterentwickelte, ungesittete Menschen. So wurde es auch meist in Geschichststunden erzählt.

    D.h. stammen wir also wirklich von solchen Leuten ab und wurden durch das Christentum kultiviert ? Was wäre passiert, wären wir nicht missioniert worden? :/

    Einmal editiert, zuletzt von gts ()

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