Was fällt euch auf?

  • Ich hab eher den Eindruck das Mittlere Reife und Quali heutzutage eh nichts mehr wert sind.

    In etliche Branchen wie Gastronomie, Nahrungsmittelhandwerk, Nahrungsmittelindustrie, Gebäudereinigung, Logistik, Sanitär und teilweise auch Einzelhandel kommt man auch ohne Schulabschluss rein wenn man zumindet einige halbwegs passable Noten hat und in einem Praktikum etwas Engagement zeigt.

    Möchte man aber z.B. in den Bereich Bank, Immobilien, Versicherungen, IT, Medien und Presse, teilweise auch Kfz-Bereich gehen, dann braucht es schon mindestens Fachabitur.

  • Ich hab eher den Eindruck das Mittlere Reife und Quali heutzutage eh nichts mehr wert sind.

    In etliche Branchen wie Gastronomie, Nahrungsmittelhandwerk, Nahrungsmittelindustrie, Gebäudereinigung, Logistik, Sanitär und teilweise auch Einzelhandel kommt man auch ohne Schulabschluss rein wenn man zumindet einige halbwegs passable Noten hat und in einem Praktikum etwas Engagement zeigt.

    Möchte man aber z.B. in den Bereich Bank, Immobilien, Versicherungen, IT, Medien und Presse, teilweise auch Kfz-Bereich gehen, dann braucht es schon mindestens Fachabitur.


    Problem ist die Anspruchslage, besonders der Industrie, die auch die höchsten Löhne zahlen kann, anders als das Handwerk - noch !

    Was damals ein ungelernter oder danach ein Industriekaufmann gemacht hat, als Sachbearbeiter, das macht heutzutage ein studierter Betriebswirt. Muss man sich mal vorstellen. Dafür hat man BWL studiert um so einen Kleinscheiss zu machen. Bei guter Bezahlung natürlich.


    Oder - mein Kumpel ist „Verkaufsleiter“ bei einer großen Mineralölfirma, und betreut Tankstellen. Hat dafür BWL studiert. So etwas hat damals ein Kaufmann gemacht. Und höchstens der Chef der Verkaufsleiter hatte dann studiert.


    Wie kommt das?


    Wie oben erwähnt, haben viele aus meiner Generation im 2. Bildungsweg studiert, geboren Mitte 1960er, geburtenstarke Jahrgänge. Da konnten die Firmen aussuchen.


    Anscheinend hat noch keiner gemerkt, dass das vorbei ist, und es wird weiter so verfahren, und die Leute die heute am Drücker sitzen, meinen dass man für solche Jobs studiert haben muss.


    Verkaufsleiter ist das beste Beispiel, egal ob Tankstelle, Motorradmarke, oder watt weis ich. Die müssen eh nur das vor Ort vortragen, was oben beschlossen wurde, und das dann durchsetzen, oft wird da dann einfach nur gedroht. Machtspielchen zwischen Company und Lizenznehmern oder s.g. „Partnern“.


    Dafür studieren?

  • Vielleicht Mal aus der Sicht eines Arbeitgebers.


    Leider sind heute Hauptschüler und oft auch Realschüler auf einem Wissensstand, dass man sie im Geschäftsleben ohne umfangreiche Weiterbildung nicht mehr gebrauchen kann.


    Das fängt an mit Deutsch Fähigkeiten, dass man sie keine Arbeitszettel ausfüllen lassen kann, die ein Kunde zu Gesicht bekommt.


    Oder keinen blassen Dunst von Dreisatzrechnung haben, dass man ihnen erst das beibringen muss, bevor sie die einfachsten Aufgaben bewältigen können.


    Aber selbst bei Abiturienten fragt man sich manchmal, was die wohl 13 Jahre auf der Schulbank gemacht und mitgenommen haben.

  • Eine wesentliche Ursache allen Übels ist auch das "Recruiting des HR Department", welches früher die Personalabteilung vielleicht noch unter Einbeziehung eines Chefs nebenbei gemacht hat. Da werden Bewerber- und Einstellungsprozesse künstlich aufgebläht nur um die eigene Existenz zu rechtfertigen.


    Bevor ich meinen letzten längeren Job (17 Jahre) bekam, habe ich mich abends um 19:30 Uhr mit dem Geschäftsführer und einem damals freien Mitarbeiter dieser Firma, welcher über Jahre meine Arbeit zu schätzen wusste, getroffen wir haben einiges besprochen und 1 Woche später hatte ich den Arbeitsvertrag mit super Konditionen im Briefkasten. Heute eigentlich undenkbar.

  • Was war n das für n Trümmerhaufen von Klasse ? 😅

    bei mir genau andersrum: Eliteklasse, die oertliche Doktoren-Prominenz-Kinder versammelt (Arzt, Anwalt, Arschikekt) - man kann sich seine Mitschueler nunmal nicht aussuchen...

    Nordisch by zuag'roast :D

  • Ich hab eher den Eindruck das Mittlere Reife und Quali heutzutage eh nichts mehr wert sind.

    Möchte man aber z.B. in den Bereich Bank, Immobilien, Versicherungen, IT, Medien und Presse, teilweise auch Kfz-Bereich gehen, dann braucht es schon mindestens Fachabitur.

    nichtmal das, wofuer heutzutage schon Bettschaella noetig ist... Den konnte man "zu meiner Zeit" noch nichtmal machen, aber 'oder vergleichbare Qualifikation' ist eh' einegenauso hohle Phrase wie Maenner-/Frauenquote, Behinderten'bevorzugung' und anderer theoretischer Duennpfiff...

    Nordisch by zuag'roast :D

  • bei mir genau andersrum: Eliteklasse

    :D:D


    Da bin ich aber froh, dass wir eine ganz normale Klasse waren. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, was die Eltern so alles waren. War damals auch schon uninteressant. Auf alle Fälle hatten wir keinen Asis in der Klasse. Heute möchte ich nicht mehr zur Schule gehen und auch keine Kinder im schulpflichtigen Alter mehr haben. Höchstens noch auf dem Dorf. Aber wenn ich die Schulen in der Stadt so sehe, dann <X<X<X

  • Eine wesentliche Ursache allen Übels ist auch das "Recruiting des HR Department", ... Da werden Bewerber- und Einstellungsprozesse künstlich aufgebläht nur um die eigene Existenz zu rechtfertigen.


    ... Heute eigentlich undenkbar.

    Immer toll wenn jemand so ein klares Weltbild hat, S/W-Malerei ist doch etwas Schönes.


    Die teilweise aufgeblähten Einstellungsprozesse, kamen in den 90ern, also lange vor "HR" in Mode. Das lag weniger daran, das man die eigene Existenz rechtfertigen wollte, sondern am absoluten Überangebot an Arbeitskräften. Die Devise war damals oft (frei nach MiB), die Besten, der Besten der Besten einstellen zu wollen. Man hatte ja die Auswahl.


    Heutzutage dreht sich der Wind, zumindest in den Firmen die die Zeichen der Zeit erkannt haben, scheinbar wieder. Zumindest habe ich erst kürzlich festgestellt, das HR-Abteilungen auch äußerst effektiv einen Bewerbungsprozess begleiten können.

  • :D:D


    Da bin ich aber froh, dass wir eine ganz normale Klasse waren. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, was die Eltern so alles waren. War damals auch schon uninteressant. Auf alle Fälle hatten wir keinen Asis in der Klasse. Heute möchte ich nicht mehr zur Schule gehen und auch keine Kinder im schulpflichtigen Alter mehr haben. Höchstens noch auf dem Dorf. Aber wenn ich die Schulen in der Stadt so sehe, dann <X<X<X

    Das ist der Grund, weshalb du nie gelernt hast, auch mit "Asis", wie du sie nennst, klarzukommen und auch mal etwas lockerer und toleranter zu sein.

    Deshalb hast du so viele Ressentiments gegenüber Leuten, die anders sind.

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